Anycubic Mega SE

  • Der Vorteil liegt im Handling, nicht für jeden Druck die SD-Karte aus dem Drucker nehmen zu müssen, sie in dem PC zu schreiben und wieder zu retournieren. Mit allen Verschleißproblemen.

    Jedenfalls ist diese Wechselei der SD Karte mir schon beim Mega S en Dorn im Auge gewesen.

    Daher auch meine Vorstellung die SD-Karte im Drucker beschreiben zu können.

    Dass es nicht so komfortable bei dem Preis des Druckers, wie z.B. bei einem Flashforge, bei dem die Druckdatei über z.B, WLAN in den internen Speicher des Druckers übertragen wird und dort ungestört ihre Daten an ihn geben kann, ist mir klar.

    Übrigens mit deren Lösung fühle ich mich erst als "fortgeschrittener Benutzer", aber nicht aus eigenem Verdienst.

  • Der Vorteil liegt darin, dass ich zumindest nicht den SD Kartenjockey spielen muss, wenn ich kleinere Teile drucke, während ich an dem PC, von dem aus der Druckjob an den Drucker übermittelt wird, das nächste Teil gerade erstelle. Und das passiert bei mir in 95% aller Fälle, dass ich ein Teil drucke, während ich das nächste noch bearbeite. Längere Drucke werden normalerweise von SD Karte gestartet, sind aber eben auch schon über den USB gelaufen, was nie zu den hier immer wieder gemalten Horrorszenarien führte, sondern immer sauber zum Ende gelangte.

    Und mal ehrlich, wenn ich mich hier tatsächlich unbedingt als erfahrener und fortgeschrittener Benutzer profilieren wollte, dann würde ich bei jeder Gelegenheit mit einem RasPi und Octoprint wedeln. So weise ich lediglich immer mal wieder darauf hin, dass der USB Print von Windows aus eben keine solch instabile Angelegenheit ist, dass man ihn nicht nutzen kann. Denn genau das wird hier ständig suggeriert, obwohl es technisch und sachlich völlig unbegründet ist.

    Gruss Alex


    Mein Drucker ist ein Anycubic Mega X, mein Slicer ist Ultimaker Cura und mit Tinkercad erstelle ich meine Konstruktionen. Gedruckt wird inzwischen über einen Raspi 4, auf dem Octoprint läuft.



  • Der Aufwand als Kartenjockey wäre mir egal, aber ich glaube nicht, dass dieses filigrane Teil allzu viele Wechsel aushält.

    Wäre es ein "normaler" Kartenslot wie beim Mega S, hätte ich diese Bedenken nicht.

    Habe jetzt dieses Teil bestellt, in der Hoffnung, dass der Drucker den SD-Kartenwechsel auch erkennt, ohne das Kabel entfernen zu müssen, was sonst sinnlos wäre. Habe aber keinen Plan, den SD-Slot im Drucker zu wechseln, wenn er defekt würde.

    https://www.amazon.de/dp/B07ZP…7091401_487024491_TE_item



  • Ich habe da weniger Bedenken, µSD ist schon längst so verbreitet, daß selbst die billigen Steckplätze nicht so schnell kaputtgehen.

    Der Kartenwechsel kann bei µSD nur mechanisch erkannt werden, es gibt keinen Pin, der dafür genutzt werden kann, im Gegensatz zur normalgroßen SD-Karte.

    Die Firmware könnte aktiv abfragen, ob eine Karte vorhanden ist, aber sinnvoll ist das aufgrund der Störung im Ablauf durch die Unterbrechung absolut nicht und daher vermutlich auch nicht aktiv.

    Seit 50 Jahren am Basteln, jetzt an 3D-Druckern, u.a.: Anycubic Predator, Creality CR-30 PrintMill, Ender 7, Halot One, Halot One Plus & Halot Sky, Flashforge Creator 3, Guider II & Guider IIs, HyperCube Evolution (Laser), Qidi X-Plus, Ultimaker 3, RatRig V-Core Pro, ...

  • Ja, das war auch meine Befürchtung. Merkwürdigerweise sagte de SE, das, wenn keine Karte vorhanden ist.

    Na egal ich probiere es mal mit dem Adapterkabel aus. Ob er einen Kartenwechsel erkennt ist mir ja eigentlich egal, Hauptsache, er liest sie über den Adapter.

    P.S.

    Warum ist es so schwer den Kartenslot sowohl als auch zu benutzen. Jedes billige Handy kann das.

  • Dann hat der Mega SE vielleicht einen Taster am Kartenslot, der mechanisch ausgelöst wird?

    Was meinst Du mit "sowohl als auch"?

    Seit 50 Jahren am Basteln, jetzt an 3D-Druckern, u.a.: Anycubic Predator, Creality CR-30 PrintMill, Ender 7, Halot One, Halot One Plus & Halot Sky, Flashforge Creator 3, Guider II & Guider IIs, HyperCube Evolution (Laser), Qidi X-Plus, Ultimaker 3, RatRig V-Core Pro, ...

  • Ich meinte damit, ihn als Medium für den Drucker, als aber auch ansprechbar über den USB-Slot als Speicher nutzen zu können Natürlich nicht parallel.

    Also z.B. den gcode über den Dateimanager dort zu speichern und danach ihn vom Drucker zu nutzen.

    So wie z.B. beim Handy, da kann ich alternativ über den PC seinen Speicher nutzen(über den Explorer(egal ob bei Win oder Linux)

    und natürlich auch originär im Handy.

  • Zwischen Handy und 3D-Drucker gibt es dann doch eklatante Unterschiede in der Leistungsfähigkeit der Hardware und besonders des Betriebssystems.

    Der ATMega auf dem viele einfachere Board wie das des Mega SE basieren ist ein 8bit System, so wie der C64 vor 40 Jahren. ;)

    Und dazu noch ein Microcontroller, also für eine Ablaufsteuerung vorgesehen, nicht als Computersystem.

    Heutige Handys schlagen Desktop-Computer von vor weniger als 5 Jahren locker in der Rechenleistung.

    Seit 50 Jahren am Basteln, jetzt an 3D-Druckern, u.a.: Anycubic Predator, Creality CR-30 PrintMill, Ender 7, Halot One, Halot One Plus & Halot Sky, Flashforge Creator 3, Guider II & Guider IIs, HyperCube Evolution (Laser), Qidi X-Plus, Ultimaker 3, RatRig V-Core Pro, ...

  • Quote

    Zitat von areiland am 17.02.2022, 16:07 Uhr


    Naja, nicht jeder möchte sich gleich auch noch mit einem RasPi und dessen Einrichtung für Octoprint auseinandersetzen. Ich kenne so einige, die damit mal so richtig überfordert wären. Bei mir im Netz läuft noch ein RasPi 3B+ und irgendwann werde ich den sicherlich schon interessehalber für Octoprint nutzen. Aber das geniesst keinerlei Priorität, weil der USB Druck problemlos klappt. Weil ich bisher fast nur PLA verdrucke und auch nur in Ausnahmefällen längere Druckjobs habe, muss ich jetzt auch nicht befürchten, in Feinstaub- oder Dunstwolken zu versinken.


    Huch...

    Das muss ja auch niemand machen der nicht möchte. War als Erfahrungsbericht gedacht und dass es sehr gut mit dem Mega SE funktioniert :)

    Die "Installation" war auch denkbar einfach. Man muss nur das fertige Image booten, das ist im offiziellen Raspberry Pi Imager schon enthalten.

    Mir war auch nicht klar, dass ich damit jetzt wohl per Definition zum "Pro User" aufgestiegen bin. Ich fühle mich eigentlich noch als extremer Anfänger und bin über alle Tipps dankbar :D

    Meine bisherige Erfahrung mit dem SE ist noch:


    • Das Bett ungeheizt leveln führt bei mir zu besseren Ergebnissen

    • Eher ein kleinen Ticken "zu tief" leveln

    • Mein größtes lessons learned: am besten vor jedem Druck kurz die Platte "entfetten" (ich nutze etwas höher konzentrierten Fensterreiniger). Schon haftet alles und auch kleine Ecken/Spitzen lösen sich nicht

    • Den mitgelieferten Spachtel einfach weg packen. Die PLA Drucke haften bei mir enorm auf der Glasplatte und mit dem Spachtel macht man diese nur kaputt. Wenn man wartet bis die Platte so 35 Grad hat lösen sich die Bauteile von selber und man kann sie einfach abnehmen

  • Sorry, aber da muss ich widersprechen, da ich den Arduino selbst programmiere und ihn als 8 bitter genau für diesen Zwecke sehr gut nutzen kann, Stand alone und trotzdem sehr kooperativ zu einem Dateimanager(sogar in der IDE). ;)

    Ich übertrage Daten per WLAN , SD-Karte und auch per USB Kabel(hin und zurück).

    Aber egal, die Drucker könnenb es nicht und ich kann sie nicht dazu bringen, es zu können. Also greift hier mal wieder die normative Kraft des Faktischen. Es war ja auch nur ein Wunsch von mir, da ich mich, dank Deiner auch mal wieder an etwas Neues herangewagt habe.

    Nochmal vielen Dank für Deinen SE Test, ohne den ich nicht an ihn gekommen wäre.


  • Es gibt noch einen gravierenden Unterschied. Auf den Handys läuft ein Betriebssystem (Linux) mit Abstraktionsschichten und Treibern, die die SD Karte kontrolliert einbinden und mit dem Dateisystem umgehen. Die Kartenslots sind intern oft über USB angeschlossen.

    Mit einem ATMega gibt es keine abstrahierende Zwischenschichten und Protokolle. Daher auch die ganzen Limitierungen wie Kartengröße, Dateisystem, Namenslänge, Zeichen, Ordner, etc.

  • Nochmal auf den Drucker zurück zu kommen.

    Ich sitze gerade im Wohnzimmer und habe ihn zum Test auf eine Anrichte gestellt und bin einfach nur überrascht, wie leise er ist.

    Man hört ihn kaum, besonders, wenn etwas Musik, oder der Fernseher läuft.

    Für die 150 Euro bin ich schon stärker beschallt worden. ;)

  • Ich habe gerade einen Flachbandadapter bekommen, den ich in dem Kartenslot des Druckers belassen kann und diesen somit nicht mehr durch den Kartenwechsel "belasten" muss. Die Karte kommt in das andere Ende des Adapters.

    Eine Frage noch, hat bereits jemand die aktuelle Firmware über anycubic erhalten?

    Ich würde gerne die firmware von alfrank einspielen, möchte aber trotzdem für alle Fälle eine "Rückzugsmöglichkeit" haben, um aus welchen Gründen auch immer, mal wieder auf den Werkszustand zurück gehen zu können.

  • Die aktuelle Firmware kannst Du dir jederzeit auf der Anycubic Webseite herunterladen.

    Gruss Alex


    Mein Drucker ist ein Anycubic Mega X, mein Slicer ist Ultimaker Cura und mit Tinkercad erstelle ich meine Konstruktionen. Gedruckt wird inzwischen über einen Raspi 4, auf dem Octoprint läuft.

  • Quote

    Zitat von areiland am 18.02.2022, 15:52 Uhr


    Die aktuelle Firmware kannst Du dir jederzeit auf der Anycubic Webseite herunterladen.


    Seit wann das denn?

    Die musste man bisher immer dem Support aus den Rippen leiern.

    Ich sehe da keinen Mega Zero, Mega SE, Mega Pro, ...

  • Und hier auf der Seite zum Mega SE ist auch gar nix:

  • Aufgrund mehrerer Anfragen zum Flashen der Firmware, habe ich mal die Kommandozeilen-Variante über AVRDude, der im Arduino IDE enthalten ist, rausgesucht, hier für macOS (im Terminal):

    /Applications/Arduino.app/Contents/Java/hardware/tools/avr/bin/avrdude
    -C/Applications/Arduino.app/Contents/Java/hardware/tools/avr/etc/avrdude.conf
    -v -patmega1284p -cwiring -P/dev/cu.usbserial-1140 -b115200 -D
    -Uflash:w:/Users/alfrank/Downloads/firmware.hex

    Alles zusammenhängend, ich habe es nur der Übersichtlichkeit halber in vier Zeilen aufgeteilt!

    Die Pfade zum Arduino und zur Hex-Datei müsst Ihr natürlich auf die Eures Systems und Eures Benutzers anpassen. Und den Parameter "cu.usbserial-1140" auf den richtigen USB-Seriell-Port, den Ihr im Terminal mittels folgendem Befehl findet:

    ls /dev/cu*

    Der Wert hinter -p ist der Prozessortyp, der hinter -b die Baudrate.

    Falls das jemand nach Windows übersetzen kann, bitte gerne!

    PS: Ohne Gewähr, ich kann's im Moment nicht ausprobieren...

    Seit 50 Jahren am Basteln, jetzt an 3D-Druckern, u.a.: Anycubic Predator, Creality CR-30 PrintMill, Ender 7, Halot One, Halot One Plus & Halot Sky, Flashforge Creator 3, Guider II & Guider IIs, HyperCube Evolution (Laser), Qidi X-Plus, Ultimaker 3, RatRig V-Core Pro, ...

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