Heatbreak klemmt im Alublock - Sidewinder X2

  • moin,


    ein wenig ärgere ich mich doch über mich selbst. Es lagen diverse Zeichen in der Luft und alles schrie nach "lass es sein", aber ich wollte nicht hören.

    Ich wollte den kompletten Heatblock von meinem Sidewinde X2 tauschen, also: Original Volcano heatblock, Kupfer/Titan Bimetall Heatbreak, neuer Sensor etc.
    Es scheitert einem Punkt, den ich nicht erwartet habe:



    Ich kriege das alte Heatbreak nicht raus. Auf 200° im Ofen erhitzt, gedreht, von der anderen Seite gehämmert. Keine Chance selbst mit roher Gewalt.

    Neuer Alublock muss also her. Nur wie zum Teufel soll ich da das filigrane Kupfer Heatbreakchen reinklopfen? Und jemals wieder reiskriegen? Ich habe gelesen, dass man bei den DIngern selbst beim reindrehen extrem vorsichtig sein soll.


    Ein weiteres Problem das ich entdeckt habe:




    Dieses Führungsteil ist durch einen PTFE Schlauch verbunden (auf den Bildern schon ab). Das passt vorne und hinten nicht wenn ich den - wie ich gelesen habe - weglasse. Das ist ja die Idee des Ganzen.

    Ich frag mal ganz doof. Hat das beim X2 überhaupt jemand gemacht oder bin ich auf ne Werbemasche reingefallen? Upgrade hier, Upgrade da... läuft das dann überhaupt?
    Sorry, ich bin hier grad das erste mal richtig am verzweifeln weil das weil sich das was ich vor meinen Augen habe nicht mit dem deckt was ich in diversen Forumsbeiträgen und/oder Blogs gelesen habe...


    LG

    Artillery Sidewinder X2 | 0.6 Messing | RPI4 - Klipper - Mainsail - Klipperscreen | Lüfter / Elektronik Mods | Bimetall / Volcano WIP | PLA+ / PETG Wursterzeugnis | Will einen Voron haben wenn ich groß bin

    Edited 2 times, last by duschkopf ().

  • ne, hier ein Bild vom den Kühlblock aus dem Netz:




    Es wird reingepresst bzw. reingedrückt. Die haben das sehr wörtlich genommen ab Werk ^^


    btw: Ich hätte das mal ins Artillery Unterforum legen sollen, nicht ins Allgemeine "Hardware, Drucker & Basteleien".

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  • ich will mich irgendwo verkriechen =O STeht hier irgendwo mein echter Name? 8o



    Ja, es gibt die zwei Madenschrauben, hab sie gelöst. Kriege es immernoch nicht raus, warhscheinlich durch meinen ganzen Fusch. Rausbohren wäre jetzt eine Option, wo ich zumindest nicht gegen die zwei Madenschrauben ankämpfen muss 8o


    Danke, fürs Verschieben, Stephan.

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  • Ich vermute mal, Du willst ein All Metal Hotend einbauen, weil Du Dich über das Stück PTFE wunderst.

    Tatsächlich gehört das wirklich dorthin zur Filamentführung. Das PTFE, das Du ersetzen möchtest, steckt im Heatbreak. Ich empfehle Dir das Video von Just Printed_3D, dort kannst Du wunderbar alle nötigen Details sehen. So, wie Deine Teile momentan aussehen, würde ich alles komplett mit neuen Teilen aufbauen. Ich bin den Weg auch mehrmals gegangen, aber nicht wegen der Madenschrauben (ich hatte mir das Video vorher angekuckt ;) ) sondern weil bei mir alles mit PETG verkleistert war.

    ... und keine Bange - 3D Drucken ist ein fortwährender Lernprozess, solche Fehler passieren halt - und die machst Du garantiert nur einmal.


    Gruß Roland

    Artillery Sidewinder X2 - Octoprint - Cura 4.20.7 - Prusa Slicer im Test

  • doch, das Video hab ich mir angeschaut. Der hat da aber garnichts im Video gewechselt sondern zeigt nur die Teile so wie sie da grad sind. Auch ist weiterhin ein "normaler" Heatbreak mit PTFE Schlauch eingebaut bei ihm. Laut History hab ich bei Minute 14 abgebrochen ^^

    Warum mit neuen Teilen aufbauen bzw. welche meinst du? hab ja schon alles...versuche halt nur den Alu Kühlblock zu retten:



    Weiter kriege ich es nicht hin. Bin zumindst erleichtert, da die Madenschrauben 1. nicht fest angezogen waren und 2. es keinen Unterschied macht. Das Ding sitzt einfach zu eng, deswegen bin ich noch etwas skeptisch ob das überhaupt was wird.

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  • Ich habe es jetzt rausgekriegt.

    Die Innenseite des Blocks ist unbeschädigt, hab es penibel mit Lupe und Licht geprüft. Den neuen Heatbreak einzusetzen ist nicht möglich, eventuell wenn man ihn reinhämmert, aber das wird er sehr sicher nicht überleben.
    Was mich quasi wieder zum Anfang des Posts führt. Dass die Toleranzen nur an meinem Kühlblock so knapp bemessen sind denke ich nicht, deswegen wird es auch nichts bringen mit einen neuen Kühlblock zu besorgen.
    Werde ihn mal erhitzen und den Heatbreak kühlen, wenns dann nicht passt muss ich irgendwie minimal aufbohren ^^


    Roland: Was für ein Heatbreak hast du in deinem verbaut? Wie hast du ihn reinbekommen und wie schwer ging es?


    Ergänzung: Er ist drin :D Im dritten Anlauf hat es geklappt. Das Loch vom Kühlblock habe ich leicht entgratet (oder zumindest war es meine Hoffnung..) indem ich einen Streifen Schleifvlies abgeschnitten habe und mehrmals durchgezogen habe.
    Dann habe ich das Bimetall Heatbreak ins Gefrierfach gelegt und den Alublock auf 200° in den Heißluftofen. Das hat aber nicht gereicht anscheinend, hab dann den Alukühlblock mit dem Heißluftfön noch weiter erhitzt und dann hats geklappt. Raus kriege is wahrscheinlich nicht mehr, also darf mir das **** Teil jetzt bloß nicht abbrechen oder sich die Titanhülse vom der äußeren Kupferhülse lösen =O

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  • Ich denke, normal ist das nicht. Mein Heatbreak ging ganz leicht rein und raus. Ich habe ein Titan Heatbreak verbaut und mit Wärmeleitpaste läßt sich das schmatzend in den Kühlkörper schieben.

    Mit neuen Teilen hätte ich in Deinem Fall den Kühlkörper gemeint. Leg' Dir mal vorsichtshalber einen neuen Kühlkörper und ein Heatbreak hin, wenn Du die Teile jetzt heiß vernietet hast. ;) Die nächste Demontage kommt bestimmt.


    Gruß Roland

    Artillery Sidewinder X2 - Octoprint - Cura 4.20.7 - Prusa Slicer im Test

  • ich frage mich wie die das bei der Produktion vorgesehen haben

    eg' Dir mal vorsichtshalber einen neuen Kühlkörper und ein Heatbreak hin, wenn Du die Teile jetzt heiß vernietet hast. ;) Die nächste Demontage kommt bestimmt.

    hehe ist eine gute Idee. Aber erst wenn alles läuft und ist sicher bin, dass die Bimetall Kupfer/Titan Variante die Richtige ist.


    Ich habe ein Titan Heatbreak verbaut und mit Wärmeleitpaste läßt sich das schmatzend in den Kühlkörper schieben.

    oh, Wärmeleitpaste habe ich nun garnicht benutzt....hmmm...

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  • Ich hatte mit Verstopfungen gekämpft und nach und nach hochgerüstet. Erst Wärmeleitpaste, dann einen größeren Lüfter (Sunon 40x20). Bis ich dann irgendwann gemerkt habe, daß das Kugellager am neuen (!) Idler kaputt ist und alle Probleme verursacht hatte.

    Ich habe meinen steinigen Weg vom Stock- zum All Metal Hotend hier und hier beschrieben und war mehrmals auf dem Holzweg, habe aber 'ne Menge gelernt dabei.


    Gruß Roland

    Artillery Sidewinder X2 - Octoprint - Cura 4.20.7 - Prusa Slicer im Test

  • hey, ich habe das Thema aus deinem ersten Link durchglesen. Ich hatte deinen Beitrag irgendwann mal gelesen, weil mir die Bilder mit deinem selbstgebauten Gehäuse grad bekannt vorkamen. Sieht sehr gut aus :)

    Diese Kugellager sehen aber auch echt nicht zuverlässig aus ^^ Ich versuche es auf dem Schirm zu haben bei Problemen.


    Jetzt lässt mich das nur nicht mehr locker, dass ich keine Wärmeleitpaste verwendet habe, wieder raus und wieder ein ist jetzt nimmer drin 8| ||


    Und was mich wieder verwirrt hat: Nutze ich jetzt trotzdem ein PTFE Röhrchen vom oberen Teil des Heatbreaks zu diesem lustig geformten Stück wo das Filament als erstes reingeht?
    du meintest ja, dass das HB das ja macht, also die innere Titanhülse anstatt dem PTFE Rohr. Aber oberhalb des Heatbreaks?

    Artillery Sidewinder X2 | 0.6 Messing | RPI4 - Klipper - Mainsail - Klipperscreen | Lüfter / Elektronik Mods | Bimetall / Volcano WIP | PLA+ / PETG Wursterzeugnis | Will einen Voron haben wenn ich groß bin

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  • Das wird erst zum Problem, wenn Verstopfungen auftreten. Dann mußt Du nämlich zusehen, die Wärme so gut wie möglich vom Heatbreak weg zu kriegen.

    Es kann also auch gut ohne Wärmeleitpaste gehen.


    Gruß Roland

    Artillery Sidewinder X2 - Octoprint - Cura 4.20.7 - Prusa Slicer im Test

  • Quote

    Ich vermute mal, Du willst ein All Metal Hotend einbauen, weil Du Dich über das Stück PTFE wunderst.

    Tatsächlich gehört das wirklich dorthin zur Filamentführung. Das PTFE, das Du ersetzen möchtest, steckt im Heatbreak.


    Ich checke irgendwie immer noch nicht ob ich ein kürzeres Stückchen PTFE schlauch benutzen soll oder nicht, also um das komisch gebogene Plastikteil da zu halten.

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  • Ich checke irgendwie immer noch nicht ob ich ein kürzeres Stückchen PTFE schlauch benutzen soll oder nicht, also um das komisch gebogene Plastikteil da zu halten.

    Das PTFE Stück ist nötig zur Filamentführung. Das Stückchen entscheidet, wie das Filament vom Extruder zum Heatbreak geführt wird. Kuck' Dir doch das oben verlinkte Video von Just Printed_3D ab 1:25 nochmal an. Er zeigt und erklärt ganz genau, wie das sein soll. Ich habe das Röhrchen auf der oberen Seite mit einem 2mm Bohrer noch innen angefast, daß sich das Filament besser einfädeln läßt.


    Gruß Roland

    Artillery Sidewinder X2 - Octoprint - Cura 4.20.7 - Prusa Slicer im Test

  • danke nochmal für die Erklärung, ich bin nicht so beratungsresistent wie es scheint ^^


    Er hat ja "nur" sein bestehendes Setup auseinandergenommen, aber ich checke es jetzt. Vorallem die Idee mit der Beilagscheibe ist interessant.

    Mein Original PTFE Rörchen habe ich schon geschrottet aber ich habe mir vor ein paar wochen in weiser Vorraussicht (nicht wirklich...) 1m weißes PTFE bestellt.

    Eine andere Frage: Kann man den Artillery Kühlblock auch gegen was anderes tauschen? Die Artillery Lösung ist doch soweit ich weiß von dem Titan Aero Extruder abgeguckt in Teilen. Geht da ein alternativer Umbau?


    Und noch was: Ich habe recht früh am Anfang ALLE Lüfter ersetzt, auch wenn der Sidewinder ja eher als leiser Kandidat bekannt war. Das ist sehr subjektiv natürlich, ich hab halt Probleme mit dem Gehör und will es so leise bzw. so "breitbandig" haben wie es nur geht.


    Also habe ich den unteren 8010er Gehäuselüfter durch einen Noctua 8020 (also doppelte Höhe) getauscht und betreibe ihn über einen Stepdown Konverter mit 10V, also leicht gedrosselt. Mehr als ausreichend so.


    Der Original Bauteilkühler ist durch den gängigen Sunon 24V Maglev Lüfter ersetzt worden. Ich betreibe ihn über einen weiteren StepDown Konverter aktuell mit 16V und habe eine PWM Steuerung von 30-55% bei den meisten Layern. 100% bei Überhängen etc.
    Als FanDuct nutzen ich das Modell, das du auch nutzt, Roland. Es war das einzige Vernünftige, denke ich.
    Wenn ich bissla Lust habe spiele ich ein bisschen an meinem eigenem Modell rum, aber das hat keine Eile. Ich wollte mich mal ein bisschen in Strömungssimulation mit Ansys Fluids einarbeiten und das wäre ein exzelentes Projekt...egal an dieser Stelle ^^


    Der Hotend Lüfter. Entgegen ALLER Kommentare aus dem gesamten Internet, habe ich dort auch eienn Noctua genommen. Allerdings:


    - 4020 anstatt dem Original 4010 (oder wars doch ein 4015er)
    - Spannung über einen weiteren Stepdown Konverter auf 15V erhöht. Also wieder von 24V runter.


    Meiner Ansicht nach schaffen die Notua 12V Lüfter in der Regel auch bis zu 16V unter Dauerlast.

    Ich habe damals nur einen sehr subjektiven Test mit "nasser Hand" gemacht und der Noctua hat bei 15V signifikant mehr "geblasen" als der Originale. Ich hoffe das reicht. Da ich den Nocuta 4020er FX sehr günstig geschossen habe wäre ich bereit das Experiment zu wagen und den auf 18V zu fahren, falls ich den EIndruck haben sollte, dass er nicht reicht. Mit 15V ist er deutlich leiser und angenehmer als der Originale und bläst dabei etwas stärker.

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  • Für mich war das Video sehr aufschlußreich, weil der Vollmetall Druckkopf, den ich nachgekauft hatte, ab Werk schlampig montiert war. Nix für ungut, wenn drauf rum geritten bin ;) . Ich finde einfach seine akribische Vorgehensweise gut. Die Probleme hatte ich leider erst gemerkt, als schon der ganze Thermoblock mit PETG zugekleistert war. Ich habe gelernt, daß es beim 3D Drucken auf sehr viele Details ankommt, die sich auch noch gegenseitig beeinflussen. Vielleicht bin ich deshalb auch ein Pingelkopp, was die sorgfältige Montage angeht. Ich habe noch nicht so viel Erfahrung, deshalb versuche ich bekannte Dinge, die zum Problem werden könnten, möglichst vorher auszuschließen. Mein Weg zum funktionierenden Druckkopf hat mir deutlich gemacht, daß ich als Anfänger die Ursachen für die Fehler nicht sicher erkennen konnte und daher oft auf dem Holzweg war.

    Was den Kühlblock angeht: Generell kannst Du den sicher tauschen. Die Frage ist, wie weit das Sinn macht. Du kannst auch mit entsprechenden Adaptern ganz andere Extruder dranbauen.

    Ich kann nur nicht sicher einschätzen, wieviel Erfahrung Du mit 3D Druckern hast und ob Du mit den Umbauten zu einem funktionierenden Drucker kommst.

    Der Eine bastelt gern, der Andere druckt lieber. 8)


    Gruß Roland

    Artillery Sidewinder X2 - Octoprint - Cura 4.20.7 - Prusa Slicer im Test

  • hehe alles cool 8) Hätte mir es wirklich genauer anschauen sollen, dann hätte ich den Teil hoffentlich selbst gecheckt.

    Er hat auch eine verdammt beruhigende und schöne Stimme. Wer auch immer es ist und hier im Forum rumlungert, meine Komplimente :)


    Dieses gegenseitige Beeinflussen nahezu sämtlicher Parameter ist eins der Gründe warum ich mit dem Sch**** überhaupt begonnen habe :) Ich führe zu meinen Hobbies manchmal eine Art Hass Liebesbeziehung ^^
    Hatte vorher einen kleinen Anycubic Resin Drucker. Zwei jahre lang habe ich alle paar Wochen oder Monate mehere Drucksessions gemacht und irgendwann hat es mir gereicht wegen dem ganzen Resin/IPA Zeugs. Ich hatte auch einfach keine Lust mehr auf Handschuhe, Aktivkohlefiltermasken etc. Mal eben was Drucken ging nicht, und wehe irgednwas geht schief. Dann macht man die ganze Prozedur nur um Müll zu entfernen.

    Und iregdnwie konnte man da auch einfach mal garnichts dran rumbasteln oder verändern.

    Ich habe den Sidewinder erst seit Ende August und hatte Null Berührung mit FDM Druck, also bin noch ein ziemlicher Frischling.

    Nun, auf lange Sicht will ich einfach nur Drucken können bzw. einen Drucker stehen haben der funktioniert und einen zum ab und an Basteln. Ich hab leider zu viele Hobbies, alle mit Schwerpunkt Elektronik/Software. Aber da ich beruflich Software Entwickler bin hab ich mittlerweile einfach keine Lust mehr neben der 40h Woche noch privat mich groß mit "Coden" zu beschäftigen.
    Deswegen versuche ich seit ein paar Monaten alles iregdnwie zu vereinen und beginne langsam aber ruhig ein neues Projekt mit Ardupilot und Quadrcoptern. Da kann ich quasi sämtliche Bereiche vereinen und das Thema fand ich immer spannend, nur hat mir etwas der Wille gefehlt.
    Der Softwarepart ist zwar immernoch groß aber auf einem anderen Level. Man kann sich viel mit Filtern und diversen Berechnungen auseinandersetzen und wird sehr viele Flugparameter einstellen müssen.


    Beim 3D Druck gehe ich bis jetzt so vor, wie ich es irgendwie meistens tue. Verstehe ich was nicht, baue ich es auseinander und schaue es mir an. Kriege ich es wieder zusammen und es tut wie vorher, hab ich was draus gelernt. Ähnlich gehe ich beim Slicer vor...
    So grase ich nach und nach diverse Baustellen beim Drucker ab und stell mich recht oft ziemlich doof an. Am Ende tuts dann meistens und der Lerneffekt ist meiner Ansicht dann am größten wenn man irgendetwas verstellt oder kaputtgemacht hat und es dann wieder hingekriegt hat, auch wenn man hier im Forum erst mal um Hilfe fragen muss weil man irgendwas total vercheckt.


    Als ich von der 0.4er auf die 0.6er Düse gewechselt bin war gefühlt ALLES anders. Da hab ich mich auch verrant und dem kleinen aber wichtigen Faktor Filament Temperatur zu wenig Beachtung geschenkt ^^ Trotzdem extrudiert mir das Ding weniger als es eigentlich sollte, dachte ich mir und natürlich wollte ich dann wissen wie das nun mit der Extrusion so ist....und ein paar Wochen später hocke ich hier und heule rum, dass ich das Heatbreak nicht aus dem Alublock kriege ^^

    Aber wenn denn mal irgendwann alles wieder funktionieren sollte, dann war der Lerneffekt mit Sicherheit groß.


    So, wenn ich dann irgendwann mal das Meiste "abgegrast" habe, dann soll der X2 so stehen wie er ist und einfach nur Drucken können. Zum weiterbasteln würde ich mich dann an ein DIY Voron Kit trauen...irgendwann mal...oder auch nicht :)


    Es macht absolut Sinn, dass mir vor ein paar Monaten kollektiv geraten worde erstmal mit einem Sidewinder/Ender/etc. einzusteigen und mich erst dann an sowas wie einen Voron zu trauen. Hab zwar einen technischen Background aber von 3D Druckern trotzdem keine Ahnung :D :P
    Außerdem denke ich, dass man aus den ganzen Chinakloppern verdammt viel rausholen kann, dazu muss man erstmal alles verschlimmbessern um so viel wie möglich zu verstehen.

    Was für ein Roman...sorry :P

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