Keinerlei Haftung auf neuer magnetischer PEI-Platte

  • Zeig doch bitte einfach mal deine erste Schicht.

    Entschuldige, aber ich habe aktuell keine erste Schicht. Und ich habe auch keine Lust, extra wegen dir den Drucker anzuschmeißen.


    Ich weiß gar nicht, was du hast. Ich habe doch überhaupt keine Problem. Ich kann auf der Platte drucken. Meine erste Schicht sieht für mich perfekt aus. Und damit muss es doch gut sein.

    Drucker: Artillery Genius Pro

  • Nach meiner Putz- und Scheuerorgie und dem erfolgreichen Würfel habe ich nun mal was größeres gedruckt. Prinzipiell war die Haftung besser, aber immer noch nicht perfekt. Selbst mit diesen Antiwarp-Ohren hat es eine Ecke gehoben (siehe Bild).

    Ich werde nun versuchen, wie hier empfohlen, die Platte zu reklamieren, andernfalls die empfohlene andere Platte kaufen.


    Vielen Dank nochmals für eure enorme Mühe in den letzten Tagen.

  • Ich finde es ja fast witzig, dass einige anscheinend 3d Laq nutzen, um PLA an der Platte festzukleben!?


    In dem alten Thread, in dem es darum ging, dass Drucke zu stark an PEI haften wurde das empfohlen, damit es leichter ab geht...

    Bei mir ist es übrigens so, dass der erste Layer immer weißlich wird, auch ohne Laq.


    Und auch was das Ablösen angeht ist es bei mir umgekehrt, als jemand auf der vorherigen Seite gesagt hat: Wenn mal etwas garnicht abgeht, dann heize ich die Platte auf 50-70 Grad und kann PLA dann leicht abziehen. Das betrifft eigentlich nur sehr dünne Drucke, die sich mit der Stahlplatte mitbiegen würden, aber auch Skirts.

    Bevor ich das herausgefunden hatte hätte ich die PEI-Platte am liebsten in den Wald gebracht, weil das Ablösen viel mehr Zeit gekostet hat, als das Drucken...

    Geeeetech-Warnung!

  • Ich finde es ja fast witzig, dass einige anscheinend 3d Laq nutzen, um PLA an der Platte festzukleben!?

    Naja, selbst relativ große und bekannte Youtuber wie zB. "mpox" benutzen und empfehlen das Zeug, auch bei PEI- Platten. Und seine Videos waren es auch, die mich, eigentlich zuerst gegen meinen Willen, dazu gebracht haben, mir eine Dose zu kaufen. Und für mich ist das Zeug einfach Gold wert. Alles hält problemlos, es hinterläßt, zumindest bei mir, keinerlei Spuren, weder auf der Druckplatte noch am Druckteil. So eine Flasche reicht jahrelang und kostet kaum etwas. Für mich eine völlig unkomplizierte und tolle Lösung.


    Raimund

    Drucker: Artillery Genius Pro

  • So eine Flasche reicht jahrelang und kostet kaum etwas. Für mich eine völlig unkomplizierte und tolle Lösung.

    Nur sollte das Zeugs, das wir da verdrucken, auch ohne zusätzliche Hilfsmittelchen auf den extra dafür konzipierten Druckplatten haften - die man dann auch noch für teuer Geld anschafft. Und genau darum geht es doch eigentlich, die extra angeschaffte PEI Platte bietet nicht die Eigenschaften, die man von ihr erwartet hatte.


    Tat die Federstahlplatte meines SV04 übrigens auch nicht, während die Ersatzultrabase meines Mega X immer ausreichende Haftung bietet und auch noch perfekt gepasst hat.

    Gruss Alex


    Meine Drucker sind ein Sovol SV04 und ein Anycubic Mega X (inzwischen ausser Betrieb genommen), als Slicer nutze ich Ultimaker Cura und mit Tinkercad erstelle ich meine Konstruktionen. Gedruckt wird über einen Raspi 4, auf dem Octoprint läuft.

  • Vielleicht können wir uns ja drauf einigen, dass, da ja jeder drucken kann, was er will, das auch so machen kann, wie es für ihn am besten funktioniert. Wer ohne Kleber auskommt und auch keinen möchte hat doch, was er will. Und wem es nichts ausmacht, Kleber zu benutzen, weil er damit seinen Wunschdruck bekommt, hat auch sein Ziel erreicht.

  • 0,28 mm für die erste Schicht ist auch ein bisserl hoch.

    Deswegen haben sich die Bahnen nicht verbunden, weil die „Wurst“ zu rund wird.

    Würde mal einen Haftvermittler wie Klebestift oder gelöster Holzleim nehmen.

    Hilft auch dagegen, falls es zu nah ist, das Du keine Beschichtung mit rausreißt.


    3D Lack ist Haarlack ohne Parfüm

    Alles andere ist PVA Kleber stark mit Wasser verdünnt. (Holzleim oder Schulkleber)

    Könnt Ihr ja selbst schauen, was günstiger kommt.

    Ich nehm Uhu Grizzlywood, weil es gerade da war. :)

    2 Teile Kleber, Rest Wasser. Paar Edelstahlkugeln in Pumpsprüher voila für <2€ beste Printafix oder Bambukleber.

  • Mit Haarlack hat das nichts zu tun meiner Meinung nach.

    Wenn ich mir das Sicherheitsdatenblatt so anschaue, fällt zumindest auf, dass 3DLac offenbar von einer Kosmetikfirma hergestellt wird (LAISEVEN COSMETICS, S.L.). Hauptbestandteil scheint Dimethoxymethan zu sein. Ob das ein typisches Bestandteil von Haarlack ist? Keine Ahnung. Aber es gibt ja verschiedene Haarsprays und Haarlacke, mit unterschiedlichen Bestandteilen und es wird vermutlich auch welche mit Dimethoxymethan geben. Aber es ist ja nicht ungewöhnlich, dass chemische Stoffe für die unterschiedlichsten Zwecke verwendet werden. ;)

    Creality K1 Max, Tronxy X5SA-500 PRO (im Umbau auf Klipper), Tronxy X5SA PRO/Klipper, Creality Halot One

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