Sunlu PETG mit starkem Stringing

  • Am effektivsten trocknet so ein Dörrobst-Trockner ausm Supermarkt oder amazon, nur ne Temperatureinstellung sollte er haben. Um da raus zu drucken müsste man sich allerdings was einfallen lassen.

    Von denen zum direkt rausdrucken fand ich den Eibos Cyclopes am besten, da gabs aber nun ein neues Modell, das kenne ich noch nicht. Test des Cyclopes hier: https://drucktipps3d.de/eibos-cyclopes-filament-drybox-test/


    der Nachfolger ist hier erhältlich: https://amzn.to/3D7ip7q aller dings 115,- Euro

  • Ü100€ klingen erstmal etwas viel, auch wenn sich der Testbericht sehr gut liest.

    Direkt aus der Box drucken wäre schon gut, auf der anderen Seite hängt mein Filament beim drucken im Schrank mit den Druckern und wäre so zumindest während dem Druck relativ gut vor Feuchtigkeit geschützt.

    Ich werde mich mal nach einem Dörrautomat umschauen. Nach dem Trocken wollte ich meine Rollen dann in wiederverwendbare Vakuumbeutel packen die ich mir gerade bestellt habe.

    eSUN Vakuum Kit, 10 Stück 3D Drucker Filament Vakuumkompression, Wiederverwendbare Aufbewahrungsbeutel mit Manueller Luftpumpe für die Filamentaufbewahrung, Vakuumversiegelter Beutel, 33 x 38cm : Amazon.de: Gewerbe, Industrie & Wissenschaft [Werbung]

  • Auch wenn hier die meisten Dörrautomaten empfehlen - bei mir bewährt sich seit über 2 Jahren ein Mini-Backofen [Werbung] für (damals) um die 30 Euro, sowohl beim Trocken von Filament als auch beim Trocknen von Silicagel.


    Wichtig ist dabei

    • eine möglichst lang laufende Zeitschaltuhr, damit man nicht zu häufig neustarten muss,
    • und eine ausreichend tief regelbare Temperatur.
  • Ich gebe meinem PETG etwa 6-7 Stunden in einem 65°C heißen Umluftofen. (Ab und zu öffne ich die Tür, damit die Feuchtigkeit entweichen kann). Die Silica-Packungen verbringen die gleiche Zeit bei 120 °C.

    Man sollte den Ofen immer vorheizen und die Temperatur messen, da es beim Aufheizen zu großen Überschwingungen kommen kann.


    Ich habe auch eine Dörrmaschine, aber die ist noch nicht ganz ausgereift. Der Hersteller (Kwasyo) verspricht eine Temperatur von bis zu 90 °C, aber er schafft kaum 60 °C, da er aus rostfreiem Stahl besteht und keine Isolierung hat. Er zieht immer noch etwa 400W. Vielleicht werde ich ihn eines Tages mit Isolierung reparieren und in Betrieb nehmen.

  • Man sollte den Ofen immer vorheizen und die Temperatur messen, da es beim Aufheizen zu großen Überschwingungen kommen kann.

    Ja, die Thermostaten sind auch nicht sonderlich genau. Ich hab die Temperaturen am Anfang einmal gemessen und dann Markierungen auf die Skala gemacht. Vorheizen tu ich allerdings nicht, ist bislang gut gegangen.


    Wenn das PETG richtig feucht ist, packe ich es auch schon mal 6 Stunden in den Ofen. Das war vor allem bei neuen Filamenten frisch aus der Vakuumverpackung in der letzten Zeit erforderlich.


    Ansonsten trockne ich nur ein bis zwei Stunden nach, bevor das Filament nach dem Druck wieder in die Trockenbox kommt.

  • Ich vermute das jetzt viele Filamenthersteller wegen der Energiekrise ihre Filamente vor der Auslieferung weniger trocknen wie vor der Krise.

    Ist nur eine Vermutung. Würde aber zu den Aussagen vieler User passen, bei denen die Filamente plötzlich immer öfter diese Anzeichen von Feuchtigkeit nach dem auspacken haben.

  • Ansonsten trockne ich nur ein bis zwei Stunden nach, bevor das Filament nach dem Druck wieder in die Trockenbox kommt.

    Du bist fleißiger als ich. Ich trockne vielleicht 1-2 Mal im Jahr oder wenn die Ergebnisse schlechter werden.

    Die Filamente, die ich direkt aus z.B. den IKEA 365-Boxen mit dicht schließenden Deckeln drucke, bleiben recht lange gut. Die Samla-Boxen sind für PETG noch ok, aber nicht so gut, da die Deckel keine Dichtungen haben.

  • Du bist fleißiger als ich. Ich trockne vielleicht 1-2 Mal im Jahr oder wenn die Ergebnisse schlechter werden.

    Im Sommer ist die Luftfeuchtigkeit hier weit über 60%, da reichen ein paar Stunden Druck schon aus, um beim nächsten Mal mehr Stringing zu sehen. Fleißig ist das nicht, der Mini-Ofen steht 2 Meter neben meinem Schreibtisch.

    Die Samla-Boxen sind für PETG noch ok, aber nicht so gut, da die Deckel keine Dichtungen haben.

    Ich hab da Tesamoll Universal Fensterdichtung reingeklebt. Zusammen mit Silicagel bleibt das Filament für 1 bis 3 Monate trocken, abhängig davon, wie oft ich die Kisten öffne. Ich hab hier 8 von den 11L-Kisten mit Filament rumstehen.

  • Diese Trockenbox verwende ich :

    https://www.amazon.de/dp/B0BHR165SM?psc=1&ref=ppx_yo2ov_dt_b_product_details&tag=drucktipps3d-21 [Werbung]

    Wobei ich mir auch eine elektronik für die Messung der Luftfeuchte selbst gebaut habe, um einen Vergleichswert zu den Herstellerangaben zu haben. Hier habe ich einen Unterschied von 3% festgestellt. klingt viel ist aber doch sehr gut, wie mir aufgefallen ist (an anderen Trockenboxen die ich zurückgesendet habe).

    Trockenboxen von Eibos wollte ich kaufen, waren aber zur damaligen Zeit nicht verfügbar :(


    Eine Sache finde ich witzig:

    Wenn das Filament feucht ist, fällt es mir nur auf, weil es gedruckt winzige Bläschen am ausdruck bildet (mini explosionen am hotend) - Stringing habe ich nur, wenn der zusammenhang zwischen geschwindigkeit, temperatur und retract nicht passt. Das waren meine bisherigen erfahrungen, und kann sie rasch beheben mit diesen parametern.


    Uiii - meine groß/kleinschreibe ist ein graus ;) sorry dafür --> bin ein fauler Ösi ;)

  • Ich kann zum eigentlichen Problem berichten, dass der Druck jetzt nach längerem Aufenthalt des Filaments in der Trockenbox nahezu makellos ist. Zwar noch mit 3mm Retract, weil der schon 19 Stunden läuft und aus der damit-geht-es-ja-Phase stammt, aber ich bin sicher, mit 1mm ginge es jetzt genauso.


    Ist mein erstes Filament, das ab Hersteller offensichtlich so "nass" war. :rolleyes:

  • Einen habe ich noch. Insgesamt kommen die Teile für meine Begriffe gut heraus (das Beispiel ist ca. 13,5x21,5cm):


    Die Oberfläche auf der Druckbettseite ist auch okay:


    Allerdings sind die ersten drei Schichten grausig, was das Stringing angeht. Komplett voller Engelshaar, immer in Druckrichtung gezogen. Das wird jeweils plattgebügelt beim Überdrucken mit der nächsten Schicht, aber ein Teil der "Wolle" schmilzt an der Düse an oder weht über das Druckbett. (Ich bin da hektisch am absammeln während des Drucks, weil der Bauteillüfter des Sprite ja seine Luft von unten zieht...)


    Ab Schicht 4 ist der Spuk vorbei. Was ist anders?

    • Schicht 1 wird deutlich langsamer gedruckt (20mm/s statt 50mm/s), die Geschwindigkeit wird bis Schicht 4 von Cura gesteigert
    • Der Lüfter ist aus und geht erst bei Schicht 4 an (auf 40%)
    • Der Fluss ist nur in Schicht 1 auf 100%, danach auf 90%.

    Können das Gründe dafür sein?

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