SV05: Düsen mit kürzerem Gewinde, passt das?

  • Hallo,


    ich habe mir über das große "A" diese Woche 0,4er Düsen nachbestellt. Alles auch schön in chinesisch beschriftet... Heute habe ich sie im Zuge meiner Extruder-"Zerlegerei" ( :( ) neben die Originaldüse gehalten. Beide sind von der Größe her gleich, nur hat die neue ein weniger langes Gewinde geschnitten. Passen die trotzdem oder soll ich sie besser zurückschicken? Welche Düsen soll ich denn stattdessen nehmen? Für den Sovol SV05 beworbene habe ich nicht gefunden und deshalb diese gekauft.


    So sehen die Teile aus:


    Vielen Dank und ein schönes WE!

  • Meine persönliche Meinung dazu:

    Ich würde die Düse einschrauben, dann Heatbreak dagegen schrauben, die Düse eine knappe halbe Umdrehung lösen und dann prüfen ob das Heatbreak mit eine halben Umdrehung gegen die Düse geschraubt werden kann. Sollte das der Fall sein, ist das Gewinde der Düse nicht zu kurz und Düse und Heatbreak schließen bündig ab, so kommt kein Filament dazwischen und es kann nicht zu einer Verstopfung führen.

    Das Bild von Dir zeigt nur, dass das Gewinde nicht bis zum Schlüsselansatz geht, sollte aber eigentlich keine Problem bereiten wenn die Längen bzw. der Zusammenbau schlüssig ist.


    Meine orginal Sovol 0,4mm Düse ist 13 mm lang, die Länge des Gewindes beträt 5mm. Auch meine anderen No-Name Düsen haben die gleichen Abmessungen, kann aber durchaus Zufall sein.

    Ansonsten erfährt man in dem Betrag den Uwe verlinkt hat viele wichigt Details, also auf alle Fälle lesen und die richtigen Schlüsse fürsich ziehen.


    Interessant finde ich, das die auf der Sovol Webseite angebotenen Düsen auch kein Gewinde bis zum Ende haben, sondern so aussehen wie die Düse auf deinem Foto.

    Freundliche Grüße, Harald

    (Alles in Ordnung, deshalb all_clear)

    Edited once, last by all_clear ().

  • Wenn der Schaft gleich lang ist und nur das Gewinde kürzer, passt das genauso wie vorher. Wichtig ist ja, dass Nozzle und Heatbreak dicht abschließen.

    Qidi iMate-S, Creality Ender-3 V2

  • Danke euch. Uwes Beitrag habe ich gelesen. Interessant, aber am Ende verstehe ich hauptsächlich daraus, dass jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht und man auf die MK-Namen nicht so viel geben kann.


    Die Materialvorstellung und für welchen Zweck sie da sind fand ich auch interessant.


    Es scheint tatsächlich nur das Gewinde kürzer, der Schaft selbst aber genauso lang zu sein. Ich werde die Düse gleich mal rausdrehen und dann nochmal prüfen. Der Verkäufer bewirbt sie auf jeden Fall für Ender 3 und 5 geeignet.


    Wie kann ich denn die Heatbreak drehen? Bzw. wie komme ich da ran? Da muss ich doch den Extruder komplett für zerlegen? Ich habe diese versucht abzudrehen, als ich den Extruder gestern zerlegt habe, allerdings hatte ich das Gefühl, diese sei eingeklebt oder ich war zu zaghaft.

  • Wie kann ich denn die Heatbreak drehen? Bzw. wie komme ich da ran? Da muss ich doch den Extruder komplett für zerlegen? Ich habe diese versucht abzudrehen, als ich den Extruder gestern zerlegt habe, allerdings hatte ich das Gefühl, diese sei eingeklebt oder ich war zu zaghaft.

    Hast du das Hotend vorher erhitzt?

    Im kalten Zustand besteht die Gefahr dass du den Heartbreak abdrehst.

  • Ich habe das alles in kaltem Zustand auseinandergebaut. Nur zur Begriffsdefinition, da ich, wenn ich nach Hotend suche, mal mehr, mal weniger große Bauteilgruppen angezeigt bekomme:


    Für mich war das Hotend das Rohr, mit Gewinde, das in den Heizblock, das Rechteckige Klötzchen, in das die Düse, als auch das Hotend geschraubt sind. Jetzt, wo du Heatbreak schreibst und ich danach google, dann ist die Heatbreak das Röhrchen, das ich fälschlicherweise als Hotend bezeichnet habe.


    Das Hotend besteht dann, laut den Bildern, die ich gefunden habe, aus dem Heatbreak, dem Heiz- bzw. Heatblock, der Düse und dem Silikonblock?!

  • Das Hotend besteht dann, laut den Bildern, die ich gefunden habe, aus dem Heatbreak, dem Heiz- bzw. Heatblock, der Düse und dem Silikonblock?!

    jo..


    wobei man sich streiten kann, ob nur die Hälfte des Heatbreaks zum Hotend gehört, da es ja den Übergang des heißen Bereichs in den möglichst kalten Bereich darstellt. Bei AllMetal oder BiMetal Heatbreaks sieht man den tatsächlichen Punkt ja sehr schön, das ist der dünnste Teil des Heatbreaks. Alles alles drüber ist möglichst kühl.

  • Danke! Das Lob teile ich mit den Anderen. Das Thema ist so umfangreich, also haben wir den Beitrag gemeinsam erstellt. Es mußte nur einer anfangen.


    Gewinde bis an den Sechskant ran schneiden ist technich schwierig. Darum wird üblicher Weise ein Freistich am Ende gesetzt. Somit kann die Düse in voller Länge eingeschraubt werden. Also funktionieren die Düsen so.


    Das mit dem Heatbreak drehen wird bei dem Extruder nicht lustig. Für ein Hotend ist das ein gangbarer Weg. Am Direktextruder eher nicht. Wichtig ist einfach, daß die Düse sich dort sauber und dicht an den Headbreak anlegt. Die Düse sollte dabei nicht bis Anschlag im Heizblock verschwinden. Das wär das deutliche Zeichen für nicht dicht anliegend.

  • Ich habe jetzt tatsächlich alles nochmal mit einer Schiebelehre nachgemessen. Die Gesamthöhe und die Höhe des Teils, das in den Heatbrek geschraubt wird, passen. Dank Uwe & Cos Beitrag zu den Düsen wusste ich ja auch, dass man sich von Dingen wie der Düsenform, etc. nicht abschrecken lassen soll, weil da eben jeder sein Süppchen kocht. Eine der neuen Düsen ist mittlerweile verbaut.


    Ich habe den Drucker nochmal kalibriert und dann versucht den Cube zu drucken, allerdings kam ab einem best. Punkt nur noch Spaghetti raus. Bis dahin habe ich aber das Display beobachtet und zumindest demnach hielt die Düse konstant die Temperatur beim Drucken.


    Bevor ich weitermache warte ich auf meinen neuen Seitenlüfter, da sind mir beim auseinandernehmen des Extruders die Kabel abgegangen. Wenn der da ist, werde ich es nochmal probieren mit den Hilfs-Quadraten,... Eventuell mache ich auch nochmal den eigentlichen Post auf, da ich jetzt auch versucht habe, die Mitte des Druckbets zu kalibrieren, in dem ich die Drukbettstützen nochmal gelöst und in eine Höhe gebracht habe, dass die Düse beim Kalibrieren auch in der Mitte am Papier schleift. Vorher hatte sie in der Mitte immer viel Spiel und ich konnte problemlos das Blatt unter die Düse schieben und ohne Kontakt hervorziehen. Das Drunterschieben klappt jetzt nicht mehr so einfach bzw. gar nicht mehr und beim Rausziehen (dafür lege ich das Blatt an die Stelle, an die der Extruder als nächstes fährt) kratzt die Düse jetzt auch in der Mitte auf dem Blatt. Aber das ist wohl erstmal ein anderes Thema.

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