Welche aktuelle Linux Distri für Octoprint?

  • Gibt es Empfehlungen, welche aktuelle Linux Distribution am besten mit Octoprint harmoniert?


    Der Grund:

    Ich hab einen HP 260 G2 geerbt und möchte den zum Server für Octoprint und andere Anwendungen ausbauen. Und dann natürlich, abweichend zu meiner derzeitigen Konfiguration, als Bedienoberfläche auf dem Touchscreen Octodash statt Octoscreen.

    Gruss Alex


    Meine Drucker sind ein Sovol SV04 und ein Anycubic Mega X (inzwischen ausser Betrieb genommen), als Slicer nutze ich Ultimaker Cura und mit Tinkercad erstelle ich meine Konstruktionen. Gedruckt wird über einen Raspi 4, auf dem Octoprint läuft.

  • Ich bin da bei weitem kein Experte aber ich habe auf einem Thin Client DietPi installiert auf Empfehlung von felixna und bin sehr zufrieden.

    Schön schlank und ressourcenschonend, bietet für Klipper und Octoprint aber mehr als genug.


    Brauchst du für dein Vorhaben eine Desktop Oberfläche?

  • Ich bin da bei weitem kein Experte aber ich habe auf einem Thin Client DietPi installiert auf Empfehlung von felixna und bin sehr zufrieden.

    Schön schlank und ressourcenschonend, bietet für Klipper und Octoprint aber mehr als genug.


    Brauchst du für dein Vorhaben eine Desktop Oberfläche?

    Auch ein guter Vorschlag, oder eben nacktes Debian, ohne Desktop, usw.


    DietPi OS stats & comparison
    See resource usage and performance stats of DietPi images, and compare those against other Debian-based distributions
    dietpi.com

  • yardi

    Ein Desktop wir nicht benötigt, denn der G2 soll neben Octoprint eigentlich nur Netzlaufwerke für Daten und Medien bereitstellen. Administriert wird er vom PC aus per Powershell.

    Gruss Alex


    Meine Drucker sind ein Sovol SV04 und ein Anycubic Mega X (inzwischen ausser Betrieb genommen), als Slicer nutze ich Ultimaker Cura und mit Tinkercad erstelle ich meine Konstruktionen. Gedruckt wird über einen Raspi 4, auf dem Octoprint läuft.

  • Dann werde ich mir DietPi mal eintun. Aber zunächst muss ich erst mal die 1TB SSD aus dem PC ausbauen und in den G2 verpflanzen. Ich hab da nämlich noch ne leere 970 EVO drin, die ich für den G2 nutzen will.

    Gruss Alex


    Meine Drucker sind ein Sovol SV04 und ein Anycubic Mega X (inzwischen ausser Betrieb genommen), als Slicer nutze ich Ultimaker Cura und mit Tinkercad erstelle ich meine Konstruktionen. Gedruckt wird über einen Raspi 4, auf dem Octoprint läuft.

  • oder eben nacktes Debian, ohne Desktop, usw.

    Nacktes Debian hatte ich vor DietPi. Aber die Default-Installation (also dem Debian-Installer die ganze Platte formatieren lassen und immer nur auf "weiter" drücken) ist so fett, dass er mit der 8GB SSD meiner Wyse 3040 nicht mehr klar kam, da waren selbst nach Löschen diverser Cache-Verzeichnisse nur noch wenige hundert Megabyte frei und beim Update ist er immer gescheitert.


    Mit DietPi ist die Default-Installation deutlich schlanker, auch wenn man immer nur "weiter" klickt waren noch 4 oder 5 GB frei.


    Zudem ist DietPi ein "richtiges" Debian, d.h. es bedient sich aus den Debian-Paketquellen und nicht irgendso ein abgeleiteter Käse wo alles anders ist (ich sag nur "Ubuntu"). Es gibt zwar ein paar Zusatzprogramme, mit denen die Administration erleichtert wird, aber die muss man nicht nutzen, wenn man Debian kennt. Ein paar davon erleichtern aber tatsächlich Dinge, hab ich festgestellt.


    Das einzige, was ich bei der Installation heute anders machen würde ist als SSH-Server nicht Dropbear zu nehmen sondern OpenSSH, weil bei Dropbear dann ein paar Sachen fehlen (SFTP / SCP). Kann man aber einfach nachträglich ändern mit "dietpi-software" (oder über Debian-Boardmittel). OpenSSH ist auch nicht relevant fetter als Dropbear aber wesentlich verbreiteter.

    Bambu Lab P1S, Voron 2.4, Voron 0.2, Sovol SV01, Sovol SV06, KP3S, Anycubic Mega S
    (alle Klipper bis auf Bambu)

  • Naja, der Speicherplatz ist dank der 1TB SSD kein Problem! Aber fetter bedeutet auch immer unnötigen Ressourcenverbrauch. OpenSSH werde ich definitiv installieren,

    Gruss Alex


    Meine Drucker sind ein Sovol SV04 und ein Anycubic Mega X (inzwischen ausser Betrieb genommen), als Slicer nutze ich Ultimaker Cura und mit Tinkercad erstelle ich meine Konstruktionen. Gedruckt wird über einen Raspi 4, auf dem Octoprint läuft.

  • Wer Octoprint neben weiteren Server (Instanzen) auf einem (Mini)PC laufen lassen möchte, kann ich nur Proxmox zur Virtualisierung empfehlen, bei mir läuft das auf nem alten 4-Kerner mit 16 GB, die Server können als Container oder als VMs installiert werden.


    Bei mir läuft Octoprint als Container, müsste auf Debianbasis sein, mit einem CPU-Kern und 2 GB Ram zugewiesen. Daneben läuft Pihole als Container auf Ubuntu-Basis und Homeassistant als VM. Die Ressourcen werden m.E. variabel verteilt, bis jetzt kann ich nicht über Ressourcenprobleme sprechen.


    Ich bin davon begeistert und überzeugt. :)

  • Wer Octoprint neben weiteren Server (Instanzen) auf einem (Mini)PC laufen lassen möchte, kann ich nur Proxmox zur Virtualisierung empfehlen, bei mir läuft das auf nem alten 4-Kerner mit 16 GB, die Server können als Container oder als VMs installiert werden.


    Bei mir läuft Octoprint als Container, müsste auf Debianbasis sein, mit einem CPU-Kern und 2 GB Ram zugewiesen. Daneben läuft Pihole als Container auf Ubuntu-Basis und Homeassistant als VM. Die Ressourcen werden m.E. variabel verteilt, bis jetzt kann ich nicht über Ressourcenprobleme sprechen.


    Ich bin davon begeistert und überzeugt. :)

    OKay

    Ich habe selbst einen AMD Athlon II X3, mit 8 GB auf Windows am laufen.

    Octoprint läuft tadellos.


    Die Frage geht von mir in Richtung eines Netbook. Acer Aspire One 532h (2013)

    Mit Windows 7 und Octoprint ist es knifflig, aber läuft auch.

    Weiß allerdings nicht ob hier auch Debian oder DietPi läuft

    Nicht "Atom N270" sondern, "Atom N450" ist verbaut. Hab gerade nachgeschaut.


    Noch älteres 17 Zoll Notebook eMachines G625 (2007) läuft Debian mit Octoprint auch.


    Beide "2 Kerner mit 2x 1,6 Ghz", Netbook 2 GB RAM, Laptop 4 GB.

  • von Debian die Net-Inst-ISO verbraucht kaum Platz und lässt bei der Installation freie Wahl ob Desktop oder nicht und welche sonstigen Pakete installiert werden sollen.

    Damit kann man, entsprechende Kentnisse /Experimentierfreude vorausgesetzt ein wirklich schlankes Linux installieren, das genau auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Also Serverkomponenten ohne Desktop, aber Octoscreen installiert ja die ganzen Videotreiber und Displytreiber dann doch wieder.


    bis nächstes Jahr, alles Gute

    archy

  • Och, so schlimm ist das jetzt nicht, wenn ich für Octodash die Grafiktreiber etc brauche. Das Teil hat genug Ressourcen zur Verfügung. Ich will nur möglichst ein Linux ohne überflüssigen, weil ohnehin nicht genutzten Schnickschnack, installieren, ohne dass ich dabei gross Entscheidungen treffen muss.


    Ich bin einfach schon so lange aus dem Linux Betrieb raus, dass mir da etwas der Überblick fehlt. Und die Zahl der verfügbaren Linux Distris ist inzwischen schon etwas unübersichtlich geworden. Früher wars einfach besser, da hast Du Dir die SuSe geholt und warst glücklich. Davor musstest Du noch etwas frickeln und Dir den Kernel noch selbst kompilieren. Also so zu Zeiten der Slackware - denn ich hab Linux gut seit Mitte der neunzehnneunziger nicht mehr ernsthaft angefasst. Mit Octoprint hab ich seit vielen Jahren mal wieder einen dauerhaft laufenden Linux Rechner in Betrieb.

    Gruss Alex


    Meine Drucker sind ein Sovol SV04 und ein Anycubic Mega X (inzwischen ausser Betrieb genommen), als Slicer nutze ich Ultimaker Cura und mit Tinkercad erstelle ich meine Konstruktionen. Gedruckt wird über einen Raspi 4, auf dem Octoprint läuft.

    Edited 2 times, last by areiland ().

  • Frohes Neues euch allen.


    Gut.

    Ich habe jetzt keinen direkten Download gefunden, muss ich später noch mal schauen. DietPI etc.

    Ich werde mir die Arbeit machen und teste alles auf den Aspire Netbook.


    Mindestens 3 Drucker müsste er gleichzeitig schaffen, das hatte auf Windows basiertes Octoprint nicht geschafft. Ist halt interessant, ob 3 Drucker gleichzeitig betrieben werden können....

  • Dir den Kernel noch selbst kompilieren

    :D das waren Zeiten.


    Ich habe jetzt keinen direkten Download gefunden,

    Lightweight justice for your SBC!
    Optimised | Simplified | For everyone - Backed by community, DietPi is a minimal OS image for SBCs - Raspberry Pi, Odroid, PINE64 etc. Install software…
    dietpi.com

    Seltsamerweise zeigt dessen Statistik, dass eine v9.0 gibt...

    Anycubic Kobra Neo

    5.x-generic 156-Ubuntu

    Cura Flatpack

  • von Debian die Net-Inst-ISO verbraucht kaum Platz und lässt bei der Installation freie Wahl ob Desktop oder nicht und welche sonstigen Pakete installiert werden sollen.

    Damit kann man, entsprechende Kentnisse /Experimentierfreude vorausgesetzt ein wirklich schlankes Linux installieren, das genau auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Also Serverkomponenten ohne Desktop, aber Octoscreen installiert ja die ganzen Videotreiber und Displytreiber dann doch wieder.

    Die Debian-Installation, die mir die 8GB Platte des Wyse zu vollgeschrieben hat, war das NetInstall Image, also ohne Desktop usw. Das hatte ich auf allen drei meiner Wyse 3040 drauf, ohne Deskop oder KlipperScreen (was ja den kompletten X11 Stack installiert). Trotzdem war die Platte so randvoll, dass man ständig Cache-Verzeichnisse löschen musste um überhaupt noch Updates zu machen und das Update von Debian 11 (Buster) auf 12 (Bookworm) hat gar nicht mehr funktioniert ohne Auslagerung einiger Partitionen auf eine USB-SSD.


    Man kann Debian natürlich "entsprechende Kentnisse /Experimentierfreude vorausgesetzt" auch schlanker installieren. Das fängt damit an, dass man die boot/EFI Partition kleiner macht und den keine DEB/APT Pakete mehr cached. Genau das macht ja DietPi in der Default-Installation und wie ich schon geschrieben habe, *ist* DietPi ein richtiges Debian und nicht so ein Unfug wie Ubuntu oder viele andere Distributionen, die eigene Paketquellen statt der offiziellen Debian nutzen.


    Nicht falsch verstehen, ich bin ein großer Debian-Fan. Es ist die Urmutter aller Open-Source Linux-Distributionen, die ich gerne unterstütze und ich nehme grundsätzlich lieber das Original als irgendwelche Ableger. Aber wenn es um eine möglichst einfache und resourcensparende Installation eines Debians geht, macht DietPi das einfach besser.

    Bambu Lab P1S, Voron 2.4, Voron 0.2, Sovol SV01, Sovol SV06, KP3S, Anycubic Mega S
    (alle Klipper bis auf Bambu)

  • Hier noch ein Tipp zur DietPi-Installation. Bei mir hat ein USB-Stick, den ich mit dd oder Etcher mit dem ISO beschrieben hate nicht funktioniert (hab ich hier beschrieben).


    Die komfortabelste Lösung zur Erstellung eines bootbaren USB-Sticks war bei mir Ventoy (was ich hier schon erwähnt habe).


    Mit Ventoy kann man sich einen USB-Stick erzeugen, auf dem viele ISO-Images von z.B. Linux-Distributionen sind. Wenn man den Stick bootet, kann über ein Menü auswählen, welches ISO installiert wird. Außerdem kann man auf dem Stick noch eine Daten-Partition haben und ihn so als ganz normalen Datenträger benutzen.


    Das Ganze funktioniert sehr gut auch mit DietPi, Debian, Fedora, Arch, diversen "Rettungs-Linux" usw. und so einen Stick habe ich jetzt am Schlüsselbund hängen.


    Da auf dem Ventoy Stick die bootbaren ISO-Dateien einfach in einer Partition liegen, die man ganz normal mounten und beschreiben kann, kann man sich hier nachträglich neue ISO-Dateien rein legen oder auf neue Versionen aktualisieren. Das ist sehr praktisch und funktioniert gut!

    Bambu Lab P1S, Voron 2.4, Voron 0.2, Sovol SV01, Sovol SV06, KP3S, Anycubic Mega S
    (alle Klipper bis auf Bambu)

  • Frage felixna

    Obergrenze vom Format FAT32 ist bekanntlich auf USB Sticks bzw. SD Karte. -> 32 GB.


    Selbst mit Debian, Ubuntu, Arch kommt es zu Fehler (keine Medium) es wird nichts gefunden, wenn der Speicher des Image Speichers zu groß ist, über 32 GB.

    Selbst Windows meckert dabei.


    (Wenn 8GB oder 16 GB USB Stick genommen wurde, kannst man fur Nachricht "als nicht gelesen" markieren. ^^ )


    Kann es das sein, warum es bei dir nicht funktioniert?

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