Rapsberry Pi Zero W (5V) betreiben über Ender-3 S1

  • Hallo


    Ich habe heute endlich mal Octroprint auf meinem Raspberry Pi Zero W 2 installiert und den Ender-3 S1 drangehangen.

    Läuft alles super soweit, ich überlege mir nur gerade eine Möglichkeit, den Pi direkt mit 5 Volt über den Ender zu betreiben.


    Was wäre der beste Weg?


    Direkt an die PSU von dem Ding wollte ich eigentlich nicht gehen. Ich dachte mir eher sowas wie z.B. über den Filament Detector Ausgang.

    Den könnte man dafür doch sicher gut nehmen, oder? (der Filament Sensor bleibt dafür dann aus, brauche ich eh nicht)

    Eine andere Möglichkeit, die ich in Betracht ziehe, ist das LCD Kabel zu manipulieren. Um dort den Strom abzuwacken für den Pi.


    Ist jemand schonmal diese Route gegangen oder bezieht ihr eure 5 Volt direkt von der PSU?


    Der expansion Port stellt ja scheinbar 24 Volt bereit. Der ist zwar frei, aber würde angeschlossen an einem Buck Converter

    zuviele Energie (Wärme) abgeben denke ich mal..


    Wie macht ihr das?

  • Filament Sensor ist eine schlechte Idee. Weder Spannung noch Strom passen.

    LCD-Kabel ist auch keine gute Idee, da unklar wieviel Leistung zur Verfügung steht.

    Bleibst also nur der Buck Converter

  • Da ich das Netzteil für den Raspberry Pi bereits bestellt hatte, habe ich Uwes Vorschlag bei mir nicht umgesetzt. Hat aber richtig viel Charme.

    Ich hab hinter meinem Drucker eh eine schaltbare Steckdosenleiste und eine Automatisierung über Home Assistant erstellt. Jetzt schaltet halt diese die Steckdosen ein bzw. aus und fährt vorher aber Octoprint nach Druckende runter.

    Viele Grüße

    Harald


    (Ender 3 V2)

  • Simpel und funktioniert:


    Uwe

    Angeschlossen dann an den expansion Port oder woran?


    Da ich das Netzteil für den Raspberry Pi bereits bestellt hatte, habe ich Uwes Vorschlag bei mir nicht umgesetzt. Hat aber richtig viel Charme.

    24V auf 5 Volt runter konvertieren kommt mir ein bisschen overkill vor. Mit Charme hat das meiner Meinung nach nicht so viel zu tun... ;)

    Sieht aber cool aus, das stimmt.


    Schaltbare Steckdosenleiste ist auch interessant.

  • 1x Drucker, 1x Octopi, 1x USB-Lampe


    Ender 3 V2 mit Octopi statt Schublade und LED-Lampe am oberen Querprofil.


    Da ab und zu der Druck länger dauert als ich wach bin, gebe ich während des Drucks vor dem Schlafengehen über einen Button in Home Assistant den Befehl zum Ausschalten. Er durchläuft die Routine erst dann komplett wenn der Octopi keinen Status "Printing" mehr hat. Schaltet dann Drucker und Licht aus, gibt den Befehl zum Shutdown für Octoprint, wartet noch 30s und schaltet dann auch den Octopi aus.

    Viele Grüße

    Harald


    (Ender 3 V2)

  • 24V auf 5 Volt runter konvertieren kommt mir ein bisschen overkill vor. Mit Charme hat das meiner Meinung nach nicht so viel zu tun..

    Wo ist das Problem? Das Netzteil konvertiert 240V auf 24V "runter". Was denkst du wo die 5V herkommen die du irgendwo im Drucker abgreifen könntest? Wenn's denn eine passende Stelle dafür geben würde.

  • Das Board des Druckers liefert etwa 0,5A, Das reicht selbst für den Zero nicht aus und der Drucker funktioniert nicht mehr richtig. Temperaturanzeige... spinnt. Die 3A des StepDown reichen bis Raspi3 aus. Das Netzteil hat genug Reserve. Wenn Du noch eine 1A Sicherung davor setzt, dann ist alles sicher. Eine simplere Stromversorgung für den Raspi fällt mir nicht ein. Das Ding ist klein und findet in jedem Drucker einen Platz. Der Preis ist winzig. Wenn das Overkill ist, was ist dann der verwendete Raspi? Ich baue diese StepDown-Module fast automatisch in jeden neuen Drucker.

  • Wo ist das Problem? Das Netzteil konvertiert 240V auf 24V "runter". Was denkst du wo die 5V herkommen die du irgendwo im Drucker abgreifen könntest? Wenn's denn eine passende Stelle dafür geben würde.

    Ach ich dachte einfach dass diese günstigen Buck Converter zuviel Wärme produzieren.

    Aber scheinbar ist das ja nicht der Fall. :)

    Das Board des Druckers liefert etwa 0,5A, Das reicht selbst für den Zero nicht aus und der Drucker funktioniert nicht mehr richtig. Temperaturanzeige... spinnt. Die 3A des StepDown reichen bis Raspi3 aus. Das Netzteil hat genug Reserve. Wenn Du noch eine 1A Sicherung davor setzt, dann ist alles sicher. Eine simplere Stromversorgung für den Raspi fällt mir nicht ein. Das Ding ist klein und findet in jedem Drucker einen Platz. Der Preis ist winzig. Wenn das Overkill ist, was ist dann der verwendete Raspi? Ich baue diese StepDown-Module fast automatisch in jeden neuen Drucker.

    Danke für die Infos. Der Pi ist hier in dem Fall ein notwendiges Übel würde ich sagen. Ich habe zwar auch noch einen Onion Omega hier rumliegen, der weniger verbraucht, dafür aber nicht so schnell ist und auch Kamera technisch nicht so flexibel..


    Ich mache das so wie ihr das vorgeschlagen habt. Habt mich überzeugt! ;)

  • Ich habe eine Zero 2 W auf zwei meiner Drucker installiert. Einer stiehlt den Saft vom Mainboard 5V und der andere hat einen kleinen Abwärtswandler.

    Ich habe es nicht ohne vorherige Analyse getan, daher kann ich nicht empfehlen, einfach blind an die Mainboard-Spannung anzuschließen.



    (Die endgültige Installation ein wenig später in diesem Thread)


    Es ist zu beachten, dass die angegebenen Stromverbrauchszahlen für die PI:s davon ausgehen, dass auch am USB des Raspi eine gewisse Last angeschlossen sein kann. Bis jetzt habe ich noch keine Probleme mit meinen Druckern festgestellt.


    Auch die Verwendung von USB-Spannungswandlern ist nicht immer unproblematisch. Viele von ihnen enthalten minderwertige Komponenten und die Stromqualität kann was auch immer sein, so dass die Laufleistung variieren kann.

  • Dein Setup gefällt mir ebenfalls richtig gut!

    Der Vorteil davon ist ja auch einfach, dass du den Pi sicher runterfahren kannst NACHDEM der Drucker aus ist.


    Mit angeschlossenen Pi direkt an der PSU sehe ich keine Möglichkeit, nach einem sauberen Runterfahren des Pis, noch den Drucker automatisch abzuschalten ohne Relais.


    Oder täusche ich mich da und ich kann vor dem Runterfahren des Pis noch einen Gcode absenden, der zeitverzögert vom Ender ausgeführt wird?

    (Die endgültige Installation ein wenig später in diesem Thread)

    Danke jorkki für die Links. Ich werde mir das alles mal gründlich durchlesen!

    Edited once, last by Kazooie ().

  • Im Allgemeinen hängt wenigstens noch eine Kamera als Verbraucher an dem Raspi. Die 3A vom StepDown sind nur Spitzenlast. Dauerhaft bringt es nur 2,1A und die 3A benötigen schon ein gutes USB-Kabel. Raspi4 ist also schon nicht mehr damit möglich. Für die kleineren Raspi-Modelle völlig ausreichend bei dieser Anwendung. Versorgung mit den 5V vom Board des Druckers, ist wie bereits gesagt keine gute Idee! Die sind einfach nicht dafür ausgelegt! Ein paar Ausnahmen wie von Bigtreetech mit Steckplatz für ein entsprechendes Modul mal ausgenommen. Da ist das aber speziell beschrieben und mit den Anschlüssen bestückt.

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