Wie richtet man ein Objekt mittig auf einem 5 Eck aus?

  • Tja, wenn Rom in der Mitte des Fünfecks liegt, führen viele Wege dort hin.


    Das was Joker gemacht hat, ist die praktische Umsetzung mit Tinkercad Mittelsenkrechte zu finden.

    Da gefällt mir aber die Lösung von darkwingbreydin besser. Schneller und einfacher.

  • Komplexe Teile gehen mit Tinkercad schon....verschiedene Höhen im Teil, Aussparungen , Absätze etc.

    Dieses Teil habe ich damit gezeichnet, ich habe es absichtlich mit Tinkercad erstellt, weil viele der Meinung sind das es nicht funktioniert,habe mit dem Programm etwas länger gebraucht , aber es geht, ist ein Ersatzteil, welches nicht mehr im Handel zu bekommen ist.

  • Ja geht schon vieles, ich mach jetzt seit 5 Monaten 3D Druck und habe alle meine Modelle damit gemacht.

    Ein dummes Ding ist nur das verschachteln (gruppieren) von vielen Einzelteilen die man dann einzeln wieder aufpacken muss wenn man etwas verändern muss was man am Anfang gemacht hat.

    Dazu kommt noch das ein brutal verschachteltes Dings dann auch Unmengen an Rechenpower benötigt was entweder zu einer langen Wartezeit beim export oder halt generell zu Performanceproblemen führt.

    Ich habe gerade mal ein Auge auf MS 3D Builder geworfen das ist eigentlich so ähnlich und kann vieles Besser. Ist mir vorher garnicht aufgefallen das es TK sehr ähnlich ist.

    Ich fühle mich aber irgendwie nicht wohl mit dem gekacheltem Boden aber das könnte evtl. TC bei mir ablösen.

  • Ich fühle mich aber irgendwie nicht wohl mit dem gekacheltem Boden aber das könnte evtl. TC bei mir ablösen.

    Der 3D-Builder wird oft unterschätzt und gehört meiner Meinung nach auf jeden Windowsrechner, wenn man mit CAD arbeitet, und sei es nur, um den Export zu überprüfen und wasserdicht zu machen (Reparaturfunktion). Es gibt hier auch Leute, die ausschließlich damit konstruieren.


    Der gekachelte Boden läßt sich übrigens auch abschalten :)

    Ein Leben ohne 3D-Drucker ist möglich, aber sinnlos. (Frei nach Loriot)


  • TC ist kein richtiges CAD, sondern eher ein "Einstieg" (auch für Kinder geeignet). Aber einfache Sachen zum Drucken gehen schon.


    Win 3D Builder ist auf jedem Windows Rechner, doch auch kein richtiges CAD, aber gut geeignet zum Prüfen, Reparieren, Schneiden, Subtrahieren von bereits vorhandenen STLs. Dafür benutze ich es ständig.

    Aber richtig etwas "zeichnen" ist schwierig, besonders das Eingeben von Maßen. Versuche mal ein ungleichschenkeliges Dreieck von 30x20x40 mm zu zeichnen und das auf 50 mm Höhe zu ziehen. Oder das hier im Thread genannte Objekt mittig auf einem 5Eck. Oder eine Pyramide oder ähnliche einfache Volumenkörper. (Wobei es einige vorgefertigte Volumenkörper gibt, Würfel, Zylinder usw., aber die mit eigenen Abmessungen zu versehen ist schon nicht einfach).


    3D Builder user’s manual
    Learn how to use the 3D Builder app for Windows 10.
    www.microsoft.com


    Fusion oder OnShape benötigen etwas Einarbeitungszeit, aber damit ist man für den 3D Druck bestens gerüstet. Auch ein 3D Modellierer wie SketchUp bringt gute Ergebnisse. Leider kostet SU Pro 300,- bis 500,- € Lizenz. Und gibt es das komfortable und kostenlose SketchUp Make nicht mehr, nur die 2017er Version, die ich gelegentlich nutze. Das aktuelle SU Free im Browser ist für den 3D Druck nur bedingt geeignet, man kann Projekte nur "komplett" als STL exportieren, aber keine Einzelgruppen aus Projekten.

    Dann besser Fusion oder OnShape.

    Drucker: Bambu X1C (geordert: Bambu A1) (gehabt: Any i3 Mega, Creality CR10S/V2)

    Slicer: Bambu Studio, Cura

    CAD: SketchUp, Fusion

    Druckerzeugnisse: RC-Modellautos, Historische Gebäude, Dioramen

    Edited 6 times, last by roscano ().

  • Ja, das ist eine vorherrschende Meinung die ich zwar nachvollziehen kann weil gängige CAD Programme nunmal viel bessere Möglichkeiten haben allerdings ziehe ich Tinkercad insofern vor, weil

    1tens ich damit schneller bin als mit einem anderen CAD (auch natürlich weil ich mir die nicht angeeignet habe)

    2tens ich nicht immer ein Design so im Kopf habe das ich weiss wo es langgeht und ich kann mich über TK annähern

    3tens, Workarounds hat man bei anderen CAD Programmen auch, die Workarounds bei TK sind nervig, abstruse Umwege aber wenn man sich dran gewöhnt hat, kriegt man eigentlich alles hin.


    Das man aber (quasi) Ebenen in anderen CAD Programmen hat und später Werte Veränderungen über einfache Möglichkeiten hat, fehlt Leider.

    Auch die Übersicht zu behalten ist sehr Gewöhnungsbedürftig.

    Mal abgesehen davon wie schwierig es ist eine wirklich runde Kugel oder Ring zu bekommen (was aber in der Realität dann schon wieder Wurscht ist)

    Anderseits wird dieser 3D Playground leider als Spielzeug abgetan und auch von Autodesk nicht Pro-mässig erweitert. Auch gibt es kein gutes Konkurrenzprodukt das die ganzen Vorteile von TK nimmt und es professionalisiert.

    Man kann sich mit Blender und Plug Ins quälen aber in der Zeit habe ich halt mit TK mein Dings schon 17x fertig.


    Mit Fusion wollte ich mich schon anfreuden aber wenn ich ein Programm öffne und es erstmal Zeit frisst sich Authoriesieren zu lassen (was irgendnwie nicht so funktioniert wie es sollte - anderes Thema) habe ich schon kein Bock mehr, verliert seine Seriösität dadurch.


    Und meinen kurzen Anlauf zur Euphorie hinsichtlich Microsoft 3D Builder als Alternative hat sich innerhalb einer halben Stunde erledigt gehabt, es hat gute Ansätze und bestätige was du sagst aber es ist auch einfach Mislungen, ich will es garnicht aufzählen, es ist Depp. Unübersichtlich.

    Aber es hat eben die Features die TK fehlen und umgekehrt, leider.

  • Moin ,


    TC ist gut um den 3D-Raum zu verstehen. Wer mehr will kann aber auch andere Wege gehen. Das klingt jetzt ein bisschen schräg, aber wer TC verstanden hat kommt auch gut mit OpenSCAD klar, wenn man bereit ist zu schreiben statt zu klicken. Ich habe hier schon ab und zu im TC Trööt mit Ideen in OpenSCAD für TC ausgeholfen (reine CSG-Konstruktion: RE: 'Fase' an Bauteil in Tinkercad

    ). Belohnt wird man bei OpenSCAD mit einer guten Art der Gruppierung und problemlosen Rundungen. Die Logik Dinge zu erstellen kann man aus TC mitnehmen, nur muss man sie aufschreiben statt anzuklicken und das mag halt nicht jeder. Schnell und einfach ist das auch.


    Es ist halt wie immer, Meister fallen nicht vom Himmel.



    Und wer ohne Anmeldungsgedöns in zeichnungsbasiertes CAD wechseln möchte, FreeCAD ist nicht so übel und auch in den Grundzügen in kurzer Zeit erlernbar.



    ... schönen Tag noch ...


    Magnetron

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