Voron ToolChange

  • Hallo zusammen,

    auf mehrfachem Bitten hier jetzt der Thread mit den Erfahrungen um den Toolchanger.

    Zuerst viele Bilder, die ich auf den Weg zum ToolChanger gemacht habe:

    Angefangen habe ich mit dem Erstellen eines Dragonburners mit dem Sherpa Mini, den ich mir am Anfang als ich den Voron 2.4R2 gebaut habe, bei fysetc mitbestellt habe:



    Um den Shuttle dann zu testen, wie fest der den schweren und kopflastigen Afterburner um die Ecken ziehen kann, habe ich erst einmal den Afterburner auf den Wechsler umgebaut und dazu den Adapter für den Stealthburner hergenommen. Den x-Endschalter habe ich mit einer einfachen Adaption dann an die neue Halterung angebaut. Einfache und schnelle Lösung für den Test der Mechanik:


    Den schwarzen Shuttle in den obigen Bildern habe ich aus Gründen des vorhandenen Filaments mit PLA gedruckt und diesen dann aber schnell durch Neudrucken mit ASA ersetzt,
    da die Festigkeit von ASA ja doch eine wesentlich bessere ist:


    Das Ergebnis daraus hat mir Vertrauen gegeben, das Projekt weiter zu forcieren:


     

    Fortsetzung folgt in Kürze ;)





  • gespannt auf die Fortsetzung :thumbup:


    Habe mich auch schon innerlich mit dem Thema befasst, den 350iger umbauen und den ERCF oder doch lieber Toolchange, dafür dann nen kleinen zweiten Voron der den jetzigen in Sachen Cpap ablöst usw..


    ERCF verbraucht ja sounednlich viel Filament für den Wechsel dass ich auch an den Toolchanger denke, da braucht man dann für jeden Dragonburner auch das komplette Zubehör ?

    d.h. für zb 5 Köpfe , 5x EBB36, 5x Extruder, Hotend, umbilical etc...

  • ERCF verbraucht ja sounednlich viel Filament für den Wechsel dass ich auch an den Toolchanger denke, da braucht man dann für jeden Dragonburner auch das komplette Zubehör ?

    d.h. für zb 5 Köpfe , 5x EBB36, 5x Extruder, Hotend, umbilical etc...

    Kurz gesagt ja ;)

  • Danke für die ersten Eindrücke. Bin auch am überlegen mir einen Toolchanger zu bauen. Mein Voron V2.4 350 hat einen Stealthburner mit Galileo2 und Rapid 2, würde deshalb eventuell erstmal einen zweiten Stealhtburner mit CW2 (EBB36) bauen, obwohl der Dragonburner nice aussieht. Wie ich Dir schon geschrieben habe wäre Interessant wo Du die exotischeren Teile her hast.

    Ein ERCF hatte ich auch mal geplant, finde aber da mein Bambu X1C ja mit dem AMS sowas hat den Toolchanger interesanter wegen unterschiedlicher Materialen und schnelleren Wechsel. Dazu noch der immense Abfall.

    Warte auch gespannt auf eine Fortsetzung.

  • Nun begann der Umbau des Voron.

    Da ich nicht ein Freund von 'Sensorless Homing' bin, musste ich mir eine andere Lösung einfallen lassen:

    X-Y-Endschalter Kombination hinten rechts am Gantry.



    Dessen Design basiert auf einen frei verfügbaren Y-Schalter Lösung für Umbau auf 'Umbilical'.
    In diesem Beitrag findet ihr die Links dazu:

    Y-Endschalter

    Dazu habe ich mir dann einen einstellbaren Nippel konstruiert, sodass die Schalter leicht alleine mit dem Shuttle erreichbar sind:



    Den X-Endschalter musste ich dann noch einen Winkel zugeben, damit der sicher geschaltet wird:


    Ein Video dazu zur Veranschaulichung:

    https://rumble.com/v4iki5i-too…-endstop-voron-2.4r2.html


  • Die Idee mit dem X-Endschalter ist wirklich gut. Das ist soweit ich bisher herausgefunden habe im Projekt noch nicht so klar gelöst wurden.


    Mich würde vor allem interesdieren wie gut der Wechsel funtioniert und wie gut das ganze Projektiert ist. Also ob du noch viel Abseits der Vorgaben aus dem Projekt machen musstest.

  • Die Idee mit dem X-Endschalter ist wirklich gut. Das ist soweit ich bisher herausgefunden habe im Projekt noch nicht so klar gelöst wurden.


    Mich würde vor allem interesdieren wie gut der Wechsel funtioniert und wie gut das ganze Projektiert ist. Also ob du noch viel Abseits der Vorgaben aus dem Projekt machen musstest.

    Lass mich kurz alles zusammen berichten und wir können die noch offenen Fragen danach beantworten.
    Kurz gesagt man muß sich durchwurschteln. Aber jetzt herrscht Klarheit und ihr könnt mir später gerne hier im Thread eure Fragen stellen.

  • Zur Verkabelung:

    CAN-BUS sollte man nicht auf die leichte Schuler nehmen. Der ist zwar sehr robust, aber die gefundenen Erfahrungen der User rund um CAN-BUS per Klipper / Pi / mehreren Druckköpfen und die Spezifikationen dazu ließen mir keine Ruhe und ich bin angefangen selber eine Verteiler-Platine zu stricken:





    Es stellte sich jedoch heraus, das die Crimpkontakte der Stecker für mich nicht handelbar waren:



    Die sind so klein, damit will man sich nicht beschäftigen ;)

    So habe ich erst einmal die Kabel direkt an die Platine angelötet um einen ersten Test der Platine durchzuführen:


    Vorrangig hat mich interessiert, ob überhaupt die Leistung, wenn alle Köpfe zugleich aufheitzen, problemlos übertragen wird.
    Kurz: die Platine bleibt kalt :) :thumbup:

    Es ist zur Zeit eine neue Variante unterwegs, an der die Verkabelung zu den Druckköpfen dann einfach ansteckbar sind. Dessen Verkabelung stellt dann sicher, das die vom CAN-BUS geforderte BUS-Topologie eingehalten wird und man hat intern gleich Leitungen integriert die die Spannungsversorgung der Druckköpfe sicher stellen.



  • Zum Shuttle:

    Ich habe den original Shuttle vom TapChanger Projekt gewählt. Dieser ist schnell und einfach einstellbar und es gibt für die verschiedenen aktuellen Druckköpfen entsprechende Anbindungen.

    Auch die Stifte dazu sind unkritisch zu sehen durch die Einstellbarkeit jedes Druckkopfes auf den Shuttle:


    Bei den Stiften handelt es sich um Stahlstifte im Durchmesser von 3mm.
    Ich habe mir diese von im Baumarkt erhältlichen Federstahlsicherungen abgeschnitten:



    Die Kugellager kann man leicht per Shops im Netz beziehen. Als Beispiel
    Die Magnete sind die üblichen 3x6 Magnete, die bei den Voron Projekten zum Einsatz kommen.

  • Eine große Frage für mich war ausserdem wie Z-Endstop und Probe realisiert war.

    Vom Stock-Voron kennen wir ja den Z-Endstop hinten an der Druckplatte und Probe wird entweder mit Klicky, Beacon oder Tap-Funktion durchgeführt.

    Beim TAP-Changer wird die Tap-Funktion ausgenutzt, indem der Druckkopf ein wenig aus dem Shuttle angehoben wird.

    Somit gilt die hinten an jedem Druckkopf angebaute Lichtschranke als Druckkopfindikator und zugleich als Z-Endstop / Probe - Sensor indem die Nozzle auf das Druckbett gedrückt wird:




    Tja, und dadurch wurde dann meine Klicky Anbindung hinfällig:



    Ich habe jedoch Klicky angebaut lassen um zu sehen über die Zeit wie es sich damit verhällt.

  • Druckkopfanbindung des Dragonburners findet man unter anderem hier:


    tapchanger/Tapchanger/STL/Toolheads at main · viesturz/tapchanger
    Voron TapChanger. Contribute to viesturz/tapchanger development by creating an account on GitHub.
    github.com



    Man muß bischen genau hinschauen, was der Viesturz dort genau gemacht hat.
    Am Beispiel des Dragonburners:

    Er hat hinten wegen der Verkabelung der Nozzle-Heizung die Befestigungslöcher verschoben, so das sich rechts ein Kanal für die oftmals sperrigen Kabel ergibt:


    Vorne sind Markierungen aufgebracht, die beim Einstellen der Parkposition im Dock behilflich sind:



    Allerdings habe ich gerade gesehen, das Viesturz einen neuen Cowling für den Dragonburner hochgeladen hat, der im Design nicht so gut gelungen ist...

    Hier die alte Version:

    Cowling.stl

  • Die Anbindung der Kabel oben an der Platine sollte durch eine Befestigung gehalten werden, da sonst das Kabel schnell abknickt und sich dadurch Fehler ergeben.

    Ich habe eine vorgefertigte Variante herangezogen, die ich wiederum etwas anders angewandt habe wie bestimmt, damit die Anbindung nicht eine klobige Form ergibt:



    https://github.com/MapleLeafMa…/main/STL/sherpa_mini.stl

    Dazu habe ich unten die beiden Nasen und oben die beiden Ösen abgeschnitten.
    Dadurch waren nur zwei Schrauben mit zwei Unterlegscheiben für die Befestigung der Platine und dem Kabelhalter erforderlich.

  • Ist das Design denn auch mit dem Stealthburner kompatibel?

    Aktive Drucker: Voron V2.4 und V0.1

  • Ein Magazin für fünf Filamentrollen sind in der Zwischenzeit entstanden und die weiteren Schritte sind das Konstruieren des Tophead wodrin dann auch die Verteilerplatine mit integriert werden soll:



    Das Magazin lässt sich durch die Aufhackfunktion leicht bedienen und die Rollen einfach oben platzieren:



    Dabei lassen die einzelnen Abroller für Fittiche der Bowden oder auch sogar für automatische Filamentzuführungen / -Sensoren noch Platz.

  • Ist das Design denn auch mit dem Stealthburner kompatibel?

    Ja. Den Adapter für den Afterburner habe ich dem Adapter des Stealthburners entnommen ;)

    https://github.com/viesturz/ta…er/blob/main/Dock/Dock.md

  • den hast nun auf allen 5 Druckköpfen montiert ?

    ich sehe schon, ich schreib hier mit keinem Armen :D :P

    Auch die gedruckten Varianten sehen top aus ;)



    :D :P

  • wie viel in Z verlierst du eigentlich bei deiner Methode ?

    Habe ich noch nicht nachgemessen ;)

    Der Druckraum wird oben schmaler. Unten ergibt sich kein Verlust.

    Rest muß jeder für sich entscheiden. Ich habe es nicht bereut.

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