Riemenspannung Test? Relative belt calibration tool

  • haunter1982 hab gestern den halben Tag Riemen eingestellt....erfolglos.

    Das Diagramm sieht ganz gut aus aber egal wie ich spanne ich kriege die Graphen nicht übereinander.

    Kann eigentlich nur noch dran liegen das die Riemen unterschiedlich lang sind.

    Das ist also die nächste Baustelle.

    Auch haunter1982


    Wasn des nu ooch? Wie geht das? Is dat wichtig? 8|


    So vom Gefühl würd ich die so einstellen das ich den Riemen auf halber Länge, also in der Mitte, noch gut 90 Grad verdrehen kann.


    Halt so wie Zahnriemen am Motor.


    Wo ist das Relative belt calibration tool denn versteckt? Ist das irgendwo bei Klipper oder wie? Und wie kann das denn die Riemenspannung messen? Am Stromverbrauch des jeweiligen Motors?

  • Ja Klipper.

    Nein, nicht über Spannung am Motor sondern an der Resonanz Frequenz. Also brauchst den Sensor den du auch für's Input shaping nutzen kannst.


    Anleitung:

    Measuring Resonances - Klipper documentation



    Auf halber Länge nur noch 90°... Dann viel Spaß.. das ist meines Erachtens viel zu viel.


    Es geht bei dem Test auch hauptsächlich darum das die beiden Riemen entsprechend auf gleicher Frequenz die Resonanz haben. Sprich gleich stark gespannt sind.


    Hier gibt's Macros dafür:


    klippain-shaketune/docs/macros/belts_tuning.md at main · Frix-x/klippain-shaketune
    Klipper streamlined input shaper workflow and calibration tools - Frix-x/klippain-shaketune
    github.com

  • Achso das, ah jetzt ja.


    Auf halber Länge nur noch 90°... Dann viel Spaß.. das ist meines Erachtens viel zu viel.

    Das ist nur was für Maschinenbauerfinger mit Gefühl.

    Man kommt bei den meisten Druckern eh schlecht dran und müsste den Riemen auch erstmal nach aussen ziehn um den zu greifen. Was mehr Spannung verursacht.


    Du meinst 90 Grad verdrehbar ist zuviel? Bei den dürren Riemen und den bei manchen Druckern sehr lang rausragenden Wellen bzw. Riemenrädern kannst nicht endlos Spannung geben. Dann sind die Lager ja auch ratzfatz im Eimer.


    Bei meinen beiden wars ab Werk so bei allen Riemen das ich die mit zwei Fingern 90 Grad verdrehen konnte in der Mitte. Die hängen dabei auch nicht durch.


    So find ich das auch okay, bisher habs keine Probleme damit.


    Wie stellst du das händisch ein?

  • Es gibt auch Riemen Spannungsanzeigen zum Drucken. Vermutlich ungenau aber wenn die Anzeige bei beiden ähnlich ist als Start schon mal gut.


    Hab das bisher so gemacht und hatte damit in klippain beim ersten messen 95%.

    Bewertung Mechanischer Zustand war auch gut.

    Aber die Kurven hab ich immer noch nicht übereinander bekommen.

    Wenn ich mehr Zeit habe prüfe ich das mit der Riemenlänge erstmal genau.


    Bei meinem Ender 7 waren die original sehr straff gespannt und er war dadurch unnötig laut.

  • nein! Ich meinte nur 90° ist viel zu viel Spannung! ich kann meinen fast 1x rum drehen :D

    Ach so rum meinste.

    Einmal ganz rum? Dann hängen die aber auch schon etwas durch oder?


    Das wär etwas zu lose wenn die durchhängen, da besteht schon die Gefahr das der Riemen mal überspringt trotz 180 Grad Umgriff auf den Riemenrädern. Speziell bei hoher Druckgeschwidigkeit. Und vermutlich auch ein Positionierungsproblem weil der Extruder oder das Bett durch ihr Eigengewicht den Riemen abwechselnd stramm und wieder lose ziehen würden.


    Bei 60mm/s wirds wohl nicht so sehr auffallen. Aber ab 200mm aufwärts könnt ich mir da Probleme vorstellen.


    Oder nicht?


    Ich schwör, ab Werk wars bei allen meinen Druckern so mit etwa 90 Grad.

  • die Riemenlänge muss unbedingt bis auf den Zahn genau gleich sein und auch so eingestellt um ein vernünftiges Ergebnis zu bekommen.

    Hö?

    Wieso?


    Der Weg den Bett oder Extruder zurücklegen wird ja durch den Winkel bestimmt den die zurücklegen.

    10 Umdrehungen am Motor sind 3600 Grad.

    Oder in Schritten gerechnet dann.. keine Ahnung wieviel die machen.


    Da ist doch egal ob ein Riemen 0,5 oder 24436 Meter lang ist. Das ein Riemen gespannt ist muss ja eh Grundvoraussetzung sein.


    Übersehe ich was?


    Du meinst nur das die Riemen die vorgeschriebene Länge haben müssen damit die Spanner ausreichend Stellmöglichkeit in plus und minus haben ne?

  • Du vergisst hier die länge der Riemen. Und ich hab z.b. auch 10mm riemen :D gespannt auf ca. 80-100 hz beim anzupfen in der Mitte :D

    Ja okay, aber so gross sollte der Unterschied nicht sein. Eigentlich. Oder ist der Baraum bei dir so enorm gross das die Riemen sehr lang sind?

  • Also ich das Hotend / Druckkopf getauscht habe hatte ich die so nach Gefühl dort geklemmt und dann halt gespannt.

    Die sind bei mir also praktisch sicher nicht genau gleich lang :whistling:


    Wenn sie sehr locker gespannt sind schwingen sie stark mit bei der Resonanz Messung und in den Graphen tauchen mehrere spitzen auf ( Bewertung auch schlecht ).

    Merkt man also Recht einfach wenn es zu locker ist.

    So ab ca 80hz hab ich eine schöne Kurve mit nur einer Spitze.


    Das scheint bei core x/y wichtig zu sein das sie gleich lang sind...warum ....?

    Aber ich hab ewig rumgespannt und die beiden Graphen blieben immer deutlich unterschiedlich in der Höhe.

    Unterschiedliche Länge wird als häufige Fehlerquelle genannt ( blaub es war die Voron Doku und dort wurde extra betont gleiche Zahnzahl).

    Eventuell schwingen sie unterschiedlich wenn sie nicht gleich lang sind....kein plan :)

    Edited once, last by ma_v ().

  • Eventuell schwingen sie unterschiedlich wenn sie nicht gleich lang sind....kein plan

    Ja das wäre eine Erklärung. Aber ein oder zwei bis 5 Zähne Unterschied dürften da nicht soviel ausmachen.


    Messtechnisch ja, schon. Das wäre der einzige Grund, weil die Software zum messen sicherlich von bestimmter Länge ausgeht und sonst falsch messen würde.


    Aber nimmt man die Wellenlänge von 80Hz, also 4,25 Meter glaub ich, so übern Daumen, , dann würd in die Riemenlänge von meinetwegen 30cm auf einer offenen Seite (es sind ja nur maximal 30cm zwischen den Rollen bei einem 60cm Riemen) ja auch nur ein Bruchteil einer ganzen Welle reinpassen. Da käme als Resonanz dann mehrere Wellen infrage ab etwa 600 Hz die da reinpassen. Plus viele Halb- und Viertelwellen.


    Wahh, viel Theorie. Grusel grusel.


    Wunder Punkt bei deinem Drucker kann ja auch der Aufbau an sich sein der mit resoniert mit den Riemen. Ein Drucker mit nachgiebigen Kunststoffrollen wird such etwas mehr Spiel haben. Ich glaub das kann man nicht nur auf den Riemen beschwänken. Dazu kommt das Gewicht der Komponenten, schwerer Druckkopf gibt seine Eigenresonanz auch stärker an seine Führung weiter. Aber durch sein hohes Gewicht reagiert er nur auf tiefere Resonanzen und verschluckt höhere einfach.


    ...ja.. wie erwähnt... gibt viele Einflüsse. Nicht nur Riemen.

  • Das scheint bei core x/y wichtig zu sein das sie gleich lang sind...warum ....?

    "wichtig" ist so ne sache. Du kennst eben unterschiedlich lange Riemen unter umständen. Weil eben die Resonanz Frequenz UND Stärke eine andere ist. Dadurch kann es sein, das du einfach Input Shaper auf einer seite gut funktioniert und auf der gegenüberliegenden nicht. wenn die Resonanz Frequenzen nicht übereinstimme, ebenso hast du einfach noch eine 2te frequenz die der Input Shaper nicht abdeckt und du hast wieder Schlechtere Qualität. HInzu kommt, das sich bei Belastung die Länge der Dehnung anders verhält, der längere kann sich "länger" spannen weil flexibler, Die Frequenz verschiebt sich weniger schnell hoch als bei nem kürzeren, unflexibleren. Beim Abbremsen zieht sich der längere etwas stärker als der kürzere usw.

    Anders gesagt, fährst du n Viereck ab einmal in die eine, einmal in die andere Richtung hast du positionsungenauigkeiten an den Ecken

  • Danke für den ganzen Input und Theorie :)

    Den Aufbau kann ich schlecht beurteilen/ einschätzen , drucken tut er ja sehr gut da bin ich zufrieden.

    Vielleicht hat's auch was mit den selbst gedruckten gezahnten Riemen Rollen zu tuen. Zumindest ist er mit denen viel leiser.


    Aber jetzt wo ich die unterschiedlichen Graphen kenne will ich halt optimieren :D und gleiche Riemen Länge kann ja nicht schaden. Wenn das nur nicht so fummelig wäre X/

    https://forum.drucktipps3d.de/attachment/116111-bildschirmfoto-vom-2024-03-31-14-17-24-png/


    Um das Amplitude Delta A1 - A2 geht es da kann ich halt spannen wie ich will das wird nicht ( viel ) kleiner.

  • Um das Amplitude Delta A1 - A2 geht es da kann ich halt spannen wie ich will das wird nicht ( viel ) kleiner.

    Und das spricht genau dafür das es nicht am Riemen liegt. Sondern an was anderem.


    Mein Beispiel oben mit 89 Hz Wellrnlänge war ja ein Beispiel mit Schallwelle in Luft.


    Beim Drucker ist z.b. 100Hz einfach die Bewegung die der Drucker erzeugt. Er bewegt z.b. den Extruder 100 mal in der Sekunde. Aber diese Vibration überträgt sich ja auf alle anderen Teile.

    Und da geht es um die Resonanzfrequenzen (Eigenresonanz) aller Teile die dabei auch vibrieren.


    Hat irgendein Teil eine Eigenresonanz von 100 Hz, dann wird es durch die 100 Hz-Bewegung also besonders stark angeregt und schwingt heftig mit. Dies heftige mitschwingen wird natürlich auch auf alle anderen Teile übertragen. Vielleicht ist da sogar noch ein wwiteres Teil bei das eine Eigenresonanz bei 100Hz hat.


    Es gibt auch ganzzahlige Wellen, z.b. die doppelte oder die halbe Frequenz, also 200 und 50Hz. Die werden bei 100Hz dann nur halb so stark angeregt.


    Viel Mathe.


    Lass den Test mal laufen und halt dabei die Achse fest, ist die Resonanz dann geringer, weisst du das es schonmal an der Achse ist.

    Beim nächsten Test hältste mal das Linke Lager fest, beim nächsten das rechte Lager, usw.

    So kannste die Ursache nach und nach finden.

    Es kann sogar einfach das Kabel oder der PTFE-Schlauch vom Extruder sein. Oder das Kabel vom Bett... usw.


    Vielleicht haste nur etwas zuviel Luft in einer der Lagerungen, so ist z.b. eine Führungsrolle die du mit zwei Fingern drehen kannst schonmal ein Kandidat. Das sollte nicht sein.


    Da haste echt viel Auswahl.

  • Aber nimmt man die Wellenlänge von 80Hz, also 4,25 Meter glaub ich, so übern Daumen, , dann würd in die Riemenlänge von meinetwegen 30cm auf einer offenen Seite (es sind ja nur maximal 30cm zwischen den Rollen bei einem 60cm Riemen) ja auch nur ein Bruchteil einer ganzen Welle reinpassen. Da käme als Resonanz dann mehrere Wellen infrage ab etwa 600 Hz die da reinpassen. Plus viele Halb- und Viertelwellen.

    Das ist Unsinn

    Die Schallgeschwindigkeit in Luft (ca. 340m/s) hat nichts zu tun mit der Wellenlänge einer Schwingung eines Zahnriemens.

  • Mal ohne Spass, um es sich vielleicht einfach machen zu können, gibt ja tausend Meinung/Möglichkeiten/Ansätze.


    Wenn man siene momentane, optimale Riemenspannung hat, kann ich dann nicht mein kleines Stimmgerät von der Gitarre nehmen, die Frequenz checken und die Riemen dann zueinander abstimmen danach abstimmen :?: :/

    :!: If the oceans Die We Die :!: Snappy J1-Prusa / Neptune4pro-Orca

  • Ja klar funktioniert das auch, hab ich auch erst gemacht ich hatte den Sensor ja auch nicht drauf. Erst jetzt mit dem EBB42. Und das vorher geklappt und klappt auch nach wie vor.

    Das mit dem Sensor und der Resonanz Messung ist einfach nur noch Feintuning. Mehr nicht.


    Wenn du in den Link schaust den ich reingestellt hab zu Klippain.


    Da steht ja auch drin, das ERST der Voron Guide durchgemacht werden sollte:

    Secondary Printer Tuning | Voron Documentation (vorondesign.com)


    Und danach mit dem Sensor Feintuning betrieben werden soll.

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