Elegoo Neptune 4 pro - Fährt ab und zu in die Druckplatte

  • Hallo,

    ich besitze jetzt seit ca. 6 Monaten meinen Elegoo Neptune 4 pro. Ich habe ihn schon häufig genutzt und drucke relativ regelmäßig mit ihm. Leider ist es so, dass er ab und zu so tief fährt, dass er über die Druckplatte ratscht. Ist mir jetzt zum 3. Mal passiert. Gestern war der Abstand noch perfekt eingestellt und am nächsten Tag fährt er einfach zu tief. Ich habe schon überlegt ob ich den Drucker zurückgeben soll, aber habe mich entschieden erstmal hier nachzufragen.

    Kann es sein, dass es am Slicer liegt? Oder kann das auch von Vibrationen kommen, weil das mit dem Z-Offset allgemein bei dem Drucker nicht so toll ist, da ich den Z-Offset sehr oft bzw. vor jedem Druck neu einstellen bzw. überprüfen muss?

    Was würdet ihr mir raten?


    Schonmal danke an alle die mir hier antworten.

  • Hallo ,

    klingt irgendwie so als würde er den Z-Offset nicht richtig speichern.


    Machst du das Leveling über das Display oder über Fluidd ( Weboberfläche)

    Druckbett/ Düse beheizt dabei?


    Aktuelle Firmware von Elegoo ist drauf? ( da gab's wohl auch Probleme)


    Druckbett eine Weile vorheizen kann auch helfen falls es an Temperatur bedingter Ausdehnung liegt..


    Schrauben vom Druckbett möglichst fest / tief gedreht? nicht das sich da was verstellt.


    Grüße

  • Also grundsätzlich muss man den Z-Offset nur bei einem Düsenwechsel neu einstellen.

    Bitte Z-Offset nicht mit Bed-Leveling verwechseln, dass sind 2 unterschiedliche Dinge.

    Z-Offset ist der Abstand zwischen Düsenspitze und Bed-Sensor und wird ermittelt in dem man mit dem Sensor auf 0 fährt und dann manuell soweit runter bis die Düse etwa 0.05mm (Papierdicke) über dem Bett ist. Vor jedem Druck wird eigentlich immer über den Start-Code ein G28 Homing aller Achsen gemacht, in der Z-Achse fährt er dabei runter bis der Sensor auslöst. Aufgrund der hinterlegten Differenz zur Düse, Z-Offset genannt, weiß er dann wie weit er weiter runter kann um genau im richtigen Level über dem Bett zu drucken.
    Das Bett-Leveling, welches man regelmäßig machen sollte, erfasst die Unebenheiten des Druckbetts und diese können so während des Drucks ausgeglichen werden.

    Am besten ist es, ein Bett-Leveling vor jedem Druck zu machen, insbesondere wenn man die Druckplatte runter nimmt und neu drauf macht. Sie sitzt nie so wie vorher.
    Da das Zeitintensiv ist, gibt es unter Klipper so Script-Sets wie KAMP, die vor jedem Druck ein adaptives Bett Leveling nur im Bereich des Druckobjekts machen.

    Meine Erfahrung mit dem Neptune 4 Klipper hat gezeigt, dass alles am besten funktioniert wenn man Dinge wie Z-Offset und das volle Bett Leveling über das Display macht und nicht über Fluid.

    Ich hatte auch einmal Probleme, dass er immer wieder nur seltsame Werte beim Bed-Mesh ermittelt hat. Da habe ich dann einen Factory-Reset über das Display gemacht, alles neu gelevelt und es war wieder perfekt. Vor einem Factory-Reset ggf. zusätzliche eigene Klipper Scriptfiles sichern.


    Gruß

    Markus

  • Hey,

    schonmal vielen Dank für die Antworten.

    - Also ich mache das Leveling über das Display und beheize die Düse oder das Druckbett nicht dabei.

    - Die Aktuelle Firmware ist die V1.1.2.03 (Bin mir nicht sicher ob das die neuste Version ist)

    - Auf dem Druckbett sind Schrauben, aber wenn ich diese Festziehe, dann lassen sich die mit welchen man die Höhe des Druckbetts einstellt, nicht mehr richtig drehen. (Ich denke die sollen nicht ganz fest sein)


    - Also Klipper nutze ich aktuell garnicht, weil man mir im Forum davon abgeraten hat, da das irgendwie bei dem Drucker noch nicht so ganz ausgereift bzw. anfängerfreundlich sei.

    - Ich habe das Leveling nicht vor jedem Druck gemacht, da ich dachte es würde reichen das nur ab und zu, zu machen. Jedes 2. Mal habe ich meinen Z-Offset neu eingestellt in dem ich eine Schicht gedruckt habe und geguckt habe wie gut dieses gedruckte Plättchen ist.

    - Das mit dem Script-Set in Klipper ist schon was cooles, aber ist es nicht schon sehr aufwändig das vor JEDEM Druck zu machen?


    Ich habe mir auch mal ausgerechnet wie sich durch die Temperatur die Düse z.B ausdehnen kann. Das waren dann 0,5mm auf die ganze Länge der Düse.


    Ein Kollege (der selber auch einen Drucker hat) meinte zu mir, dass das System mit dem Bed-Sensor sowieso nicht so ganz toll sei, da er relativ ungenau sei.


    Komischerweise hat er an der linken Seite diesen Streifen den er vor jedem Druck macht, perfekt gedruckt ohne in die Druckplatte reinzufahren.


    Also wenn ich euch beide richtig verstehe empfehlt ihr mir vor jedem Druck ein Bed-Leveling zu machen und den Z-offset immer neu einzustellen, da eben viele Faktoren wie Wärme, Druckplatte runternehmen, ... mit reinspielt?


    Oder kann es daran liegen, dass ich den Druck ein Tag vorher mit 0,2mm Schichthöhe gedruckt haber und dann an dem Tag als er mir über Druckbett geratscht ist, da habe ich mit 0,8mm gedruckt. Aber er prüft doch mit dem Sensor vor jedem Duck den Abstand zum Druckbett?

    Edited 2 times, last by Mulde ().

  • Das Druckbett sollte beim Leveling spätestens beim erstellen des Meshs ( das wo er die vielen Punkte abtastet ) auf Temperatur fürs jeweilige Filament sein. Kalt können die Werte sonst zu sehr abweichen und gedruckt wird ja im warmen Zustand.


    Den Z-Offset muß man eigentlich nur einmal einstellen der Wert ändert sich dann ja nicht .

    Das geht auch mit kalter Düse dann mußt du im warmen Zustand halt nochmal korrigieren bis es passt. ( Ich mache es mit warmer Düse) .


    Die Schrauben vom Druckbett nicht ganz anziehen du brauchst ja auch noch Spielraum zum Einstellen aber halt möglichst straff .


    Das Mesh habe ich auch nicht vor jedem Druck neu gemacht kann aber Drucker abhängig sein ob sich da was verstellt ( feste Druckoberfläche/ abnehmbar etc )


    Jetzt nutze ich Kamp damit macht er vor jedem Druck ein neues Mesh aber eben nur an der Stelle an der auch gedruckt wird. Dadurch geht das Recht schnell . Ist eine sehr praktische Funktion.


    Also wenn ich euch beide richtig verstehe empfehlt ihr mir vor jedem Druck ein Bed-Leveling zu machen und den Z-offset immer neu einzustellen, da eben viele Faktoren wie Wärme, Druckplatte runternehmen

    Nein Bett Leveling nur gelegentlich überprüfen das ändert sich normalerweise nicht dauernd.

    Zoffset einmal einstellen noch optimieren dann ändert sich da auch nichts mehr dran.


    Das Mesh ( viele Punkte messen ) ist wichtig , danach korrigiert er ja dann die Unebenheiten.

    ( drum im warmen Zustand messen )

    In Fluidd siehst du beim Mesh auch die Varianz ( Abweichung ) des Druckbettes. Also ob du gut gelevelt hast ( Bettschrauben).


    Immer wenn du an den Bettschrauben gedreht hast mußt du ein neues Mesh erstellen.

  • Das Problem mit den Schrauben beim N4P ist eigentlich, dass es ein wichtiges grobes Vorab-Leveling der Druckplatte ist und halt nur manuell ist. Dazu dient im Leveling Menü am Display die manuelle Leveling Funktion, ich glaub in Deutsch heißt die Schaltfläche "Unterstützung".

    Dabei werden die 4 Punkte der Schrauben angesteuert und hier sollte man jeweils den gleichen Abstand über die jeweilige Schraube einstellen.
    In der Klipper Oberfläche geht dies allerdings deutlich bequemer, quasi halbautomatisch ganz ohne Papier unter der Düse, wenn man sich hier entsprechende Routinen in die Printer.cfg einfügt.


    Wichtig bei den Schrauben ist einfach, dass über die 4 Punkte das Druckbett schon mal grob gleich ausgerichtet ist.


    Wichtig beim Leveling ist es das Bett vorzuheizen. Unter Temperatur verzieht sich das Bett doch um einiges und da, wie mein Vorredner geschrieben hat, man ja auch mit warmen Bett druckt, sollte das Leveling mit den gleichen Voraussetzungen gemacht werden.


    Wenn man die magnetische Druckplatte nicht bewegt oder abnimmt, muss man nicht oft neu leveln.


    Die Schichthöhe hat keinen Einfluss auf das Leveling.


    Zu der Aussage, der Bed Sensor sei relativ ungenau.... naja, relativ eben. Bei Druckern dieser Preisklasse kommen oft berührungssensitive BL-Touch Derivate zum Einsatz. Hatte ich auch bei einem früheren Drucker und diese sind auch nicht genauer. Der Sensor des N4 arbeitet glaub mit magnetischer Resonanz, also berührungslos und ist wie ich finde doch recht genau für einen dieser Preisklasse.
    Wenn er bei Dir aber hintereinander einmal gut druckt und dann plötzlich ins Bett reinkratzt, könnte Dein Bed Sensor defekt oder nicht richtig fest sein.


    Der Z-Offset muss wie schon erwähnt eigentlich ganz selten neu gemacht werden, denn der Abstand zwischen dem Sensor am Druckkopf und der Düse ändert sich eigentlich nicht.

    Beim Düsenwechsel allerdings muss Z-Offset neu gemacht werden.


    Ich mache den Z-Offset immer erstmal quasi grob mit einer 0.05mm gehärteten Stahlfolie, was besser als Papier ist weil genau 0.05mm und verzieht sich nicht.
    Danach drucke ich mir ein großes Testquadrat mit einem Layer und passe hier während dem Druck mein Z-Offset über das Display an.


    Das Adaptive Bed Leveling mittels KAMP unter Klipper ist, wenn es mal alles eingerichtet hat, überhaupt nicht aufwendig. Ich mache dazu eigentlich gar nichts, dass geht alles vollautomatisch. Ich slice meine Objekte im Orca Slicer, schicke und starte sie von dort aus über Netzwerk zum Drucker.

    Der Drucker weiß dann ganz von alleine wo sich mein Objekt auf dem Bett befindet, heizt das Druckbett vor und macht vollautomatisch ein Leveling nur über den Bereich wo sich das Objekt später auf der Platte befindet. Während er das macht wird die Düse schon mal vorgeheizt, somit verliert man also auch nicht wirklich viel Zeit, weil man ja eh warten müsste bis die Düse auf Temperatur ist.


    Das Klipper beim Neptune 4 ist schon ausgereift, aber nicht auf dem aktuellen Klipper Versionsstand und weil es von Elegoo diverse Anpassungen erhalten hat, kann man es nicht auf die aktuelle Klipper Version updaten. Und somit kann man auch neuere Zusatzplugins darin nicht verwenden, weil diese eine neuere Klipperversion voraussetzen.
    Aber, es funktioniert schon richtig und ohne Fehler. Es gibt halt Leute, die meinen sie müssten immer die neueste Version von etwas haben oder irgendwelche Sachen dazu installieren und zerstören sich dabei dann eventuell dass Elegoo-Klipper und es funktioniert nichts mehr so richtig.


    Auch als Anfänger kann man die Web-UI Fluid von Klipper benutzen, nur halt wenn man tiefer einsteigen will muss man sich schon etwas detaillierter mit Klipper beschäftigen. Größter Vorteil auch für Anfänger könnte sein, dass man die Druckdateien nicht über USB zum Drucker hochbringen muss, sondern man diese über die Weboberfläche hochladen kann. Oder bei Verwendung des Orca-Slilcers kann man die Dateien direkt zum Drucker schicken.

    Voraussetzung für die Verwendung von Klipper ist halt eine Netzwerkverbindung mit einem Netzwerkkabel. Wifi hat der Neptune4 nicht, liese sich aber über einen USB Wlan Stick nachrüsten.


    Der Neptune4 ist ein wirklich recht günstiger Drucker und auch ohne groß zu tweaken nimmt er es in Sachen Geschwindigkeit und Druckqualität mit deutlich teureren Mitbewerbern auf. Aber, man kann hier einfach nicht erwarten, dass man an den Komfort und Qualität eines Bambu P1 oder einem Voron kommt. Und egal wie man versucht mit Klipper & Co. zu tweaken, er wird hier nicht sehr viel besser werden. Man macht aus einem VW-Golf keinen Porsche GT3 RS, egal was man tuned. :)

  • Ok vielen Dank

    Wichtig bei den Schrauben ist einfach, dass über die 4 Punkte das Druckbett schon mal grob gleich ausgerichtet ist.

    Gestern habe ich mal meine komplette Firmware geupdate, habe den Z-Offset neu eingestellt und habe danach versucht mein neu Druckbett auszurichten. Ich habe jetzt mal ein bisschen rumprobiert und habe herausgefunden, dass irgendetwas mit meinem Druckbett oder Z-Achse nicht stimmen kann. Wenn ich das grobe Leveling an den 4 Seiten mache und danach das automatische Bed-Leveling, dann sehe ich in Fluidd (bzw. auch auf dem Display, das die komplette Rechte Seite meines Druckbetts ca. 0,7mm höher ist als die linke Seite. Danach habe ich versucht es weiter auszurichten, dass alle Seiten gleich werden, aber egal was ich mache es verändert sich immer. Z.B. wenn ich an der einen linken vorderen Schraube so drehe, dass das Druckbett nach oben geht, dann geht die rechte hintere Ecke weiter nach unten.

    Als nächstes habe ich die Rollräder der Z-Achse überprüft und alle einheitlich eingestellt. Auch danach hat es nichts gebracht.


    Ich habe hier mal ein Beispiel was ich gemacht habe:

    Ich hatte Anfangs schon ein bisschen rumprobiert und versucht den Höhenunterschied grob auszugleichen. Danach habe ich das Automatische Levelling machen lassen und das kam dann dabei raus.

    ?thumbnail=1


    Und das waren die Werte:


    Dann habe ich an allen 4 Schrauben so gedreht, dass das Druckbett nach oben geht, weil die Seiten nach unten Fallen auf dem Bild und habe das Levelling erneut durchgeführt.

    Das kam dabei raus:


    Und hier die Werte:


    Obwohl ich an alle Schrauben so gedreht habe, dass das Druckbett nach oben geht, sind die Werte mehr ins Minus gegangen.

    Wie kann das sein?

    Irgendwas kann da doch nicht stimmen oder mache ich etwas falsch?

  • Wenn Du alle 4 Schrauben so drehst, dass die Ecken nach oben gehen, dann hebt sich ja Dein ganzes Druckbett nach oben. Die Wölbung in der Mitte geht dadurch nicht weg, da die thermische Ausdehnung der Fläche dabei nicht wesentlich verändert wird. Da müsstest Du in der Mitte einen Gegendruck haben, den es aber hier ned gibt.


    Die Höhentoleranz - soweit ich das sehe - ist doch mit nur 1-2 Zehntel sehr gut, da muss man nichts weiter machen. Da Dein Druckbett an den vier Ecken arretiert ist, dehnt sich die Fläche bei Erwärmung immer in Form einer Wölbung aus, da die Ecken in der Ebene nirgends ausweichen können. Alles normal.

    Snapmaker J1 / Sovol SV06 (Marlin) / Prusa MK4 / Prusa Mini+ / Prusa MK3S+ / Sapphire Pro (Klipper) /

    RatRig Minion (Klipper) / FLSun Q5 (Marlin) / Artillery Genius (Marlin) / HyperCube (Klipper) / Anycubic I3M

  • Mulde bei deinem Bild des Druckbett Meshs wären rechts daneben die Werte interessant.

    Vor allem die Varianz .

    Die sollte möglichst gering sein.


    Um das einstellen zu erleichtern gibt es in Klipper auch die Funktion SREWS_TILT_CALCULATE das muß zunächst in der printer.cfg mit passenden Werten eingetragen werden.

    Danach errechnet der Drucker mit der Sonde wo du wie viel an welcher Bettschrauben drehen mußt um bessere Werte zu bekommen und sagt dir das.

  • Wenn Du alle 4 Schrauben so drehst, dass die Ecken nach oben gehen, dann hebt sich ja Dein ganzes Druckbett nach oben. Die Wölbung in der Mitte geht dadurch nicht weg, da die thermische Ausdehnung der Fläche dabei nicht wesentlich verändert wird. Da müsstest Du in der Mitte einen Gegendruck haben, den es aber hier ned gibt.


    Die Höhentoleranz - soweit ich das sehe - ist doch mit nur 1-2 Zehntel sehr gut, da muss man nichts weiter machen. Da Dein Druckbett an den vier Ecken arretiert ist, dehnt sich die Fläche bei Erwärmung immer in Form einer Wölbung aus, da die Ecken in der Ebene nirgends ausweichen können. Alles normal.

    Ah ok ich dachte meine Werte wären deutlich zu viel.

    Ich komme halt aus dem Metallbearbeitungsbereich wo 1-2 Zehntel sehr viel sind und bei einem Youtuber hatte ich bei genau dem selben Drucker gesehen, dass er es auf 5 hundertstel eingegrenzt hat mit den Schrauben.

    Aber jetzt wo du das erklärt hast macht das natürlich sinn.


    Mal eine andere Frage:

    Nachdem ich meine Firmware geupdatet habe hören sich meine Motoren irgendwie anders an.

    Ist das normal? Ich bin da nach der offiziellen Anleitung vorgegangen und habe auch die richtigen (also 1,2A) ausgesucht.

  • Ich komme halt aus dem Metallbearbeitungsbereich wo 1-2 Zehntel sehr viel sind und bei einem Youtuber hatte ich bei genau dem selben Drucker gesehen, dass er es auf 5 hundertstel eingegrenzt hat mit den Schrauben.

    Es gibt immer Perfektionisten, die viel Aufwand betreiben :S , bis es halt nahezu "perfekt" ist. Völlig in Ordnung, wer das mag. Je besser gelevelt, umso besser das Ergebnis keine Frage!


    Für mich stellt sich aber auch die Frage, ob das bei einem FDM-Drucker Sinn macht, soviel Aufwand für eine so hohe Genauigkeit beim Bed-Leveling anzustreben. Kommt es bei den Druckteilen auf Hundertstel an? Denn: Typischerweise nimmt man auch mal das PEI-Sheet von der Platte oder reibt beim Reinigen darauf herum oder rupft auch mal Gedrucktes zu früh von der Platte, wenn die noch gar nicht komplett abgekühlt ist und dann ändert sich die absolute Lage der Oberfläche ja doch wieder ... um ein paar Hundertstel mindestens ...


    Nachdem ich meine Firmware geupdatet habe hören sich meine Motoren irgendwie anders an.

    Ich kenne die Eigenheiten eines Elegoo-Klippers nicht. Aber: Eigentlich sollte sich bei den Motoren nichts ändern, wenn man unter Klipper eine neue Firmware einspielt, sofern die printer.cfg dabei nicht auch modifiziert wird. Hat sich evtl. etwas beim Betriebsmodus der Motoren in printer-cfg geändert? Von SpreadCycle auf StealhChop? Andere Stromwerte für die Motoren?

    Hierzu gibt es gute Infos unter dem Abschnitt Setting "spreadCycle" vs "stealthChop" Mode unter folgendem Link


    Insgesamt ist der Wert von 1,2 A ziemlich hoch. Meine Klipper-Maschinen laufen alle im Bereich 750-900 mA mit TMC2209 Treibern! Selbst bei meinen HypercCubes mit dem "schweren" 300x300mm Druckbetten aus 5mm Alu. Wie warm werden Deine Motoren im Betrieb? Wenn die deutlich warm oder gar schon eher heiß werden, würde ich mit dem Strom - zumindest versuchsweise - runtergehen, bis die im Betrieb handwarm sind aber noch keine Schrittverluste zeigen.



    Snapmaker J1 / Sovol SV06 (Marlin) / Prusa MK4 / Prusa Mini+ / Prusa MK3S+ / Sapphire Pro (Klipper) /

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  • Ja das hab ich auch gesehen und habe es mal gemacht. Das hat mir bei meinem Drucker nicht sehr viel gebracht aber ist schon ein cooles Feature.


    Ich habe hier mal die Werte von der Rechten Seite mitdrin.


    Also die gesamte Abweichung ist 0,15mm. Ich denke ich lasse das mal so und drucke mal etwas mit diesen Werten.

  • Hallo,

    wollte mich mal wieder melden. Also habe den Drucker mal ein bisschen gereinigt, Schrauben angezogen neu gelevelt, Z-Offset, usw.. Er hat auch sehr gut gedruckt danach. Leider ist er mir ein Tag später wieder erneut in die Druckpatte gefahren. Danach habe ich den Z-Offset um 0,3mm weiter hoch gesetzt und dann ging es wieder. ich weiß nicht warum er das ab und zu macht. Irgendwas muss mit dem Wegmesssystem nicht stimmen oder so. Vielen Dank, dass ihr mir alle da so geholfen habt. Konnte viel lernen auch mit Klipper und so.

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