Zephyr macht Chaos

  • hallo, Ihr Lieben!

    melde mich mal wieder. habe vor einiger Zeit Probleme mit Meshroom angesprochen, das hab ich aufgegeben. bin jetzt auf Zephyr. aber auch da komme ich nicht ohne Probleme durch: hab Fotorerie eingestellt - alles super, werden (fast) alle erkannt.bei den Wolken gehts los: dünne Wolke ist sehr dünn , dichte Wolke etwas dichter ,jetzt sollte schon etwas vom Ergebnis zu sehen sein...nichts, beim Mesh knüllt sich alles zusammen,Textur machts auch nicht besser. vorallem fehlt das Objekt, nur Hintergrund.

    habe yuo tube tutorials gewälzt, nach Anleitung nachgemacht... . bitte helft mir, sonst muss ich dieses Hobby aufgeben. viele Grüße omij

  • ok, hier mehr Infos: bei meiner Anfrage habe ich einen Anhang gemacht, da sind einige Fotos drauf ; in dieser Serie habe ich 21 Bilder gemacht, bewegt habe nur ich mich . hab auf Lichteinfall, Schatten versucht zu achten.

    ich hab es auch mal mit maskieren versucht, aber die gleichen schlechte Ergebnisse. hoffentlich kannst du hiermit was anfangen....

    freue mich auf Antwort

  • bei meiner Anfrage habe ich einen Anhang gemacht, da sind einige Fotos drauf ;

    Ich habe keinen Anhang gefunden, auch nicht in deinem anderen Thread "bilder-werden-nicht-bearbeitet".


    Wenn sich in der Szene nichts bewegt, braucht man keine Masken. Masken verwende ich nur, wenn sich das Objekt auf einem Drehteller bewegt, oder z.B. man sowohl im stehenden als auch liegenden Zustand Bilder machen möchte, um auch die Unterseite abzubilden.

    Geeeetech-Warnung!

  • Die Figuren könnten in der Tat schwierig zu photogrammetrieren sein, weil die Oberflächen so homogen und vielleicht leicht glänzend sind. Hat das mit den Masken denn soweit funktioniert, dass die in Zeyphr beim Importieren tabellarisch angezeigt worden sind, und wie hast du die Masken erstellt, wie gut sehen die aus?

    Die Auflösung der Bilder scheint mir auch extrem klein zu sein. Ich kann da keine Details erkennen, vermutlich reicht das nicht.

    Geeeetech-Warnung!

  • hallo Candy Pebbles, es ist in der Tat so, das die Figuren ziemlich glatt ind leicht glänzend sind. ich dachte gerade Plastik eignet sich für den Anfang. ich weis nicht was du mit tabellarisch anzeigen meinst. die Maske hab ich für jedes Bild extra erstellt weil die Markierung bei den letzten Fotos über die Figur hinausgegangen wäre. die Ränder mußten fast alle ausgebessert werden. die Bilder hab ich mit einer einfachen Digicam gemacht; die meisten sagen das das ausreichen würde.

  • Mit tabellarisch meinte ich nur, dass Zephyr irgendwie bestätigt hat, dass die Masken richtig geladen worden sind. Für erste Versuche dürfte es sicherlich einfacher sein, erstmal stationäre Objekte ohne Masken zu nutzen...


    Insgesamt meine ich, dass die Photos qualitativ und quantitativ nicht ausreichen: Wenn du die kostenlose Zephyr-Version nutzt, würde ich schon versuchen an die 50 Bilder ranzukommen, bei meinen Projekten haben ich häufig mehrere hundert Photos verwendet, und das bei einfacheren Oberflächen (matt, gesprenkelt usw).


    Weiterhin bin ich mir unsicher, ob das von dir hochgeladene Photo wirklich der Qualität entspricht, die alle Bilder haben, oder ob du das nur für das Forum verkleinert hast?

    Nach meiner Messung hat das ca. 300 x 220 Pixel (und hat einen komischen weißen Rand?!), das dürfte sehr viel zu wenig sein. Wie heißt die Kamera denn?

    Geeeetech-Warnung!

  • hallo Candy Pebbles! die Bilder habe ich mit einer einfachen Digicam von Phillips. Die weißen Ränder kann ich mir nicht erklären.kann sein das zuwenig Pixel sind. bin aber auch kein Profo : gucke in den Sucher und knipse.

    mal was erfreuliches: ich habe die Kamera gewechselt. ich habe heute mal mein Tablet benutzt und siehe da, es hat funktioniert. ob es jetzt bei allen Objekten passt muß ich noch ausprobieren. jedenfalls habe ich Fotos in ein 3d Modell umgewandelt. dafür kommt das nächste Problem: ich bekomme das Modell nicht in stl exportiert. laut you tube-video soll ich das Mesh exportieren, das macht mein Zephyr nicht, er geht immer auf texturiertes Mesh.... , vielleicht hast Du hierbei auch einen Tipp. Gruß omij und schönen Abend

  • hallo Candy Pebbles! die Bilder habe ich mit einer einfachen Digicam von Phillips. Die weißen Ränder kann ich mir nicht erklären.

    [...]

    dafür kommt das nächste Problem: ich bekomme das Modell nicht in stl exportiert. laut you tube-video soll ich das Mesh exportieren, das macht mein Zephyr nicht, er geht immer auf texturiertes Mesh.... , vielleicht hast Du hierbei auch einen Tipp. Gruß omij und schönen Abend

    Mal wieder herrlich unkonkret. Aber wenn die Kamera wirklich von Philips ist, dann ist das eine Erklärung... laut Wikipedia stellen die eigentlich gar keine her, vielleicht ist die schon von der Zeit bevor das Internet erfunden wurde.


    Wegen dem Exportieren, da stelle ich immer OBJ ein und würde es in Blender (kostenlose Software, blender.org) in STL umwandeln (wobei ich selbst noch nie ein Zephyr-Modell direkt gedruckt habe). Es ist egal, ob man es texturiert exportiert, die Textur kann man dann einfach ignorieren.

    Geeeetech-Warnung!

  • das ich unkonkret bin, liegt wahrscheinlich daran das ich fast 70 bin und alles nur langsam verstehe; ich will ja auch kein Profi werden, nur soviel das es für ein kleines Hobby reicht.

    Danke für die Info. ich dachte immer OBJ reicht nicht aus. ich versuch es jetzt mal damit.


    Gruß omij

  • In dem Alter "neues" zu versuchen hält jung.

    Trotzdem können wir ohne Informationen schlecht helfen ;) .


    Wichtig für Fotogrametrie ist nicht zwingend die reine Auflösung, zudem viele Objektive diese eh nicht abbilden können. Wichtig sind gute Kontraste und scharfe Kanten im Bild.

    Trotzdem sollte eine gewisse Auflösung vorhanden sein um überhaupt sowas wie Linien/Kanten erkennen und interpolieren zu können.


    Glatte Flächen die am schlechtesten auch noch glänzen und wenig bis keine Kontur haben ergeben keine "tiefe" die ist aber wichtig damit das Programm eben auch ein "Model" erkennen kann.

    Dafür orientiert sich das Programm an Kanten und Texturen die es erkennt und versucht daraus den Winkel zu errechnen und Bildet aus den Unterschieden ein "Höhen/Tiefen Profil."

    Umso genauer es werden soll umso mehr Bildern aus möglichst kleinen Winkel unterschieden braucht es. Allerdings wird dadurch natürlich die Rechenlast erhöht, weil der Rechner jedes Bild analysieren und katalogisieren muss und die Muster vergleichen ...

    Belohnt wird man dann allerdings mit einer genaueren dreidimensionalen Abbildung.


    Eine alte Digitalkamera mit schlechter Auflösung und wenig Kontrast in Verbindung mit glänzenden Flächen und wenigen Bildern, ergibt somit ein unbrauchbares Kuddelmuddel an Tiefen-Informationen.

    Selbst gebrauchte 30-40€ Smartphones bringend da meist bessere Ergebnisse als so alte Kameras.

    Moderne kompakt knipsen sind natürlich auch brauchbar.

    Am besten fix Fokus, kleine blenden (hohe Blendenzahl), geringes Iso, zur Not Stativ weil dann meist dafür die Belichtungszeit hoch geht und man es nicht mehr verwacklungsfrei halten kann.

    Was wie funktioniert ist dann je nach Kamera model abhängig.

    In den Smartphones/Tablets hilft es oft mals, wenn verfügbar, auch den Profi Modus zu aktivieren.


    Der Grund dafür ist, du brauchst Einstellungen die möglichst über das ganze Bild eine scharfe Abbildung haben, damit sich das Programm eben "im Raum" an allen möglichen Mustern usw orientieren kann. Sprich Entfernungen berechnen kann.

    Größere Blenden und Brennweiten oder ein Makromodus verkürzen den schärfen Bereich und damit kann sich das Programm nicht mehr oder schwerer Orientieren.


    Als Beispiel. Stell dir einen Stadtplan vor wo nur ein kleiner Kreis scharf ist, auf dem Rest ist dir etwas ausgelaufen und ist unscharf. Wie willst du durch die Stadt kommen und dich orientieren...

  • Guten Morgen, Danke für die ausführlich Erklärung, damit kann doch was anfangen. Ich werde mir jetzt keine Profikamera zulegen, aber ich werde auf einige Parameter mehr achten.

    Danke erstmal für Deine Mühe mir was zu erklären. Gruß omij

  • Profi Kamera brauchst du da tatsächlich nicht. Im Gegenteil, teure Objektive haben meist den Vorteil "lichtstark" zu sein, was aber nix anderes bedeutet als eine große Offenblende zu haben (kleine Blendenzahl). Wie oben beschrieben brauchst du aber genau das nicht. ;)


    Sollte dich das weiter interessieren findest du dazu hier was:


    Blende, Brennweite und die Schärfentiefe - wie hängt alles zusammen?
    Blende, Brennweite und die Schärfentiefe- Wie funktioniert das? Was haben die Faktoren miteinander zu schaffen? Anleitung mit Infografik.
    www.jansens-pott.de


    Solltest du die Fotogrametrie allerdings richtig oft nutzen wollen, rentiert sich vielleicht die Investition in eine gebrauchte DSLM oder DSLR (Nikon 3x00 oder 5x00 z.b.) mit dem einfachen Kit Objektiv ( Brennweiten ab 18mm) die gibt's teilweise für 100-150€

    Oder jede weitere Kamera wo du Blende und Brennweiten einstellen kannst.

  • hallo haunter! danke für die Infos. will die Photogrammetrie nur als Hobby nutzen um kleinere Sachen z.B. für die Modelleisenbahn oder den Safaripark meiner Enkel zu erstellen . die kleinen Details zu kaufen kann schon schön ins Geld gehen. also fotografiere ich Objekte und drucke sie mir selbst aus .

    Also werd ich mich nach einer passenderen Kamera umschauen. Gruß und schöne Pfingsten omij

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