3D-Drucke Lackieren/Bemalen

  • Ich weiß nicht, ob ich hier jetzt im richtigen Bereich bin ;D



    Mich würde einmal interessieren, ob und wie ihr eure Drucke evtl. mit Farbe verziert, falls es gemacht wird ;D

    Bin aktuell am überlegen, evtl. mal ein Airbrushset zu holen, bin nur nicht ganz schlüssig ob und welches usw...



    Evtl. habt ihr ein paar Anregungen/ Tipps für mich ;)

  • Ich benutze gerne die Harder und Steenbek Infinity oder die Evolution
    Die ist aber teuer. Für Anfänger empfehle ich die Ultra. Die ist super und es gibt sie schon für 50 Euro.

    Farben würde ich die von Vallejo Air Color nehmen oder wenn du gut mischen kannst dann die von Schminke.

    Beim Kompressor ist es wichtig, dass er wartungsfrei ist und einen Tank hat, wegen der Lautstärke.

    AmAKompressor sollte man nicht sparen.

    Ich habe den Sparmax TC 610H , der AC 501X ist auch sehr gut :P

    Wie hoch ist denn dein Budget?

    Wenn du dir ein billig Set kaufst, wirst du daran keine Freude haben.

    Deine Drucke sollten natürlich grundiert werden.

  • Ich habe dies einmal versucht, mir ein Set Acryl-Farben bestellt und wollte einen weißen PLA-Druck anmalen. Das hat auch ganz gut funktioniert. Wichtig sind feine Pinsel. Wenn es einfarbig sein soll, dann ist sicherlich das besprühen eine gute Alternative. Du willst wahrscheinlich eine Oberfläche wie beim Lack?

    Ich kenne mich beim Lackieren von 3D-Modellen nicht aus, aber wahrscheinlich benötigt man einen Primer/Haftvermittler? Kunststoffe zu lackieren hatte ich auch schon versucht und ohne die richtigen Primer, kann man den Lack danach abrubbeln ;).

  • Nun. Da werden Modellbauer wahrscheinlich ein wenig mehr dazu sagen können.
    Was ich aber weiß ist, dass ohne Schleifen und Grundieren nichts geht um Kunststoffoberflächen lackieren zu können.

    Was das Schleifen angeht, könnte das bei manchen Modellen wohl etwas schwierig werden, wenn die sehr filigran sind. Aber da können wie gesagt, die Modellbauer bestimmt mehr dazu beitragen.

    Ansonsten ist ein zum Lack passender Primer wohl Pflicht. Und so ganz unerheblich wird der Aufwand auch nicht sein, denn die Oberflächen sind ja beim 3D Druck alle nicht glatt und vor allem auch nicht dicht. Einen Füller/Spachtel wird es da dann auch benötigen.

    Mir fehlen allerdings dann doch die Kenntnisse, ob es sowas wie einen Spachtel aus der Sprühdose gibt. Denn sonst würde ich es modellabhängig als aussichtslos betrachten, eine gute Lackierung aufzubringen.

    Wenn jeder jedem was klaut, kommt keinem was weg!

  • Ich lackiere eigentlich sehr gerne. Vom Auto runter bis zum Modellbau. Und auch Möbel in Klavierlackoptik. (was allerdings mehr Schleifarbeit und Polierarbeit bedeutet als Lackieraufwand)

    Allerdings verabscheue ich mittlerweile Baumarktmaterialien und Modellbauzeugs. z.T. minderwertig, z.T. maßlos überteuert. Im schlimmsten Fall beides.

    Ich lackiere bis auf wenige Ausnahmen nur noch mit 2K-Materialien.

    So auch 3D-Druck-Teile.

    Das Problem mit Spritzspachtel aus der Sprühdose ist, daß es sich um 1K-Material handelt, welches stark zurückfällt. D.h. Man macht sich die Mühe und schleift eine gefüllerte Fläche perfekt und es sieht nach Lackierung auch perfekt aus..... und nach Wochen kommt wegen Zurückfallen die Druckstruktur wieder zurück.

    Ich nehme mittlerweile sogar 2K-Füller in meine H&S Evolution Silverline (mit PTFE Dichtungen komplett wegen Lösungsmittel) und zwinge mich, sie sofort nach Verwendung zu reinigen. Das geht dann auch flott. Hat sich erst einmal ausgehärtetes 2K-Füllermaterial im Nadelkanal eingenistet, wird's aufwendig. Braucht dann komplette Zerlegung und Einweichen in 2K-Löser (Beispritzverdünnung. Das schärfste, was es in dem Zusammenhang gibt) und Ultraschall. Also am besten innerhalb 15 min. nach der Arbeit reinigen.

    Anbei mal ein Foto eines lackierten Teils. Sollte eigentlich eine LED-Beleuchtung für den Druckkopf werden. Werde es nun doch nicht verwenden. Schichthöhe beim Druck war 0,2.

    Kunststoffprimer ausnahmsweise aus der Sprühdose. 2K-Füller. Geschliffen. Basislack lösemittelbasiert schwarz. 2K-Klarlack matt. Alles ab Füller mit der H&S Evolution Silverline.



    Bezüglich Airbrush-Set kann ich diese Pistole immer noch nach 10 Jahren wärmstens empfehlen. Vor allem auch, wenn man wie ich so Zeugs verwendet, welches gründlichen Reinigungsaufwand erfordert. Die Pistole ist eine von den am leichtesten und schnellsten zu zerlegenden und wieder zusammenzubauenden Pistolen.

    Viele Grüße

    Martin

  • Danke für die ganzen Antworten schon einmal :D

    Ich habe bis jetzt nur einen Elegoo Mars Resin-Drucker, daher wird ein Füllen und Spachteln wohl nicht nötig sein.

    Lediglich also wohl erst einmal eine gute Grundierung, und auf der dann arbeiten....

    die H&S Ultra habe ich auch schon gesehen, wird teils ja auch mit zwei Düsen angeboten.

    Bzgl. Buget.. So wenig wie möglich, so viel wie nötig ;D nicht das ich bald mir nen neuen Kopf drucken darf, da mich meine liebste einen kürzer macht ;D

  • Ich würd für den Anfang mal ein Satz gute und auch sehr feine Pinsel und ein paar Acrylfarben dazu kaufen. Zum Pinseln mag ich die Vallejo Game- oder die Modell Color Serie sehr gerne, ist halt schon teuer im Vergleich zu Noname Farben. Ich hab mir 2 so Starter Sets von Vallejo gekauft, damit komm ich prima zurecht

    Airbrush.. ja.. ok, so Sachen wir mal ne Grundierung oder ne mittelgrosse Fläche besprühen gelingt mir inzwischen ansehlich genug, ich nenn es aber eher stümpern als airbrushen. Für alles Feinere greife ich dann doch wieder zum Pinsel. Mit dem preiswerten Chinakompressor mit Tank bin ich eigentlich sehr zufrieden, die billig Airbrushes fand ich ganz schrecklich, da bin ich dann auch bei Harder & Steenbeck gelandet und das macht in der Tat nen riesen Unterschied, vielleicht gerade auch, wenn es wie bei mir am Talent mangelt :) Lustigerweise komme ich mit Vallejo Air fürs Sprühen nicht so klar, weiss auch nicht warum, die muss ich alle verdünnen. Da bin ich mit Hansa Pro Color irgendwie zufriedener, die kipp ich rein und gut ist. Wäre also mein Tipp für den Airbrush Erstversuch.

    Es kommt natürlich ein bissl auf die Ansprüche an, ob ich nun alle vorher spachteln und schleifen muss. Wenn die Schichtlinien nicht stören und die Farbe nicht so dünn ist, dass sie den Schichtlinien entlang läuft, gehts auch ohne.

    Fürn reines Dekostück, das im Regal steht kannst auch die Farbe direkt drauf pinseln, als aktiv bespieltes Spielzeug muss Grundierung drunter und Klarlack oben drauf, sonst hälts nicht lang.

    Siehste, da muss ich mich auch mal wieder ransetzen und gucken, ob ich das nicht auch noch lerne & besser hinbekomme.. Was das alles Zeit kostet :)

  • Stimmt, ich habe bei meiner Kaufempfehlung etwas vergessen.

    Du brauchst noch feine Rotmarderpinsel circa 20€

    Und dann noch Isopropanol zum reinigen und Destilliertes Wasser zum Farben verdünnen circa 10€

    Auch solltest du nicht vergessen, einen Schlauch zu kaufen circa 10€


  • Isopropanol und dest. Wasser stellen das geringste Problem dar ;D Beim Harzdrucker hab ich eh Iso im Haus und als Aquarianer ist ne Osmoseanlage vorhanden ;)

  • Quote
    Es wurde jetzt doch etwas "mehr" ;D

    Evolution Two in One Classic


    Ja, das ist ein nettes Teil. Allerdings ist es nichts um 3d-Druck-Teile zu bemalen.
    Die 0.2mm Düse ist für ganz feine Linien, allerdings ist die Deckkraft der Farbe dann auch sehr niedrig weil nur ganz dünnflüssige Tinte durch geht. Man nimmt so eine feine Düse wirklich nur wenn man freihändig dünne Linien zieht. Ein Anfänger bekommt wegen der Double Action der Airbrush (runter drücken bringt stufenlos mehr Luft, zurückziehen bringt stufenlos mehr Farbe) aber nur Zitterlinien hin und verwendet eher eine Schablone und eine größere Düse.
    Die 0.4mm Düse passt besser zum Bemalen, aber dafür ist selbst der 5ml Becher zu klein und ratzfatz leer. Das Saugglas der Ultra X passt soviel ich weiß nicht an die 2in1

    Wie so oft bei Kombigeräten kann die two in one eigentlich nichts richtig. Und wenn es an so feine Linien geht für die man sie gebrauchen könnte dann ist man mit einem feinen, guten Pinsel wesentlich besser bedient. Ziehpinsel reduzieren Zittern und bringen saubere Linien.

    Ich habe 3 H&S Evolution und Infinity, man kann bei diesen beiden Typen die Teile alle untereinander tauschen, deshalb ergänzen die sich sehr gut. Ich verwende sie aber nur auf absolut glatten Oberflächen und für feinste Details. Mehrere Airbrush braucht man damit man gleichzeitig mehrere Farben malen kann. Mit einer Airbrush ist es krampf, 1 Minute malen, 5 Minuten reinigen ist dann der Takt.

    Um Bemalungen an kleinen Teilen zu machen verwende ich eine Sata Mini-Jet HVLP mit Düsen von 0.3 -0.8mm.
    In der Regel ist eine 0.5mm Düse in der Pistole, Linien, dünner als 0.5 sprühe ich nicht, dafür habe ich Ziehpinsel. Die Farbe kann durch die größere Düse eine wesentlich höhere Viskosität haben und deckt somit wesentlich besser. Es gibt Düsensätze von 0.3 - 1.5mm, mit den großen Düsen kann man auch Füller sprühen.
    Die HLVP Spritzpistolen funktionieren mit extrem niedrigem Luftdruck von max. 0.7bar in der Düse, dadurch gibt es wesentlich weniger Sprühnebel. Und durch die Luftformer kann man einen Breitstrahl fast zu einer Linie formen, zumindest zu einem langen Oval. Die Airbrush sprühen immer einen runden Strahl, das ist oft nicht sinnvoll, denn man muß sie absolut senkrecht zur Oberfläche halten damit der Strah auch ein rundes Spritzbild bringt.
    Ich verwende Bechergrößen mit 0.125ml., es gibt aber auch kleine Becher mit 25ml. Größere Becher haben den Vorteil das man längere Zeit lackieren kann ohne das die Farbe ausgeht, ansonsten bekommt man keine saubere, gleichmäßige Fläche hin. Für Flächen eignen sich die kleinen Airbrush überhaupt nicht. Die Becher der Sata sind dicht, man muß also die Pistole nicht immer gerade halten. Mit der Airbrush eine Rundung zu lackieren ist schwierig.

    Zum Kompressor schreib ich nur kurz etwas. Ein Kompressor der ohne Belastung gerade mal 35l /min an Luft bringt wird, wenn man richtig arbeitet ständig laufen. Die 35l/min verstehen sich drucklos.
    Ein Kolbenkompressor muß mindestens 6 Stillstandszeiten pro Stunde haben, das ist die Faustregel für die Beurteilung der Größe. Ansonsten kocht der Kompressor ab und hält nicht lange. Das gilt besonders für diese ölfreien Airbrush-Kompressoren aus Chinaland.
    Für das Geld was Du für den AS 196a bezahlt hast gibt es extraleise Industriekompressoren die wesentlich mehr leisten und dadurch auch etwas halten, z.B. der Hyundai Super Silent Kompressor SAC55752, den bekommt man für 160 € und der bringt 125l/min, bis zu 8bar und auch der Vorratsbehälter mit 25l hat eine passende Größe. Auf eine Minute Laufzeit des Kompressors kommen also gut 5 Minuten Zeit zum malen. Man kann sich dann noch einen 50l Zusatztank holen, dann läuft der Kompressor wenige Minuten und man kann eine halbe Stunde malen, das wäre gesund.

    Die H&S sind sehr gute Airbrush, für Spezialisten mit ruhiger Hand und für Arbeiten z.B. auf Autolack. Um einfach einen 3D Druck zu bemalen eignen sie sich nicht. Ich denke da bist Du falsch beraten worden.

    grüße

    ++ralfg++



  • Hallo Ralf,



    danke für deine lange und ausführliche Antwort ;)

    NUR für Ausdrucke zum Lackieren wäre so eine Investition doch etwas "schwachsinnig" sage ich mal ;D Habe schon vor das System auch anderweitig zu nutzen.

    Bzgl. der Evo, so werde ich hier auch erstmal mit der 0,4-er Düse arbeiten. Wenn es hier Probleme gibt, das mir die Farbe zu schnell ausgeht, so ist hier ein Nachrüsten bis 100ml Füllmenge denke ich mal ausreichend.

    Die Teileliste ist dir aber denke ich bekannt :D https://www.harder-airbrush.de…Ersatzteile_Evolution.pdf

    Wenn genug Übung da ist, so wird auch immer mehr freihändig geschehen, was ich schon von Anfang an auch durchsetzen möchte.



    Bezüglich dem Kompressor, klar bekommt man da auch günstigere mit mehr Leistung und größerem Tank, aber bei dem Hyundai sind auch schon 59 dba angegeben, was in der Wohnung denke ich mal auch nicht so angenehm ist, und auch die Größe ist hier so ein Punkt. In einer eigenen Werkstatt oder Garage ist so einer dann doch denke ich besser aufgehoben.

    Bezüglich der Ansaugleistung der Luftmenge, letzt endlich ist diese doch nur ausschlaggebend, wie schnell der Lufttank befüllt wird. Und einen Zusatztank kann man ja jederzeit nachrüsten, egal an welchen Kompressor ;)

  • melreth

    Ich habe auch schon grössere Flächen (Tragflächen eines 800mm Spannweite Indoor Flyers) deckend mit o,4er Düse lackiert.

    Der Untergrund ist ein geschäumter Kunststoff, Handelsname "Depron" .

    Farben Vallejo Acryl

    Muss man halt öfter nachfüllen.

    ralfg , schön dass Du Dich als Airbrush "Auskenner" geoutet hast.

    Da weiss man wen man fragen soll, ich nutze so ein Ding im Modellbau seit Jahren.

    Als Luftquelle habe ich einen Kompressor mit 24l Kessel. Da kann ich auch mal was am Auto lackieren, habe dazu eine Becherpistole mit o,8er Düse. , aber KÖNNEN tu ich das nicht, das ist bestenfalls Gepfusche was ich da mache :(

    EDIT: Ziehpinsel hatte ich noch nicht, Google spuckt auch nichts vernünftiges aus. Hast Du mal was handfestes an Info ?

    Danke

  • @pepe-d, fürn Anfang wird es denke ich für mich reichen :D mehr und größer wird es eh, wie in jedem Hobby ;D



    bgzl. Ziehpinsel, so sind hier wahrscheinlich Schlepppinsel gemeint? ;D

  • wahrscheinlich zeigst Du uns bald Deine ersten Werke , und wir sind baff :D

    Schleppinsel, ja da habe ich was gefunden, Danke.

  • Quote

    Zitat von ralfg am 17.10.2019, 18:39 Uhr



    Ja, das ist ein nettes Teil. Allerdings ist es nichts um 3d-Druck-Teile zu bemalen.


    ....


    Was mir in dem Faden fehlt, ist die Bedeutung der Vorbereitung vor dem endgültigen Lackieren. Für mich gibt es zwei Optionen. Entweder ich lasse die Teile so, wie sie aus dem Drucker kommen, oder ich füllere und schaffe eine a....glatte Oberfläche mit 2K-Füller und Schleifen. Lackieren und am Ende noch 2K-Klarlack.

    Habe ich die entsprechend vorbereitete Fläche, ist meine H&S Evolution Silverline oder Sata Minijet HVLP die Waffe der Wahl. Daher kann man nicht sagen, diese Werkzeuge seien nichts für Lackierung von 3D-Drucken

    Eins ist klar. Es gibt keinen einfachen, bequemen schnell-schnell Weg für gute Lackierungen oder gute Oberflächen. Das war früher beim handgedengelten Auto so und ist heute bei 3D-Druckteilen so.

    Den absoluten Hammer finde ich das Zujauchen von Druckteilen mit überteuertem "Spezial" Epoxidharz.

    Einen größeren, mit viel Marketing-Geschwurbel angepriesenen Pfusch habe ich im Dunstkreis des 3D-Drucks bisher nicht entdeckt.

    Viele Grüße

    Martin

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