3D-Drucke Lackieren/Bemalen

  • Diese Dichtungen hinten fühlen sich an wie Styropor, auf jeden Fall irgendwas Leichtes.


    Es kann entweder passieren, wenn die Nadel zu grob eingeführt wurde, oder wenn das Gerät Zigjahren in einem Regal lag bevor es verkauft wurde.

    Ich hätte gleich einen Dichtungssatz mit bestellt, kann nicht schaden.


    Zumindest hatte ich nie das Prob. :) aber schon einige Male die Dichtungen ausgetauscht.

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  • Ne Schraube die sich lockert? Sowas soll schonmal vorgekommen sein, habe ich zumindest im Internet gelesen.

    Es ist nicht sicher, dass es daran liegt.. Ich hatte das bei 10 H&S Airbrushes ein mal.

    Übrigens merkt mans auch, wenn man die Nadel rein schiebt, je fester das zugeschraubt ist, umso schwerer geht die Nadel durch.


    Öfter habe ich die Undichtigkeit an der Düsendichtung.

  • Dichtungssatz habe ich hier auch rum liegen. Hatte ich mir dazu bestellt. War bei dem Reinigungsset dabei. Die Teflondichtung sind gut aus. War ganz leicht Schmutz dran, nicht wirklich viel. Muss ich morgen mal schauen nach.

  • Ich hab das Problem wahrscheinlich ausfindig machen können. Es wahr wahrscheinlich die Düsendichtung. Da war Farbe dran. Am Anfang wo ich die Pistole reinigen wollte, hab ich sie „ausversehen“ falsch auseinander genommen. Das heißt ich hab die Nadel zurück gezogen. Wahrscheinlich muss da Farbe dran gewesen sein. Und die hab ich durch die Dichtung gezogen :(. Hab jetzt ne neue Nadel-Dichtung eingebaut. Morgen probier ich sie aus. Aber das wird es gewesen sein denke ich.

  • War doch ganz gut, dieses Reinigungs/Reperatu-kit gekauft zu haben. Bei dem Klarlack war die Rede von 1L-Gebinde mit Adapter zu verwenden. Wo bekomme ich diesen Adapter her? Der Klarlack, den ich von Mipa geholt hatte(Sprühdose) macht einen guten Eindruck hatte ihn gestern verwendet.

  • Du wirst den Unterschied zwischen Bauhauslack und Profilack schon erkennen...


    Aber nicht die ltr. Dose an der Pistole hängen :)


    Such mal beim PK Pro, die Webseite ist gut aufgegliedert, ich glaube Stephan hatte sogar in seinem Bericht die Artikelnummer stehen.


    Die müsste passen, bin mir aber nicht ganz sicher.

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  • Moin


    Habe mein Airbrushset bereits einige Tage hier aber bisher nur 2x etwas sprühen an Plastikteilen aus meinem angestrebten Bausatz probiert.

    Mir ging es dabei um Haftung/Verdünnung. Da bringt es mir nicht so viel, das sprühen selbst zu üben. Das ist auch weniger das Problem.


    Erst habe ich es mit iso gereinigt, Vallejo Model Air unverdünnt probiert. Hat gar nicht funktioniert und dann noch gelesen, das die Metallicfarben natürlich mehr Probleme wegen verstopfen machen als normale.

    Da ich nichts hier hatte, habe ich mit Wasser verdünnt. Ergebnis war nur, das ich das Testteil zwar flächig besprüht bekommen habe, aber die Düse sich dauernd zugesetzt hat. Druck runter regeln brachte da nichts.

    Also habe ich mir direkt Thinner, Flow Improver und Primer bestellt.

    Neues Testteil vom selben Bausatz mit Schleifschwamm angeschliffen, mit Iso gereinigt und erst mal liegen gelassen. Probe gesprüht unter Verwendung der Mittelchen. Hatte ein tolles Sprühbild. Keinerlei spucken oder verstopfen. Farbe ließ sich sehr schön verarbeiten. kein dicker auftrag sondern fein nach und nach.

    Leider bleibt das Problem bestehen: Farbe lässt sich mit dem Nagel aufschieben.


    Jetzt hätte ich noch den Primer hier. Irgendwie glaube ich aber das dies nichts bringt, solange ich nicht weiß was ich anders machen kann.

    Die Teile habe ich ausreichend lange trocknen lassen. Es bleibt wie es ist. Haftung schlecht.

    Wasser und Spüli habe ich nicht getestet. Was soll das anders machen als Iso?

  • :D Willkommen beim arbeiten mit nicht kontrollierbaren Flüssigkeiten.


    1. Welches Material willst du lackieren: ABS, PLA, ALU?
    2. Mit welchem Anstrich möchtest du es lackieren (Verdünnung, Bindemittel)?
    3. Mit welcher Körnung schleifst du? (Schleifschwamm ist zum Oberfläche massakrieren geeignet.)

    Ich persönlich habe noch nie Vallejo benutzt, sie sollen auch nicht schlecht sein.


    Falls die Vallejos wasserverdünnbar sind, kannst du auch Leitungswasser verwenden. Besser ist destilliertes Wasser.

    Wenn die Verdünnung die zulässige PVK überschreitet, solltest du ein Tinner nehmen. Beachte, dass Tinner die Viskosität nur bis zu einem bestimmten Punkt erhöht.

    Darüber hinaus verdünnst du mit Tinner nur die Farbintensität,aber nicht die Viskosität.

    Zuviel Verdünnung mit Wasse wird zu Haftungsproblemen führen da der Bindemittelanteil (PVK) geschwächt wird.


    Beim Schleifen vergrößerst du die Oberfläche und somit die Haftungskraft. Verwende möglichst feines Schleifpapier, ich spreche hier ab einer Körnung von 800-1000.


    Metalliclacke müssen zu deiner Düsengröße passen, sonst verdünnst du nur das Bindemittel. Verstopfungen, Spucken, Spritzer und unterschiedliche Metallicanteile in deinem Sprühbild sind vorprogrammiert.


    Falls du widerstandsfähige Lackierungen haben möchtest, musst du auf Autolacke zurückgreifen bzw. mehrschichtig arbeiten: Grundierung, Basis (Farbton), Versiegelung 2-3- mal (Klarlack) dazwischen schleifen.


    Ich vermute, deine Lackierung war schon gut.

    Ich kann auch nicht beurteilen wie fest du mit dem Fingernagel darauf gekratzt hast. Evtl. hätte eine Schlussversiegelung (Alcydharz, Acryl, 1k-PU, 1k Epoxid auf Wasserbasis, ...) ausgereicht, alle Basislacke sind kaum widerstandsfähig und leicht zu verkratzen.

    UUUnd deine Schleifung mit Schleifschwamm ist nix :P.


    Deine Untergrundvorbereitung ist beim Lackieren 90% der Arbeit und maßgeblich für den Erfolg verantwortlich.


    PS: du kannst auch ein Post für dich eröffnen... oder Stephan schiebt das falls Notwendig.

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  • Hi und danke für deine Antwort.


    Wie ich geschrieben habe, handelt es sich um ein Testteil. Genau genommen um ein Rahmenteil eines Modellbau Autos wo die eigentlichen Teile drin eingefasst sind.

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht was das für ein Material ist. Google hat mir nichts brauchbares angezeigt. Tamiya, einfache Plastikmodell Bausätze halt.


    Alle von mir verwendeten Komponenten sind von Vallejo um hier Fehler in der Kompatibilität auszuschließen.

    Der Schleifschwamm war auch nur dazu da, das Runde Plastikteil so anzuschleifen, das man sicher sein sollte, das hier die Farbe haften bleibt bzw es eben nicht am schleifen liegt. Das sollte hinterher auch nicht schön aussehen. Was es dann doch tat.

    Quote


    Darüber hinaus verdünnst du mit Tinner nur die Farbintensität,aber nicht die Viskosität.

    So ganz verstehe ich deinen Ansatz nicht. Es handelt sich um einen Airbrush Thinner, der deutlich wässriger ist als die Farbe selbst. Das sich dadurch lediglich die Farbe in seiner Intensität verändern soll, kann ich nicht bestätigen. Bei mir hat es nur bewirkt das ich in Verbindung mit dem Flow Improver minutenlang problemlos umhersprühen konnte. Meiner Meinung nach genau das, was ich gebraucht habe.


    Vermutlich hast du recht mit dem zu feste Kratzen a la Rubbellos und das ist einfach normal. Dafür dann die Versiegelung. Logisch. Die Mühe habe ich mir beim Testen jetzt natürlich nicht gemacht. Der Lack von meinem Schreibtisch ließ sich ohne 2K Klarlack auch mühelos entfernen. Trotz Schleiforgien.

    Ich habe irgendwie aufgrund des Airbrushens erwartet, das der feine Sprühnebel in Verbindung mit dafür vorgesehener Farbe auf Plastik eine bessere Haftung erzeugt.

    Der löst sich zumindest nicht wenn ich mit Maskierband abklebe und abziehe. Auch nicht da, wo ich geknibbelt habe.

    Dann scheint alles in Ordnung zu sein und ich habe umsonst Panik gemacht.


    Ich habe hier gepostet weil du mir hiervon den Link in meinem Beitrag geschickt hast. Ich dachte das sei sowas wie eine Anfänger Hilfe hier :)

    Wegen mir kann das natürlich auch in mein Thema. Will nicht unnötig was zuspammen.

  • Falls das Teil gespritzt ist, vermute ich ABS und bedarf eigentlich einer Kunststoffprimer.

    Das hier funktioniert ganz gut.


    Schleifen ist das A und O der Haftung und sollte nicht vernachlässigt werden. Ich weiß, es ist sch*** Arbeit. Mit der Kraterdichte die du beim Schleifschwamm erzeugst, vergrößerst du minimalst die Oberfläche, mehr nicht. Spätestens merkst du es wenn du das Teil maskierst und die Farbe mit abziehst.


    Nach der Lackierung länger warten.

    Das ist ein Standardfehler, viele denken, jo gut, trocken, schleifbar, kann die Oberfläche belastet werden, aber die chemische Umwandlung des Materials hat noch nicht zu 100% stattgefunden.


    Tinner je nachdem wie hochviskos sie eingestellt sind.

    Aber maximal erreichst du die Viskosität des Tinners und das ist nie die des Wassers.

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  • Die Grundierung habe ich jetzt mal aufgetragen und warte gerne bis morgen bevor es weiter geht. Habe keinen Stress und wollte nicht die Massenproduktion starten :D

    Eine Dose wollte ich genau deshalb nicht mehr verwenden, weil ich mir dafür die Airbrush gekauft habe. Ich möchte nicht vom PC Raum zum Werkzeugkeller mit Kleinteilen latschen und dort herum sprühen :)


    Bin mit dem Kompressor aber nicht zufrieden. Habe nun erstmals 11 Teile am Stück grundiert. Zugegeben, Druck war bei etwa 1-1,5 Bar doch etwas zu gering. Wollte aber lieber vorsichtig heran tasten.

    Das Teil ist nun sehr heiß.

    Vielleicht habe ich ihn 1/2 Stunde benutzt. Natürlich nicht durchgehend die Luft verbraucht. Sollte ich mehr pausen machen? Eine Regel beim nachlaufen des Kompressors beachten? Zum Beispiel nach 5x wo er nachläuft pause von XXX Minuten machen oder sowas?

    Ist der Fengda FD186. Wie macht ihr das?

  • Das Teil ist nun sehr heiß.

    Die werden extrem heiss, das ist normal. Bis 100°C, dann sollte er selber abschalten. Halbe Stunde Pumpen, halbe Stunde Pause ist aber auch nicht falsch.


    Wenn Deine Farbe den Maskierband Test überlebt, bist Du ganz gut unterwegs. Den Rest muss dann der Klarlack dann bringen.

    Etwas haltbarer wären Lackfarben, siehe Tamiya z.b., aber da kommst Du dann in die Sache mit den Lösemitteln und den Dämpfen.

  • Gut zu wissen. Habe etwas Sicherheitsbedenken weil das Teil ja neben mir steht.

    Quote

    Etwas haltbarer wären Lackfarben, siehe Tamiya z.b., aber da kommst Du dann in die Sache mit den Lösemitteln und den Dämpfen.

    Ursprünglich wollte ich die Tamiya Farben nehmen. Passen natürlich super zum Modell was ich hier habe. Leider sind mir als Anfänger die Töpfchen zu umständlich. Die von Revell kenne ich, mag ich gar nicht. Tamiya habe ich noch nie benutzt.

    Mir ging es um das praktische Dosieren, das selber einstellen der Konsistenz und der breiteren Farbpalette.

    Ich denke das geht alles, wenn man sich damit beschäftigt und seinen Weg findet. Möchte die Farben selbst nicht schlecht reden.


    Würde der SilAir länger laufen? Da mit Öl sollte man doch davon ausgehen können.

    Bin ja kurz davor das Teil zurück zu schicken. Bei wieviel Bar grundierst du eigentlich so?

  • eine Dose wollte ich genau deshalb nicht mehr verwenden

    Alles vom Mipa gibt es auch in ltr. Gebinde und sogar viel günstiger wenn du Airbrushpistole dafür verwendest. Hier brauchst du aber eine größere Düse als 0,4 mm.

    Vielleicht habe ich ihn 1/2 Stunde benutzt.

    Ich habe bei meiner Orgien nie bemerkt, dass die Pumpe zu heiß geworden ist, sodass ich eine Pause einlegen musste :D und da sprechen wir von mehre Stunden.

    Ne im Ernst, die Öl-Kompressoren, sind was die Laufzeitleistung angeht viel dankbarer und bei einem Druckbehälter von 3-4 ltr. pumpen die Kompressoren sowieso nicht durch.


    Hast du das schon gelesen?

    Werther SilAir 20A – der absolut leiseste Kompressor
    Drei verschiedene Marken, dreimal der selbe ultraleise Kompressor: Werther SilAir 20A (oder auch SilentAir 20A bzw. 15A), Euro-Tec 20A oder Hansa Aero Pro 20A.…
    drucktipps3d.de

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  • Ja das habe ich mir mehrfach durchgelesen. Man versteht den Sinn meisten erst, wenn man etwas anderes hat um es damit vergleichen zu können.


    Von daher habe ich nie angezweifelt, das der SilAir "nur" genau so funktioniert wie ein anderer. Ich habe in Frage gestellt, ob sich die Anschaffung für mich lohnen würde.

    Das habe ich bis heute absolut verneint.

    Ich revidiere meine Aussage nach dem Praxistest und würde mir wünschen, keine tickende Zeitbombe neben mir zu haben, welche mich (im Airbrush-Wahn) gefühlt alle paar Minuten pausieren lässt, weil er zu heiß wird. Als Anfänger brauche und möchte ich mehr Zeit. Da hilft es nicht, wenn die Airbrush super zu reinigen ist, denn es wäre unnötig, könnte ich einfach weiter brushen.

    Immerhin: Die Lautstärke ist wirklich problemlos.


    Habe jetzt 20 Tropfen Model Color, 10 Tropfen Thinner und 4 Tropfen Flow gemischt und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

    Einzig den Umgang mit der etwas ungewöhnlichen Airbrush muss ich mir noch aneignen.

    Es macht mega spaß. Für heute ist aber Schluss, da Bier wartet und die Ferien beginnen :)

  • Würde der SilAir länger laufen? Da mit Öl sollte man doch davon ausgehen können.

    Bin ja kurz davor das Teil zurück zu schicken. Bei wieviel Bar grundierst du eigentlich so?

    Der SilAir ist ein absolut klasse Kompressor, der allerdings das 4 bis 5 fache kostet als ein 186er China Kompressor, Zudem ist er komplett mit Öl voll, das wirkt sich auch auf die Hitze aus.


    ABER: an deinem Fengda ist mit ziemlicher Sicherheit nichts kaputt, diese ölfreien Kompressoren werden einfach richtig heiss. Das ist doch letzen Endes total egal, wie warm der wird - solang er nicht überhitzt und abschaltet..


    Ich grundiere je nach Konsistenz der Grundierung mit bis zu 2.5bar.. da gibts keine Einheitsregel für, das muss man bissl rumprobierm, wie sich welche Grundierung am besten Sprühen lässt.

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