Auto Bed Leveling Z Offset Einstellung klappt nicht

  • Hallo zusammen,

    ich habe Probleme beim einrichten des AutoBedLeveling.

    Möglicherweise ist das ein Verständnisproblem meinerseits.

    Irgentwie bekomme ich den Z – Offset Wert nicht sauber eingestellt.

    Zu den Details:

    Der Drucker ist ein Anet A8 Plus (die Y Führung wurde bereits mit zwei 16mm unterstüzten Führungen umgebaut). Das Bett ist stabil und läuft leichtgängig ohne Spiel. Sonst ist alles noch original. Mit manuellem leveling sehen die Ergebnisse auch schon ganz OK aus.

    Edit: Auf dem Bett klemmt eine Glassplatte diese sollte der Sensor doch erkennen, oder?

    Der Sensor den ich verwende ist ein LJC18 A3-H-Z/BX an 24Volt. Ausgang über Spannungsteiler (18K/5,8K) auf 5V.

    Ich verwende AUTO_BED_LEVELING_BILINEAR.

    PROBING_HEATERS_OFF und PROBING_FANS_OFF sind aktiviert. An der LED am Bett kann man auch beobachten das es funktioniert.

    Nun zum Problem dem Z Offset:

    Alle Vorgänge immer mit vorgeheiztem Bett und Düse 200/60 °C

    Der Drucker wird komplett per PC gesteuert. Nichts wird bewegt, anfasst oder verstellt, außer dem Stück Papier natürlich.

    0. Also Drucker an, vorheizen

    Z Offset grob ermitteln:

    1. M502 //Eeprom löschen

    2. M851 Z0 //Z Offset auf 0

    3. G28 //Homing Z Home passiert in der Bettmitte

    4. G29 //Bedleveling wenn Drucker warm

    5. G0 X150 Y150 Z0 //Düse in die Mitte des Bettes fahren

    6. (Papier unter Düse legen)

    7. M211 S0 //Software End Switch Off

    8. (in 0,1mm Schritten Z nach unten bis das Papier gerade noch nicht klemmt)

    9. (Z - Wert am Display notieren)

    10. M851 Z-1.9 //Z Offset setzen hier als Beispiel -1.9

    11. M503 //Z Offset kontrollieren

    12. M500 //Eeprom speichern.

    Z Offset genauer ermitteln:

    alles wie oben außer Pkt. 8 - Anstatt 0,1mm dieses mal mit Babysteps nachstellen bis das Papier leicht kratzt.

    Wenn ich jetzt heize, home, levele und Bettmitte Z0 anfahre kann ich mein Papier entweder durch werfen oder es klemmt total.

    Warum? Das dürfte doch nicht sein? Oder mache ich das falsch?

    Ich träume schon von Leveln ;)

    Ich wollte eigentlich vor jedem Druck per Gcode homen und leveln.

    Ich denke das ist so richtig oder?

  • Frage dazu:

    Löschst Du immer vorher die Werte aus dem Eeprom? Auch beim späteren Leveln?
    Wenn man den Bildern so glauben kann, dann steht Dein Sensor etwas schief. Das kann der Dir schon übel nehmen.

    Ich würde vielleicht auch mal diesen hier probieren und den vorher einstellen. Deiner hat eine feste Detektionshöhe. An diesem hier kannst Du bei einem festen Abstand der Düse zum Bett justieren.

    https://www.amazon.de/Kapazitive-Näherungsschalter-ljc18-a3-b-z-Detektor-Normalerweise/dp/B0714JVD68/

    Ansonsten mal folgendes probieren:
    Ich würde ein erstes Einmessen mal ab Punkt 3 in einer anderen Reichenfolge probieren. Und später auch erstmal zur Probe nicht immer ein neues ABL machen, sondern die Werte aus dem Eeprom holen mit M420 S1 im Startcode.

    Erstes ABL zum Einmessen:


    1. Ecken nivelieren (Bett also bei festem Düsenabstand so weit es geht begradigen)

    2. G28, Drucker homen

    3. von mir aus M502

    4. M851 Z0

    5. M211 S0

    6. Bett heizen, Düse nicht

    7. G0 Z0

    8. jetzt Düse ins Minus runterfahren und auf Abstand bringen. Wert notieren und mit M851 eintragen

    9. G28

    10. G0 Z0 und Abstand kontrollieren

    11. wenn ok, dann M500, ansonsten noch nachjustieren

    12. jetzt erst ABL (G29) mit aufgeheiztem Bett durchführen

    13. M500

    14. Im Slicer nach G28 ein M420 S1 eintragen und G29 rausnehmen

    15. Ein Testmodell slicen und drucken

    16. ggfs mit Babysteps nachjustieren.

    17. Am Ende dann M500


    Wenn das dann passt und auch in einem zweiten Druck ohne erneutes ABL, dann kannst Du es entweder so lassen, oder aber wieder von M420 S1 auf G29 im Startcode umstellen. Den Z-Offset, also den Sondenversatz fasst Dein ABL dann nicht mehr an.

    Aber ich würde es auch nicht außer acht lassen, den Sensor zu begradigen, falls das nicht nur die Perspektive des Fotos ist und auch einen anderen einstellbaren Sensor probieren. Oder aber Deinen Sensor nochmal ganz akribisch ausrichten. Du hast ja keine Justierschraube, also musst Du das über die Positionierung des Sensors machen.

    Düse auf einen Abstand von etwa 0.1mm - 0.2mm runterfahren. Sensor lösen und in der Höhe versetzen, so dass er gerade eben auf dem Bett auslöst. Ich denke, dass ist schwerer hinzubekommen, als einen justierbaren Sensor zu verbauen, bei dem man eine Schraube drehen kann. Aber es ist machbar.

  • Hallo mehrwiedu,

    ich glaube eigentlich beide Sensoren sind baugleich außer dass meiner NPN und der andere PNP Typ ist.
    Eine Justierschraube habe ich auch dran. Habe aber noch nicht dran rum gestellt. Ich habe leider keinerlei
    Anleitung oder Datenblatt gefunden.

    LJC18 A3-H-Z/BX https://www.amazon.de/gp/product/B071J6PXD1 <-meiner
    LJC18 A3-B-Z/BY https://www.amazon.de/gp/product/B0714JVD68

    Ja das stimm der Sensor ist leicht schief, meine selbst gedruckte Halterung passt nicht so 100%ig
    Das werde ich nochmal richten.

    Quote
    Löschst Du immer vorher die Werte aus dem Eeprom? Auch beim späteren Leveln?


    Nein , das war nur zum Offset einstellen.
    Aber:
    Ich war der Meinung, dass nach G28+G29 die neuen Werte aus dem "RAM" benutzt werden.
    Der Vorteil, den ich darin gesehen hätte , wäre z.B. wenn ich eine "Wendeplatte (eine Seite mit Bluetape o.ä.)" nutzen möchte.
    Deswegen ein ABL vor dem Druck.

  • Quote
    Ich war der Meinung, dass nach G28+G29 die neuen Werte aus dem "RAM" benutzt werden.
    Der Vorteil, den ich darin gesehen hätte , wäre z.B. wenn ich eine "Wendeplatte (eine Seite mit Bluetape o.ä.)" nutzen möchte.
    Deswegen ein ABL vor dem Druck.


    Bei einer Wendeplatte ist das doch relativ egal. Beide Seiten haben eine Beschichtung, die in ihrer Höhe nicht differiert, egal ob sie oben oder unten ist. Das dürfte bei einem kapazitiven Sensor also keinen Unterschied machen. Höchstens bei einem induktiven, der dann nur auf Metall reagiert und bei einer dickeren BuildTak dann der Abstand zur Flexplate weiter ist, als bei der dünneren PEI Folie auf der anderen Seite.

    Der Z-Offset bleibt sogar bei unterschiedlichen Druckplattendicken (Glas, Flexplate) theoretisch unangetastet, wenn der Sensor den Endstop auslöst und es ein Tastsensor ist wie der BLTouch (kapazitiv sollte aber auch genauso agieren). Da er immer die gleiche Position zur Düse behält und immer gleich bei jeder Höhe auslöst. Ich schreibe extra "theoretisch", weil ich mich da nicht soooo weit bei einem kapazitiven Sensor aus dem Fenster lehnen will. Ich kann das nur für meinen Ender 5 sagen, an dem ich zwischen Glasdruckbett und Flexplatte beliebig hin und her tauschen kann mit dem BLTouch. Das macht bei dem keinen Unterschied. Beide Oberflächen sind immer exakt gleich gut gelevelt mit den identischen Werten im Sondenversatz (Z-Offset)

    Quote
    Eine Justierschraube habe ich auch dran. Habe aber noch nicht dran rum gestellt. Ich habe leider keinerlei
    Anleitung oder Datenblatt gefunden.


    Du suchts Dir einen beliebigen Punkt auf dem Druckbett, an dem Deine Düse auf den gewünschten Abstand gefahren wird (0.1mm - 0.2mm). Papier oder Fühlerlehredafür benutzen. In dieser Position fixierst Du den Sensor in der Halterung auf ein fixes Maß zur Düse. 5mm - 8mm über dem Bett. Du kannst dafür etwas glattes in der Höhe unter den Sensor aufs Bett legen. Maulschlüssel, Druckteil, was Du Dir dafür anfertigst. Halt irgendwas glattes in dieser Höhe. Bei dem CR10s Pro und dem CR10 Max ist so ein Abstandsklötzchen dabei. Ich meine, dass ist 8mm dick und 100mm lang. Damit werden auch die Abstände rechts und links von der X Achse zur Basis eingemessen.

    Wenn der Sensor dann glatt aufliegt, schraubst Du ihn fest, nimmst alles darunter weg, weil er ja kapazitiv ist und somit auch auf das Klötzchen reagieren würde und drehst dann die Schraube so weit, dass Du den Punkt findest, wo er gerade eben auslöst. LED muss dann dauerhaft leuchten.

    Damit hast Du dann den absoluten Abstand zwischen Düse und Sensor zu jedem Punkt auf dem Bett festgelegt. Egal ob es schief ist, egal ob Du anschließend vor jedem Druck ABL benutzt, ob es ne Schüssel oder ne Wölbung hat. Beim Einmessen des ABL löst der Sensor also immer im gleichen Abstand zum Bett aus. Je näher oder weiter weg er dann zu den Messpunkten fahren muss, umso höher oder niedriger fällt die Korrektur aus. :)



  • Moin Hobride,

    schalte Bett und Druckkopf mal vor dem Leveln aufgeheizt richtig ab (M140 S0) und überlasse es nicht dem Marlin...

    Ich hatte den Eindruck, dass das nicht zuverlässig funktioniert..

    viele Grüße,

    Oliver ...der langsam den Eindruck hat, dass das ABL ab Marlin2.0 völlig verschlimmbessert wurde

    Der Große in der Garage: X5SA Pro, Druckhöhe auf 240mm reduziert, gefrästes 6mm Druckbett, Z-Spindeln gekoppelt, ABL-Sensor entfernt, MS-Allmetall mit Orbiter 1.5 als DirektDrive, Lüfter Eigenbau, Marlin 2.0.8, OctoPi (RasPi4/2GB), Eingehaust: Eigenbauschrank mit Infrarotheizung.

    Der Kleine im Büro: Ender5, SKR1.3, TMC2209, MS-AllMetall DirectDrive, induktives ABL, Satsana-Lüfterumbau, Marlin 2.0.9, OctoPi (RasPiZeroW2), Eingehaust: Ikea Method mit Umluftfilter

  • Moin moin,

    Neue Erkenntnisse!!!

    Dieser sch**** Sensor ist temperaturempfindlich.

    Gestern mehrere Stunden probiert bis es dann alles Perfekt war. Mehrere zig Meter PLA durchgeschoben. Alles Tutti.

    Heute morgen - 1,5 mm Abstand zum Bett bei Z 0. Also heute mehrere Tests gemacht, Sensor kalt reagiert anders als Sensor warm.

    Da Ding ist doch so also unbrauchbar. Im Sommer 36° im Schatten dann ein Gewitter und der Offset ist im Eimer.

    Was tun? Welchen Sensor nehmen? Eigentlich sträube ich mich ja davor einen mechanischen Taster zu verwenden!

    Warum haben anderen das Problem nicht?















  • Hallo,

    da hätte ich was für Dich:

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    Das Thema Temperatur wird ab ca. 7:40 behandelt.

  • Moin,

    1.5mm Unterschied mag ich ja kaum glauben. Allerdings kenne ich das Problem, wenn so etwas so überhaupt nicht klappen mag und wenn man dann denkt, man hat es, es dan am nächsten Tag wieder genauso verhält wie vorher...

    Ich habe die Erfahrungen genau ander herum gemacht (kapazitiver Sensor zuverlässiger als der BLTouch)

    Hier hilft eigentlich nur durchatmen und schauen, was los ist...

    Der z-Offset ist natürlich von dem einen oder anderen Faktor anhängig und Dein Heizbett hat ja auch meist eine definierte Temperatur. Somit hat die Ungebung Deines Sensors relativ unabhängig vom Wetter eigentlich eher vergleichbare Bedingungen. Was aber ganz bestimmt extrem Einfluss auf den letztendlichen Abstand von der Düse hat ist, ob die Düse selber aufgeheizt ist oder nicht.

    Und da kann man sich, wenn man da mehrere Tage dran hängt ganz schön drin verzetteln. (Abends bei den ganzen Tests war die Düse heiss, morgens noch nicht, irgendwann vergisst man das Speichern, bzw. Hat zwischendurch die Defaults geladen, ...)

    Auch reagiert der Sensor tatsächlich auf Stromfluss in der Nähe. Ich selber schalte Heizbett und Druckkopf vorm Leveln oder Homen ab (M104 S0, M140 S0). Im CR10 Artikel vom Stefan hat er erwähnt, wie man das zumindest für CURA auch vernünftig im Startscript unterbringt, ohne für jede Heizbetttemperatur ein eigenes Druckerprofil erstellen zu müssen...

    Auch habe ich den Eindruck, dass das z-Offset-Verhalten ab Marlin 2 schlechter geworden ist. Seit gestern teste ich Marlin 2.0.3 und habe zumindest auf den allerersten Blick den Eindruck, dass es besser geworden ist...

    Also, durchatmen, und nochmal strukturiert testen... Druckkopf aufheizen und Offset bei kaltem und warmen Heizbett vergleichen (werde ich nachher vielleicht auch mal testen), das sollten deutlich weniger als 1,5mm Unterschied machen. Vorm Homen aber Bett und Kopf ausschalten nicht vergessen. (Meine Lüfter sind bei Ebene 0 eh aus, das einzige was immer an ist, ist der Coldendlüfter, aber der ist hoffentlich weit genug weg, bzw. Dadurch, dass er immer "gleichan" istm verfälscht er hoffentlich nichts)

    Was auch einen Riesenunterschied macht ist das Homen und das letztendliche ABL..

    Wie gesagt ich habe den Eindruck, dass das ABL seit 2.0.x zickig ist. Die Zuverlässigkeit Deines Offset testest Du ausschließlich mittels Homen. Wennn danach das Leveln nicht funktioniert ist das ein anderes, aber ganz sicher sensorunabhängiges, Problem. Ich bin gerade bei 2.0.3 und auf den ersten Blick scheint das mit dem Leveln dort nicht ganz zu mistig zu sein... Ist aber auch blos ein erster Eindruck, dass kann sich am nächsten Tag, wie Du selbst ja auch schon festgestellt hast, wieder ganz anders darstellen...

    Viel Glück,

    Oliver ...der allerdings auc gerade überlegt, vom kapazitiven auf nen induktiven Sensor zu wechseln, ich drucke eh ausschließlich auf Federstahlblech...

    Der Große in der Garage: X5SA Pro, Druckhöhe auf 240mm reduziert, gefrästes 6mm Druckbett, Z-Spindeln gekoppelt, ABL-Sensor entfernt, MS-Allmetall mit Orbiter 1.5 als DirektDrive, Lüfter Eigenbau, Marlin 2.0.8, OctoPi (RasPi4/2GB), Eingehaust: Eigenbauschrank mit Infrarotheizung.

    Der Kleine im Büro: Ender5, SKR1.3, TMC2209, MS-AllMetall DirectDrive, induktives ABL, Satsana-Lüfterumbau, Marlin 2.0.9, OctoPi (RasPiZeroW2), Eingehaust: Ikea Method mit Umluftfilter

  • Nachtrag: der kapazitive Sensor reagiert zwar auf unterschiedliche Materialien, aber unterschiedlich empfindlich...

    Soll heissen, ich hatte bei meinem CR-10 unterschiedliche Offsets für Spiegel, Spiegel mit Bluetape, Federblech oder orig.-Creality Magnetmatte (in die er beim ersten Test gleich voll reingefahren ist)

    Ich habe übrigens den gleichen Sensortyp wie Du, habe mir jetzt zum testen allerdings gerade induktive bestellt...

    Auch steht der Kerl im Arbeitszimmer in einem Schrank, hat also unabhängig vom Wetter durchaus immer gleiche Bedingungen...

    Der Große in der Garage: X5SA Pro, Druckhöhe auf 240mm reduziert, gefrästes 6mm Druckbett, Z-Spindeln gekoppelt, ABL-Sensor entfernt, MS-Allmetall mit Orbiter 1.5 als DirektDrive, Lüfter Eigenbau, Marlin 2.0.8, OctoPi (RasPi4/2GB), Eingehaust: Eigenbauschrank mit Infrarotheizung.

    Der Kleine im Büro: Ender5, SKR1.3, TMC2209, MS-AllMetall DirectDrive, induktives ABL, Satsana-Lüfterumbau, Marlin 2.0.9, OctoPi (RasPiZeroW2), Eingehaust: Ikea Method mit Umluftfilter

  • Moin nochmal,



    ich haeb es an meinem Ender mal ausprobiert (der Drucker steht offen auf dem Schreibtisch)

    Druckkopf vorgeheizt (und vergessen auszuschalten)

    Zwischen Heizbett auf Zimmertemepratur und Heizbett 80Grad (Heizbet vorm messen ausgeschaltet) sind die Unterschiede marginal, das Papier lässt sich bei kaltem Bett minimal schwerer durchschieben.

    Danach bei warmen Bett den vergessenen Druckkopf abgeschaltet, kein Unterschied im Offset (der Druckkopf scheint also weit genug weg zu sein...)

    Das einzige, womit ich mir die von Dir beobachtete 1.5mm Differenz erklären könnte wäre, dass zwischendurch vielleicht der Druckkopf zu weit abgekühöt was und unter der Düse ein fester tropfen Filament hing...

    Hast Du das Druckbett manuell (mit M140 S0) ausgeschaltet oder hast Du Marlin durch die Konfiguration diese Aufgabe überlassen?

    viele Grüße,

    Oliver

    PS. ich verwende übrigens bisher (beim CR-10 und auch beim Ender) diesen hier: https://www.amazon.de/gp/produ…tle_o05_s00?ie=UTF8&psc=1

    Und bestellt habe ich jetzt zwei induktive von Heschen (einmal 18mm und einmal 12mm)

    Der Große in der Garage: X5SA Pro, Druckhöhe auf 240mm reduziert, gefrästes 6mm Druckbett, Z-Spindeln gekoppelt, ABL-Sensor entfernt, MS-Allmetall mit Orbiter 1.5 als DirektDrive, Lüfter Eigenbau, Marlin 2.0.8, OctoPi (RasPi4/2GB), Eingehaust: Eigenbauschrank mit Infrarotheizung.

    Der Kleine im Büro: Ender5, SKR1.3, TMC2209, MS-AllMetall DirectDrive, induktives ABL, Satsana-Lüfterumbau, Marlin 2.0.9, OctoPi (RasPiZeroW2), Eingehaust: Ikea Method mit Umluftfilter

  • Moin joebar,

    danke erst mal dass, Du mir Mut machst :)

    Also meine Versuche habe ich immer mit geheiztem Bett und Düse gemacht 200/60 und beim messen Heizung aus per gcode. Der Fehler ist reproduzierbar. Wenn der Sensor, warum auch immer, ne Weile über dem geheiztem Bett hängt wird er warm. So habe ich ihn auch beim testen immer in der Bettmitte stehen lassen, natürlich nicht absichtlich. Irgendwann hatte alles im Griff, dachte ich. Sogar stromlos war der Drucker kurz am Abend. Alles passte. Ich war zufrieden.

    Morgens dann Bett und Düse geheizt aber der Sensor stand dabei nicht über dem Bett. Nach dem Homing ein deutlicher Spalt zwischen Düse und Bett.

    Irgendwann bin ich auf die Idee gekommen den Fön an den Sensor zuhalten! Ich habe ihn nicht gegrillt. Nur etwas wärmer gemacht. Rein gefühlt lauwarm+. Am Drucker habe ich nichts geändert, kein Neustart keine Settings nicht mal angefasst. Bett Düse immer nocht 200/60 Grad. Alles per OctoPrint. Nach dem erneuten Homing steht die Düse wieder deutlich tiefer am Bett . Dieses Spiel habe ich drei mal gemacht.

    OK es sind vielleicht keine 1,5 mm aber deutlich mehr als ein Blatt Papier

    Und ja das mit den verschiedenen Materialien habe ich auch festgestellt.

    Bei gleicher Einstellung 3mm Glas, Aluheizbett und besagtes Glas mit Alu in Kombination.

    Auslöser über Oberfläche
    Glas 0,5mm
    Alu 1,9mm
    Glas auf Alu 1,1mm

    Das bedeutet der Sensor misst irgendwo in der mitten der Glasplatte und nicht die Oberfläche.

    Hab mir jetzt nen BL Touch bestellt, mal sehen ob ich wenigstens das hin kriege?











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