Posts by reach

    Wie im Titel schon steht: habt Ihr (gute) Erfahrungen mit dem Setting der Minimum Layer Time? Also zB. auf 15sec?


    Grund der Frage: das ist ja meistens dann relevant, wenn man sehr kleine Strukturen druckt. Gerade dann kommt mir aber vor, dass durch die, durch das Setting gedrosselte, geringe Geschwindigkeit die heisse Nozzle noch länger auf das Bauteil einwirkt und großflächiger aufheizt. Somit wäre das ja kontraproduktiv.

    Wäre es nicht besser (wenn auch langsamer und materialaufwändiger) da stattdessen auf ein zweites Bauteil zu setzen, etwas entfernt auf der Buildplate, um die Nozzle nach jedem Layer vom Bauteil weg zu bekommen auf dass es auskühlen kann?

    Hat das schon mal jemand beforscht?

    Wenn das nur so einfach wäre ...


    Umso größer das Druckbett, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei Erwärmung ungleichmäßig verformt. Dann passt das bei 60 °C (PLA) Betttemperatur kalibrierte Mesh bei 80 °C (PETG) u. U. nicht mehr.

    So würde ich das erstens auch vermuten.

    Zweitens bin ich beim Drucken kein Speed-Junkie. Die paar Sekunden fürs ABL müssen drinnen sein und, so rede ich mir das zumindest schön, geben dem Bett noch zusätzlich Zeit, sich gleichmäßig aufzuheizen. (wenn's schön werden soll, oder das Teil flächenmäßig groß wird, heize ich sowieso extra ein paar Minuten vor. Nicht aus Überzeugung oder Erfahrung, sondern eher weil "nutz's nix, schad's nix".

    eins noch, nachdem Du lt. eigener Aussage Anfänger bist:

    1) nach meiner Erfahrung brauchst Du nur ganz, ganz wenige Settings in Cura über die Default Werte hinaus. Setze einfach alles wieder auf Default und verstecke, was orig. nicht eingeblendet ist. Die haben schon ihre Daseinsberechtigung, aber ein simples Würferl muss auch ohne all dem hübsch rauskommen. Man verzettelt sich da viel zu leicht in den Settings.

    Nimm einen Flow von 95% für alles, damit solltest Du - bei passenden E-Steps - lange Zeit gut durchkommen. Bei PETG eher nur 90%.


    2) Weißt Du eh, dass Du das Leveln ganz leicht mit Babysteps machen kannst?:

    wenn der erste Layer zu weit weg ist, gibst Du im Terminal "M290 z-0.05" ein. So oft, bis es passt. Oder eben umgekehrt M290 z0.05 (danach mit M500 speichern)


    Ich folge dabei immer der Prämisse: so weit wie möglich (wegen Elefantenfuß) und so nah wie nötig (wegen Haftung). In der Praxis heißt das eigentlich nur, dass ich PETG 0.05 näher drucke als PLA.


    Den Sweet Spot ermittle ich mittlerweile nicht mehr über echte Test-Drucke, sondern bereits bei den ersten Linien: man sieht sehr deutlich, wenn diese Linie platt gedrückt wird. Sie ist dann icht rund und deutlich breiter als 0,4mm. Das mach ich bei PETG, weil das auf Glas sonst nicht hält. Wenn ich dann 0.05 weiter weg gehe und die Linie wird deutlich schmäler und runder, dann sind das genau die beiden Settings für mich, wo ich zwischen PLA und PETG "hin und her schalten" kann.

    Habe noch nie gelesen, dass andere das so machen, ist halt mein persönlicher Ansatz und Tipp.

    Was mich am meisten wurmt ist Dein erstes Bild. Da ist ja sicher ein ganzes Zehntel beim Level Unterschied. Rechts ist alles plattgedrückt und im eingerahmten Bereich sieht man die einzelnen Würstchen. Dabei hat der X2 ja ABL. Und das neue Alu-Bett sollte auch eben sein.


    Du meintest ja, dass Du den M420 in den Maschinen-Settings hast. Hast Du den sicher auch NACH dem G28? So weit ich weiß, reicht es, statt dem M420+Optionen, einfach den G29 nach den G28 zu setzen. Der genaue Unterschied lässt sich googeln. Genau hab ich es nie verstanden, aber G29 ist wohl offenbar der übliche GCode um das ABL zu aktivieren.

    Du kannst ja auch mal einen GCode posten, bezw. die ersten paar Zeilen, vielleicht kann man da was rauslesen.


    Siehst Du diese Wanne die Du im Druckbild siehst auch, wenn Du Dir das Bett visualisieren lässt? (in Octoprint gibt es da dieses Plugin "Bed Visualizer".



    Zur Masshaltigkeit hab ich mal gelesen, man möge sich immer wieder für Augen führen, dass unsere FDM Drucker nicht viel mehr sind als "glorified hot glue guns". Das fand ich sehr schön und treffend. Damit nähere ich mich dem Optimum von unten her, statt von oben, das hilft sehr im Kopf :)

    Sinnfrei wie sinnlos, ist fast alles...

    Dem muss ich aus Prinzip gleich etwas gegenhalten.

    Primär aber, weil ich so eine Freude damit habe, weil es so einfach ging:

    da waren zwei große Dübel-Löcher, wo ein Trafo montiert war und oben drüber ein großes hässliches aus den Fliesen gebrochenes Loch aus dem das Kabel kam. Und eine Lüsterklemme.


    Konstruktion war in wenigen Minuten erledigt. Druck problemlos gelaufen. Beim Ablösen des Teiles ist der Support vollständig am Druckbett kleben geblieben. Die Schrauben, die Dimensionen - alles hat auf Anhieb gepasst und es sieht auch noch sehr hübsch aus, wie ich finde. (Größe ca. 12cm)

    Hie und da muss man der Frau ja auch zeigen, dass dieses Hobby für etwas gut ist :D

    Nozzle sieht ja Hammer aus! Ist das print-in-place?
    Ich drucke zwar am liebsten sinnvolles Zeug, aber der würde mich reizen. Hättest Du vielleicht einen Link zum STL? Bittedanke! :)

    Hi,

    ich habe bisher bei Filamenten nie auf die Marke geschaut. Oft no-name Zeug und hatte damit wirklich nie(!) schlechte Erfahrungen.

    (wenn überhaupt, dann im Gegenteil: mit den Markenfilamenten (Extrudr und Formfutura) habe ich noch am ehesten Probleme, aber das nur nebenbei)


    Nun würde ich aber gerne eher Markenzeug kaufen, aus zwei praktischen Gründen:

    - wenn mir etwas gefällt, bekomme ich das auch relativ sicher wieder. Ich hatte zB. ein wunderschönes Silk-Silver von alza.at. Das gibt es dort heute nicht mehr und mangels Marke wüsste ich auch nicht, woher ich es sonst bekommen sollte.

    - ich würde mir gerne die Gewichte der Spulen notieren um die Restmengen besser abschätzen/messen zu können. Da will ich nicht zig verschiedene haben.


    Wie haltet Ihr das? Doofe Idee, oder der logische Werdegang des Hobbisten?


    Zu Overture: würdet Ihr das als "Marke" in dem Sinn bezeichnen? Hab das zufällig gerade auf Amazon gesehen und die haben echt hübsche Farben. Die Kartonspulen sehen besser aus als die von Formfutura und der aufgedruckte Restmengen-Indikator ist eine schlaue Idee (obwohl der lt. Foto linear zum Radius ist - das kann doch nicht stimmen?!?)

    Das heißt, die Rillen bist Du nun los? Durch das PID Tuning des Bettes? Na dann ist das ja mal ein Erfolg im Sinne der Fragestellung :)


    Der Würfel sieht mir recht unverdächtig aus. Kann ich aufgrund der kleinen Bilder nicht genau sagen, aber sieht mir eher nach sub-optimalen Slicer Einstellungen aus (zu schnell). Aber da würde ich eher einen eigenen Thread aufmachen.

    Vermutlich eine blöde Frage. "weil's geht", oder? Und Strom spart das auch.

    Trotzdem, ich habe null Erfahrung, drucke seit jeher auch PLA immer mit 60° Druckbett. Primär frage ich mich, ob es Einfluss auf Warping hat. Falls ja, positiv, oder negativ? Gibt es Leute die aus Überzeugung PLA immer ohne Bettheizung drucken?

    Ich bin wirklich davon überzeugt das es mit dem Virtuellen Speicher zu tun hatte. Da reicht schon ein Neustart und Windows ordnet wieder anders den Speicher zu. Aus diesem Grunde habe ICH das abgestellt ,nun Regel ich die Zuordnung.

    Ach so, virtueller Speicher. Also meinst Du die Auslagerungsdatei, die pagefile.sys?
    Die stelle ich meistens sogar auf null. Bei diesem Notebook hab ich sie aber noch gar nicht angegriffen. Hab gerade nachgeschaut, liegt aktuell bei der default automatischen Verwaltung mit max. 4GB Größe.

    Muss allerdings gestehen, dass ich noch nie Probleme damit hatte, ich mach das eher aus Performance-Aberglauben. Hab ich wohl in einem Chip Heft vor 20 Jahren oder so gelesen und seither immer so gehandhabt :D

    Nachtrag: seit ich diesen Post oben geschrieben habe, läuft Cura stabil. Warum auch immer. Da waren keine Updates und keine Reboots dazwischen, nichts. Sehr mysteriös. Ich hätte nicht gefragt, wenn das Schluckauf mitten im Aufsetzen gewesen wäre.


    Seit heute hab ich einen zweiten RAM Riegel drinnen (wurde orig. nur mit einem Riegel ausgeliefert und es war immer mein Plan es upzugraden) Jetzt also 32GB RAM und weiterhin alles stabil.

    Ich kenne mich zwar mit den Speicher Settings prinzipiell aus, aber ein Setting, wo ich Windows weniger RAM zuweisen kann, ist mir nicht bekannt.

    Ich beobachte den Speicherbedarf aber und kann keinen Zusammenhang entdecken. Mal läuft nebenbei eine VM, wo wenig übrig ist, mal Cura ganz alleine, macht keinen Unterschied.


    Nein, als Admin läuft Cura nicht. Könnte man natürlich probieren, aber das wäre ein sehr fauler (und eigentlich gefährlicher) Workaround.


    Mittlerweile hab ich gefunden, dass zum Freeze Zeitpunkt zwei Einträge ins Windows Eventlog gemacht werden. Quelle: Windows Error Reporting, Ereignis ID 1001.

    Kein Rückschluss auf Cura, aber die Zeitstempel passen perfekt zusammen.

    Das ist leider ein generischer Fehler, der meines Wissens keinerlei Rückschluss auf die Ursache zulässt :(

    Hi,

    Cura friert auf meinem neuen Notebook laufend ein. Während dem Arbeiten, also Verändern der Slicing Einstellungen geht plötzlich nichts mehr. Quasi ein funktionsloses Standbild.

    Ich habe es bereits mehrmals neu installiert, gerade eben völlig ohne Altlasten (also ohne vom alten Notebook kopierten Profilen) - ohne Erfolg.


    Dieselbe Version, also 5.2.1 läuft am alten Notebook problemlos.


    Google gibt da kaum was her und das Ultimaker Forum ist sehr träge, darum versuche ich mal hier mein Glück.

    Irgendwelche Ideen?



    Falls es eine Rolle spielt:

    altes Notebook: Thinkpad X1 Carbon Gen. 5, i7, 16GB, interne GPU, FullHD, Win 10

    neues Notebook: Thinkpad X1 Extreme Gen 11, i7, 16GB, RTX 3050ti, 4k, Win 11

    Ich würde auf jeden Fall erst mal auf Cura 5.1 gehen, da die 5.0 Version sehr viele Fehler hatte.
    Das Plugin dürfte wohl das hier sein https://github.com/Ghostkeeper/SettingsGuide kannst Du in Cura oben rechts bei Markplatz finden einfach Help in die Suche eingeben schon ist es da. Hier sollte aber reach etwas dazu sagen.

    Bezgl. 5.1 statt 5.0 hast Du auf alle Fälle recht. Leider ist das Upgraden bei Cura recht schlecht gelöst.


    Settings Keeper - genau, das isser.


    Zur Sprache kann ich nix sagen, da ich mit allem technischen seit jeher immer nur Englisch rede. Würde ich auch lanz-andy empfehlen. (natürlich abhängig von Deinem Alter. Wenn Du 60 Jahre so gut durch's Leben gekommen bist, kannst es Dir vielleicht sparen. Wenn Du 20 bist, eröffnet Dir das tausend Türen auf der Welt, die Dir sonst verschlossen bleiben)


    Tutorials gibt es für beide Slicer in Deutsch in Hülle und Fülle, vor allem auf Youtube. Aber selbst dort wird mitunter empfohlen die Fachbegriffe nur in Englisch zu nutzen.

    Bei dem netten Herren hab ich gelernt Fusion360 zu nutzen. Hier ist sein Cura Tutorial:

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