Posts by areiland

    Die Riemenspannung kann man ganz locker testen: Einfach mal den Riemen um seine eigene Achse drehen. Wenn der Riemen sich problemlos mehr als nur nach aussen drehen lässt, dann sollte man ihn spannen - bis das eben nicht mehr ohne Widerstand möglich ist. Eine Drehung, bis die Zähne in die Gegenrichtung zeigen sollte der Riemen zulassen, lässt er mehr zu dann sollte er nachgespannt werden.

    ...bei manchen Druckern fummel man blind hinter dem Drucker das Filament durch Sensor und in den Bowden...

    Mit ein Grund, warum bei mir der Feeder auf den Rahmen gewandert ist und die Filamentspulen dahinter hängen. Hat den Filamentwechsel sehr vereinfacht und dadurch, dass die Spulen auf einem Alurohr hängen das über die gesamte Rahmenbreite geht, kann ich bis zu fünf Spulen gleichzeitig vorrichten. Das Gefummel seitlich hinten am Drucker hat nämlich schnell genervt. Jetzt kann ich das entspannt im stehen am Drucker erledigen. Den Filamentsensor selbst hab ich schon lang entsorgt und vermisse ihn auch gar nicht.


    Ich hab auch schon drüber nachgedacht, ob ich die Spulen in der Kiste unter dem Schreibtisch lasse und das Filament direkt von dort fördere. Dann hätte ich am Drucker nur noch einen Strang Schläuche, mit dem ich das ganze nochmal schlanker bekomme, wie es jetzt schon ist. Der Nachteil, ich könnte den Überblick darüber aus den Augen verlieren, welche Spule noch wieviel Filament drauf hat. Ausserdem müsste ich das zurückgleiten der nicht genutzten Filamente nach unten verhindern - aber auch dafür kenne ich eine Lösung. Nur würde das einfädeln frischer Spulen etwas fummeliger, weil ich dann auf jeden Fall unter den Schreibtisch krabbeln müsste. Bei sauber laufenden Spulen sollte der zusätzliche Weg nach oben durch die Schläuche hingegen kein Problem darstellen, dagegen helfen Kugellager und durchdachte Lager.

    Ist ne Möglichkeit aber wirklich gefallen kann mir der Dummy nicht. Das nagelt mich am Drucker fest.

    Naja, das Filament wechselt sich ja auch nicht von alleine und bei M600 muss man ja auch rechtzeitig am Drucker sein, um den Wechsel zu vollziehen.


    Da ich auf dem Handy ausserdem die Octoapp hab und mir dort die aktuelle Layernummer anzeigen lasse, muss ich auch nicht die ganze Zeit neben dem Drucker sitzen. Weil ich den Drucker ausserdem zeitgesteuert einschalten und mit dem Print Scheduler auch die Drucke nach Zeitplan starten kann, werden grössere Druckjobs dann auch eher automatisch gestartet, so dass ich den Filamentwechsel dann zu erwarten hab, wenn ich selbst am Drucker ankomme.

    Von euch habe ich weder Fotos, STL-Dateien, noch irgend etwas Anderes gesehen, was zeigen würde dass eure Ideen umgesetzt wurden bzw. wirklich was taugen.

    Warum sollten wir was zeigen oder konstruieren, an dem ausser Dir offenbar sonst niemand Interesse besitzt? Wenn Du so vessessen darauf bist, dass diese Dämpfer statt einem flachen Kopf einen linsenförmigen besitzen, dann erstelle Dir einfach siws hnd drucke es aus. Erwarte aber bitte nicht, dass das jemand anderes für Dich übernimmt.

    Naja, sind 4 8mm Führungsstangen und 2 Gewindestangen die das Bett halten. Das scheint mir ok zu sein. Eventuell möchte man bei dickerem Bettmaterial noch eine Konter-Messingmutter haben damit das Bett ohne Schrittmotorspannung nicht von alleine runter geht.

    Das ist, mit Verlaub, Unfug!

    Ein 3D Drucker ist keine Fräse, die ständige Umsteuerungen ihrer Achsen erlebt. Hier werden zwei Achsen tatsächlich öfter mal in die entgegengesetzten Richtungen bewegt und bei denen reicht ein Riemenantrieb völlig aus, weil diese Achsen keinerlei Kräfte aufnehmen müssen.


    Keine der drei Achsen eines 3D Druckers muss mehr machen, als sich völlig ohne Widerstand frei zu bewegen.

    So weit ich das überblicke funktioniert M600 mit allen Druckern mit einem Filamentsensor.

    Sogar auf einem Mega X! Bloss sorgt dessen verbuggte Displayfirmware eben dafür, dass der Drucker sofort wieder zum Druck zurückkehrt und den Filamentwechsel erst gar nicht ermöglicht. Die Nutzung von M600 ist also auch dort prinzipiell möglich, wenn man tatsächlich schnell genug ist, während des wegfahrens vom Objekt und der Rückkehr an die letzte Position das Filament zu wechseln. Ist angesichts des nicht mal einsekündigen Stopps an der Parkposition eben nicht zu machen.


    Mit dem Filamentsensor hat das da auch nichts zu tun, denn selbst wenn man dort den Sensor rausnimmt, tut er das gleiche. Auch mit der Knutwurst, sogar selbst noch weiter angepasst, gleiches Ergebnis.


    Aber, mit der Dummymethode: RE: Cura Filamentwechsel hab ich das zumindest für mich zufriedenstellend gelöst und damit komm ich inzwischen sehr gut zurecht.


    Das Objekt aus dem letzten Druck hat doch eindeutig schon am Brim verbrannte Stellen:



    Solange da nicht mit einem Temptower die beste Drucktemperatur ermittelt wurde, muss man doch gar nicht weiter raten. Denn dann fliesst auch das Filament zu leicht und wenn die Kühlung nicht stimmt und die Bettemperatur zu hoch ist, dann laufen die Schichten auch schon mal durch den Druck der neuen Schichten auseinander.

    Die Einzugsgeschwindigkeit immer auf ungefähr die Hälfte der Druckgeschwindigkeit beschränken.


    Das sind aber alles nur Richtwerte, um die herum man dann testen muss welcher Wert der optimale ist.

    Vergrössere mal den Einzugsabstand, denn 0,4 mm ist arg wenig. Normalerweise hat man bei Direktextrudern 2 - 2,5 mm und bei Bowdenextrudern 4 - 4,5 mm Einzugsabstand. Bei Dir müsste der Einzugsabstand also eher bei 4 mm liegen, weil 0,4 mm nicht mal ausreicht, um die Spannung im Bowdenschlauch deutlich zu verringern.

    ...könnte ich dieses um die Abfrage eines mechanischen Tasters erweitern, um den Befehl zum Fortsetzen an den Drucker zu senden. Dann würde auch mein bisher sinnlos in der Gegend rumliegender "Don't Panic"-Knopf endlich eine Aufgabe bekommen...

    Das erledige ich ja mit der Pause Taste von Octoscreen, die dann zur Resume Taste wird und den Druck fortsetzen lässt. Ich hab also die Pause und Resume Taste direkt am Drucker zur Verfügung.


    Das mit den Mehrfarbdrucken mit der Dummymethode hat allerdings auch schon funktioniert, als ich noch direkt von Cura aus über USB gedruckt hab. Nur hat sowas nie funktioniert, wenn ich den Druck per M600 pausieren wollte. Da hat zwar die Pause durchaus geklappt, aber es wurde die Nozzle nur in Parkposition gefahren, kurz gestoppt und dann direkt fortgesetzt. Über das Display des Druckers zu stoppen hat auch funktioniert, aber Resume funktionierte dann nicht mehr und der Druck konnte nur noch abgebrochen werden.


    Die Dummymethode hat ausserdem noch den Vorteil, dass der Dummy gleichzeitig Abstreifturm ist, den während des Wechsels austretenden Filamentüberschuss aufnimmt, danach zunächst noch auf dem Dummy weiter gedruckt wird und so der in der Nozzle vorhandene Überschuss weiter veringert wird.

    Bei mir wird zu Beginn eines Druckjobs das erste kurze Gitarrenriff aus "Wish you were here" von Pink Floyd gespielt. Zum Abschluß der Bettkühlung kommen dann die letzten Takte aus "Smoke on the Water" von Deep Purple, selbstverständlich die Liveversion

    Und während des Druckes läuft dann Suicide Solution von Ozzy in Dauerschleife :)

    Hört sich auch nach einem Plan an

    Wenn ich mal in die Gänge komme, dann leg ich endlich das blöde Display lahm, damit M600 auch beim Mega X funktioniert. Aber auf der anderen Seite muss ich ja trotzdem am Drucker sein, um den Wechsel rechtzeitig vorzunehmen, von daher ist M600 auch nur eine Annehmlichkeit, die mir den Dummy abnimmt und letztlich noch einen Tastendruck erspart. Das Filament muss ich ja trotzdem manuell wechseln. Von daher geniesst das bei mir auch keine grosse Priorität.

    Ich lege mir bei Mehrfarbdrucken als letztes Objekt einfach einen entsprechend der vorgesehenen Wechselhöhen abgestuften Dummy auf die Druckplatte, der mir signalisiert wann der Filamentwechsel erforderlich ist.


    (Der Dummy ist nur deshalb so verformt, weil ich ihn schon abgelöst hatte)


    Dann pausiere ich den Druck manuell und wechsle das Filament. Da Cura den Druck auf dem zuletzt hinzugefügten Objekt beginnen lässt, verbleibt die Nozzle dann auf dem Dummy und druckt zunächst auf dem weiter, bevor der Druck auf dem eigentlichen Objekt weitergeht. Ein ausreichend dimensionierter Dummy nimmt dann auch einiges des in der Nozzle verbliebenen Restes der vorangegangenen Farbe auf.


    Funktioniert bei mir immer einwandfrei so.

    In Windows 10 und 11 sind einige Softwarepakete von MS, die man unter Windows 7 noch selbst installieren und updaten mußte...

    Die Microsoft VC++ Runtimes werden von Software auch unter Windows 7 und 8 automatisch nachinstalliert, wenn sie zum Betrieb essentiell sind. Nur ist die MS VC++ ab 2015 kumulativ geworden, neuere Versionen schliessen deshalb immer alle Versionen bis zurück zur 2015 mit ein, was die automatische Aktualisierung ermöglicht hat.