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    Hat es nicht funktioniert? Hast du die bereits erstellte Firmware genommen, die auf GitHub zum Download bereit steht oder selber per Menu-Config eine erstellt?


    Ja, ich habe die bereitgestellte FW benutzt, ging nicht.

    Und auch selbst stundenlang selbst welche erzeugt, ohne Erfolg.

    Irgendjemand muss ja ins kalte Wasser springen, also hab ich mich an Klipper gemacht.

    Wohl wissend, dass man eigentlich solch eine MCU nicht wirklich "bricken" kann, es sei denn, man zerstört den Bootloader...


    Hab also erst mal geschaut, was die für einen Chip verbaut haben:



    Ah ja, ein GD32F103RET6 von Gigadevice.

    Sozusagen der günstige und wohl kompatible Bruder zum STM32F103.

    Ok, das kann Klipper:



    Am Raspi wird das Board als Device gefunden.

    Ein ls /dev/serial/by-id/ ergibt:

    /dev/serial/by-id/usb-1a86_USB2.0-Serial-if00-port0


    Schon mal chic, aber das wars auch schon.

    Bis jetzt keine Verbindung möglich, grummel ... :cursing:

    Hab schon viele Möglichkeiten durchgespielt, ohne Erfolg nach mehreren Stunden.

    Keine Ahnung, was Sovol da für ein Board gebastelt hat.


    Übrigens, das Flashen der Firmware von der Sovol-Seite geht bei mir klaglos (schon mehrmals getan), bin wieder zu Marlin zurück. Vorerst zumindest, bis ich mal eine Verbindung zur Klipper-FW bekomme.

    Da ich ein Linux-DAU bin, wüsste ich auch nicht, was man da machen kann.


    Hier der "Beweis", das ist die FW von der Sovol-Seite:



    Was mir nur aufgefallen ist, scheinbar mag der Bootloader nur kurze Dateinamen und auch keine SD-Karten über 8GB beim Flashen. Die mitgelieferte Karte geht. Die war zwar schon am zweiten Tag nach diversen Schreibvorgängen nicht mehr lesbar und musste reanimiert werden, aber nun ist sie wieder fit. Also, falls jemand auch flashen möchte, die Datei umbenennen und etwas Kurzes ohne Punkte und Schnackens nehmen - z.B. firmware.bin oder fw.bin o.ä.


    *Aufgemerkt: wenn ihr euren Drucker dabei brickt, hab ich keine Schuld, ist allein eure Entscheidung!

    Ich bin da völlig schmerzbefreit, aber wenn ihr euch das nicht zutraut, auf jeden Fall seinlassen.


    Wenn jetzt also noch ein Linux-Guru hier mitliest und Ideen zur Klipperverbindung hat, immer her damit, ich teste gern alles :).

    Klipper für SV06?

    Seit gestern gibts hier die FW und die Config: LINK

    Aber ich traue mich noch nicht ;) .

    Achso, noch etwas für heute...

    Die Magnetschicht ist ja beim SV06 recht dünn.

    Die Druckplatten von meinem E3S1 passen perfekt drauf und halten besser als die SOVOL-Platte.

    Verstehe ich zwar nicht, finde ich aber gut :) .

    Könnte mir mal jemand sagen, mit welchem Abstand der Betträger beim MK3S+ links sich über den Rahmen bewegt?


    Hi,

    habe gerade nachgeschaut und Pi mal Daumen würde ich sagen, bei mir sind es ca. 1mm.

    Zum Messen fehlt mir momentan die Muße, aber ein gefühlter Millimeter.


    Deine orangen Aufnahmen für die Y-Stäbe sehen anders aus als bei mir, vielleicht passen die nicht ganz exakt bei dir?

    Bei manch anderen klänge das, als ob sie das Haar in der Suppe suchen. ;)


    Ich versuche objektiv zu bleiben und wenn ich Kritikpunkte finde, gleich eine Lösung anzubieten.

    Das ist, glaube ich, der richtige Weg.


    Mal eine Zwischenfrage - dreht euer Netzteillüfter ständig?

    Ich habe den Drucker nur mal kurz angeworfen, zu mehr komme ich heute wegen anderer Dinge nicht mehr, aber der bewegt sich nicht. Vielleicht ist er ja temperaturgesteuert? :/

    Ich hoffe, es ist ok, wenn ich ab und zu meinen persönlichen Kommentar dazugebe?

    Das sind nur Dinge, die zwar eine geringe Relevanz haben und jammern auf ganz hohem Niveau darstellen, aber vielleicht ist es ja für einige Leute interessant...


    Ich bin ja ein Verzögerungsgenießer und haue solche Gerätschaften nicht in 10 Minuten zusammen, obwohl das auch problemlos geht!

    Wer schon mal einen Prusa i3 MK3S+ Bausatz selbst aufgebaut hat, schreckt vor nichts mehr zurück ;) . Dagegen ist der SV06 reinster Urlaub.


    Weiter gehts, das Netzteil.

    Die untere Plastik-Abdeckhaube saß bei mir schief, also ab damit und reingucken.

    Mit 4xM4 Schrauben wird die gehalten.

    Dumm nur, dass die chinesischen "Ingenieure" wohl besoffen gewesen sind, denn die Löcher in der Abdeckung passen nicht exakt zum Blech des Netzteils.

    Aber kein Problem, Aufbohren um zwei Zehntel bringts und es passt.


    Am Netzteil selbst sind 24V Anschlüsse frei und der Platz unter der Abdeckung lädt geradezu dazu ein, einen kleinen DC/DC Wandler für einen Raspberry Pi Zero 2W einzubauen.

    Ich zumindest möchte den Drucker im WLAN haben und über Octoprint steuern.

    Und da ich kein weiteres Display am Drucker brauche, reicht halt ein kleiner Raspi oder das Bananenteil.

    Vielleicht reicht ja sogar der Saft aus der Micro-USB Buchse - das muss ich mal irgendwann auschecken...


    Übrigens, gut das ich da mal reingeguckt habe, zwei Schrauben waren nicht wirklich fest!

    Einmal auf der 24V Seite und einmal auf der Netzseite.


    So, letzter Kritikpunkt zum Netzteil: es schwebt in der Luft.

    Bei Prusa ist das Netzteil fester Bestandteil der Stabilität, denn es verbindet die Basis mit dem Rahmen. Beim SV06 hängt das ganz Gewicht am Alu-Profil.

    Finde ich nicht optimal, hätte man besser machen können.

    Wird sich aber nicht wirklich auf den Druck auswirken, wollte es nur mal gesagt haben.

    Das sind diese winzigen Unterschiede zwischen einem zu Ende entwickelten Prusa und einem günstigen China-Drucker.

    Nicht, dass ich den Chinesen etwas Böses möchte, die ziehen halt alles schnell durch und sind fertig, wenn der Rest noch am Zeichnen ist. Da muss man halt hoffen, dass der Konstrukteur ein glückliches Bäuchlein hatte und ne knusprige Fledermaus verspachtelt hat ;) .

    Moin,


    bin gerade beim Zusammenbau und genieße jeden Schritt.

    Gott, ist der knuddelig :) .


    Die Verarbeitung ist für mich ausgezeichnet.

    Auch, wie bei euch, ist fast alles fest, bis auf eine Ausnahme - die Basis.

    Wobei er es sicher auch so tut, aber ich habe die beiden Plastikabdeckungen vor und hinten abgenommen, da ich die Verschraubung der Profile mit den dicken Stahlplatten prüfen wollte.

    Alle vier Schrauben hatten noch über eine halbe Umdrehung Luft.

    Habe dann gleich alles auf dem Ceranfeld ausgerichtet, aber auch vorher stand er schon kippelfrei auf dem Tisch.


    Erster Kritikpunkt: warum zum Geier nehmen die nicht USB-C, sondern diese für ich unverständliche Micro-USB Buchse :cursing: (E3S1 hat USB-C)?

    Wieder ein neues Kabel in der für mich richtigen Länge kaufen ...

    Gerade ist der Adler gelandet - freu :) !

    Der muss sich noch in seiner Kiste bis morgen gedulden, ich muss los zum Sport.

    Hat euer SV06 auch so dolle in der Kiste rumgezappelt und wollte raus? ^^

    Habt ihr schon mit TPU gedruckt?


    Darf ich meinen Senf zum Drucken verschiedener Materialien dazugeben?

    Nee? Mach ich trotzdem :) .


    Als ich nur einen Drucker hatte, das war der Ender-3 S1 PRO, habe ich mit vielen Materialien experimentiert. Ein bisschen PLA, viel PETG, ASA, ABS, TitanX ABS und TPU.

    Von den Drucken selbst war eigentlich alles ok, aber ich habe seltsame Effekte gehabt.

    Druckte ich z.B. TPU, waren danach für einige Zeit Drucke mit PETG nicht so schön, z.B. waren die Wände leicht rauer als vorher.

    Ich schiebe diesen Effekt auf die winzigen Reste TPU im Hotend, anders kann ich mir das nicht erklären. Es dauerte dann immer eine ganze Weile, bis es wieder perfekt wurde.

    Ein weiterer Effekt war auf den PEI-Druckplatten und auf den pulverbeschichteten Platten bemerkbar.

    Gar nicht so krass wie beim Wechsel zwischen TPU und PETG, sondern eher andere Materialien.

    Wenn ich z.B. ASA und ABS gedruckt habe, war die Druckplatte ohne gründlichste Reinigung für andere Filamente nicht mehr zu gebrauchen.

    Die an sich wirklich gute pulverbeschichtete Platte, die beim S1 ohne PRO dabei ist, war auch nach einer Reinigung für PETG und PLA nicht mehr nutzbar.


    Was will ich damit sagen?

    Eigentlich sollte man für jedes Material einen eigenen Drucker haben ^^ .

    Ich arbeite daran ;) .

    Bei mir ist das abhängig von der Größe der Teile.

    Wenn es kleine Teile sind, die geringe Schichtzeiten haben, dann drucke ich gern mehrere davon auf einmal.

    Das ermöglicht eine bessere Abkühlung der Schichten, ohne dass der Drucker mit den Geschwindigkeiten runtermuss.

    Bei größeren Teilen drucke ich gern einzeln, da kaum eine Zeitersparnis zum vollen Blech auftritt.

    Als nächstes werde ich bei Gelegenheit Mal die 0,6er Düse Testen, bin leider zu doof DIYLAB Profile in Cura zu bekommen, vielleicht mag mir da noch jemand helfen.


    Da ist nichts Besonderes in meinen Einstellungen, fast alles Standard und recht konservativ.

    Es gibt in Cura sicher bessere Möglichkeiten, als in meinen Profilen zu finden ist.

    Und wenn du zufrieden mit deinen Ergebnissen bist, hast du auch keinen Grund etwas zu ändern :thumbup: .