Posts by aschommer

    Wenn dein Druck fertig ist, könntest du bitte mal nachschauen (muss auch nicht mehr heute sein) wo der Menüpunkt sein soll ?

    Sorry, mein Fehler: Ich habe einen Ender 3 S1 (nicht-Pro), das wird wohl den Unterschied erklären; bei mir ist es direkt von der Haupt-Ebene aus: "Control" und darunter halt "Store Configuration". Dass das überhaupt mit dem Leveling zu tun hat, steht da nicht ;)

    Wenn ich es dann so einigermaßen schaffe einen Druck hinzubekommen, sind die Einstellungen spätesten bei nächsten Start wieder komplett verstellt.

    Weißt Du, dass Du das Ergebnis des Auto-Levelings explizit speichern musst ?

    (Ich kann gerade nicht nachschauen, weil ein Druck läuft) Ich meine, in der Original-Firmware: Control / Store Settings.

    Zu kalt!? Interessant, das kann ich prüfen. Würde ja mehr oder weniger zu dem Cold-Pull-Fail passen.

    Andererseits: Vor Wochen hatte ich mit diesemFilament und denselben Settings kein Problem. Dass der Durchmesser nicht über die ganze Spule konstant ist, glaube ich ja ohne weiteres, aber das Temperatur-Verhalten ... würde ich nicht erwarten. [Ob der Cold-Pull "früher" funktionierte, weiß ich nicht mehr]


    Zu nah am Bett: Mittlerweile setzt sich die Ungleichmäßigkeit in der 2. Lage fort - das war's dann wohl nicht.

    Hallo zusammen,


    sorry, aber ich bin genervt, weil ich im Moment einen richtigen Lauf habe: Kaum habe ich einen Fehler behoben, folgt der nächste...


    Ich vermute(!!!), ich habe Probleme mit der Extrusion - nur auf total absurde Art: Lasse ich einen Druck einfach laufen, wird mal zu wenig (bis: nichts), mal (vermute ich; ich habe noch wenig Erfahrung) zu viel gedruckt. Ob das folgende Bild nun mehr als 1000 Worte sagt ... erklären muss ich es wohl sowieso:

    Also, es geht um das unvollständige Quadrat (ich wollte das Ende nicht abwarten), nicht das komische Zeugs rechts/unten. (Das Quadrat hilft mir hoffentlich, den Kram "darunter" vom Druckbett zu bekommen - der war nämlich so fein, dass der Spachtel einfach darüber hinweg glitt...)

    Mir scheint es, als ob z.b. kurz nach der Ecke oben links (fast) nichts ausgeschoben wurde, zwischendurch - mit teils sehr scharf abgegrenzten Lücken - ganz gut und im letzten Bereich dann eher zu viel. Im Foto kann man das nicht wirklich sehen; es wirkt, als ob der "Druck-Faden" hin und wieder ein Schläufchen nach oben bekommt.

    Der Druck läuft einfach so in einem durch.

    Ziemlich selten höre und/oder sehe ich, dass der Extruder zurückspringt, als ob die Düse verstopft wäre (sehen kann ich das am Zahnrad) - aber das ist langfristig extrem ungleichmäßig und insgesamt selten, passt überhaupt nicht zu der recht langen Fehlerstrecke, die vor Aufnahme des Bildes entstand.


    Was mir dazu so einfällt:

    * Kann das am Filament-Durchmesser liegen? Zumindest, dass stellenweise buchstäblich nichts zu sehen ist, scheint mir nicht zu passen.

    * Was muss ich überhaupt erwarten, falls das Filament einfach ungleichmäßig (sonst aber fehlerfrei) ist? Gibt's da Erfahrungswerte?

    * Rein optisch betrachtet würde ich denken, dass da auch wirkliche Lücken (nichts über einige mm bis cm) sind - aber wenn die Düse mal 100% verstopft wäre, wieso sollte es dann <irgendwann> ohne Eingriff weiter gehen?

    * Eigentlich kann es auch sein, dass das Druckbett mies gelevelt ist, aber bisher schabt die Düse nicht am Druckbett und das Ergebnis scheint gut zu haften; deshalb vermute ich, der Fehler ist zumindest nicht gewaltig.

    * Nach dem Foto kamen dann noch Artefakte hinzu, die ich in der Größe noch nicht kannte (sicher >1mm). Aber vielleicht hatte sich da nur im "Windschatten" etwas angesammelt, bevor es irgendwann doch noch abfiel?

    * Macht es Sinn, das Filament zu wechseln? Quasi, um einen Vergleich zu machen?

    * Apropos: Mit speziell diesem Filament will mir ein Cold Pull nicht gelingen (ich versuche es bei 70°, testweise auch bis 100°; ich gebe auf, weil ich Angst habe, den Faden schlicht zu zerreißen). Sonst ist mir an dem Filament noch nichts aufgefallen.

    Ich habe mit einer billigen Messlehre den Filament-Durchmesser gemessen, aber dem traue ich nicht so recht ("wer viel misst, misst Mist"): (Langfristig) Zwischen 1,65mm und 1,92mm Filament-Durchmesser. Allerdings hatte ich z.B. nach den letzten Extruder-Sprüngen ~1,75mm... das passt alles nicht so wirklich.

    (Wobei ich "natürlich" nicht weiß, wie Messung und Fehlerbild zusammenhängen; im Zweifelsfall: garnicht - wenn ich messe, ist der Teil des "Fadens" ja noch nicht gedruckt...)

    (Ich habe auch keinen Vergleich zu anderen Filamenten, ob ich die evtl. alle so komisch messe)


    Ich lasse den Druck erstmal zu Ende laufen; hoffentlich bekomme ich so wenigstens wieder ein halbwegs sauberes Druckbett.


    PS: Ich habe nicht viel Erfahrung, einen Ender 3 S1 (Direct Extruder) und das hier ist PLA - mit derselben Spule hatte ich vor drei Wochen kein Problem.


    Kann mir jemand helfen???

    hier kannst du ein bisschen lesen und gucken: LINK, LINK, LINK

    Das ist gut. Ich habe zwar teils Probleme, die Druckbilder dort zu unterscheiden, aber vielleicht ist es halt so, dass zur einen Seite hin zumindest nichts "fotografierbar anderes" entsteht. Das Schema-Bild wiederum ... also, ich weiß nicht, ob ich das ohne Mikroskop einschätzen kann, aber andererseits wußte ich bisher noch nicht mal, was denn idealerweise so "abgelegt" wird.


    ... Cura (warum nimmt das jeder, wenn er mit 3D-Druck anfängt?) ...

    Was mich betrifft: Ich habe kurz mit CrealityPrint herumgespielt, weil das halt "dabei" war, auf Prusa wäre ich mit einem Creality-Drucker nicht gekommen und zum einen wird Cura oft erwähnt, zum anderen ist's Open Source (und frei nutzbar, was ja nicht zwingend dazu gehört) - das hat's mir sympathisch gemacht.


    Mittlerweile habe ich auch so meine "Probleme" damit - Für RTFM ist mir meine Zeit zu schade, aber ohne die Suche würde ich nur wenige Settings wiederfinden. Und ich habe nicht herausgefunden, wie man Drucker-Profile editiert.

    Aber es würde mich wundern, wenn ich etwas fände, wo nicht irgendwas "unbequem" ist, und es macht ja auch keinen Sinn, bei jedem Pups wieder mit irgendwas Neuem anzufangen.

    Vermutlich könnte man da auch regelrechte Glaubenskriege anfangen, oder?

    Oder man sagt scheiss drauf: ich level von Hand mit den Schrauben, ich mag den ganzen Zirkus nicht.. Ich bin in der letzteren Kategorie angelangt.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass man irgendwann einfach satt ist, die Fehler der Hersteller zu korrigieren.

    Vermutlich ist das auch viel "Meckern auf hohem Niveau" - ich weiß zwar, dass es bei mir nicht 100% funktioniert, aber nur, weil ein Testmuster das aufdeckt, muss es noch in keinem realen Druck irgendeine Rolle spielen... Ich kam auch nur auf die Idee, weil Deine Leveling-Prozedur ja doch etwas Zeit braucht, und davon habe ich subjektiv nie genug...


    Interessant sieht auch das Plugin "GCode-Leveling"aus (https://plugins.octoprint.org/plugins/gcodeleveling/ - ich hoffe, externe Links sind nicht verboten). Muss ich wenigstens mal versuchen, ob das funktioniert. Allerdings warnt der Autor selbst: "This plugin really only makes sense it you have no other way of leveling out stuff" - ohne weitere Begründung/Erklärung.

    ...

    Oder etwas bequemer, pack dir Octoprint auf einen RasPi und dazu das Plugin, welches die Höhenkarte erstellt und als Grafik anzeigt.

    Sch..., er druckt gerade! Über OctoPi, also kann ich das gerade nicht ausprobieren!
    (ja, OctoPi läuft schon - und ich habe auch schon bei einem Stromausfall gelernt, dass das NAchteile haben kann...)

    Oh, aber alleine numpy kann schon mal 'ne halbe Stunde dauern :( Und ich habe einen etwas älteren RasPi. Egal, dann kann der gleich mal schwitzen.


    Aber praktisch nutzen tut's mir nix, oder? Oh. Ich habe mit Google einen "Bed Visualizer" gefunden. Der kann wohl wirklich nur anzeigen, was der Drucker halt sowieso weiß. Aber mal sehen, da ist noch mehr. Abgesehen davon kann ich dann zumindest theoretisch etwas bei kleineren Drucken manuell verbessern...

    Schon mal ein netter Anfang!


    Ich hoffe bloß, da kommt nix mit "mir fehlen (aktivierte) Features in der Firmware" - bloß wegen "ich weiß nicht, was dabei genau herauskommt" werde ich erstmal keine Custom-Firmware (bauen und) installieren. (Wobei ich schon durch einen "Unfall" gelernt habe, dass es nicht trivial ist, den Drucker wirklich kaputt zu installieren).

    Das, was Du in deinen 2 Testdrucken zurecht kritisierst ist meiner Meinung Beweis für die Unfähigkeit des ABL Systems, das Bett tatsächlich sauber zu erfassen und alle Abweichungen exakt zu kompensieren. Meiner Meinung sollte genau das bei einem zuverlässigen ABL nicht mehr passieren - es passiert trotzdem und drum halte ich nichts von ABL..

    Ich weiß ja nicht, was das automatisch 9-Punkt-Leveling überhaupt bewirkt, von daher könnte ich da allenfalls spekulieren.


    Rein theoretisch könnte man ja z.B. "messen", wie tief das Bett in der Mitte durchhängt (tut's bei mir, und ich bin froh, dass da wenigstens keine Kuppe ist!), wogegen sowohl Z-Offset als auch die Schrauben letztendlich machtlos sind. Und theoretisch könnte man quasi eine Höhenkarte insgesamt anlegen - bis hin zu: "Das Leveling mit den Schrauben bringt keinen Vorteil, ist womöglich einfach nur ungenauer". Aber Theorie und Praxis ...


    Frage: kann man über G-Code das, was ich mir da zusammen-spinne evtl. erreichen??? Ich will jetzt nichts selbst zusammenstricken, mir geht's eher darum: Ist schon irgendein Nerd auf eben diese Idee gekommen und ich wußte bloss nix davon, dass man das einfach nutzen kann?

    Ja, deine Beschriftung ist korrekt.. Grün ist das Heatbreak. Rot ist die Düse..


    Düse und Heatbreak müssen in den Alu-Heizblock eingeschraubt sein und da drin fest gegeneinander stossen. Ich hab jetzt keinen Ender3 S1 zum weiter zerlegen hier, aber im normalfall kannst Du das Heatbreak aus dem Heizblock rausschrauben. Das ist einfach nur ein Rohr.. unten wirds in den Heizblock geschraubt, oben irgendwie am Kühlkörper fixiert.. beim S1 mit einer Madenschraube

    (Sorry, der Drucker funktioniert gerade, ist daher für weitere Analysen Tabu ;))

    Soweit ich mich erinnere: die beiden Schrauben seitlich pressen den Block mitsamt Düse quasi gegen das Heabreak (und, indirekt, den Kühlkörper), das selbst aber kein Gewinde hat (wie die "Verbindung" Heatbreak-Hotend aussieht, weiß ich nicht mehr; evtl. einfach gesteckt in eine "Bohrung mit verschiedenen Durchmessern" o.ä.). Ich denke, ich habe es halbwegs richtig gemacht, die Düse ziemlich fest anzuziehen - wobei mir andererseits genau dabei immer schlecht wird, weil der Hotend-Block sich "natürlich" verdreht und ich immer Angst habe: "irgendwann brechen die Schrauben..." - die ganze Konstruktion da erscheint mir garnicht Vertrauen erweckend, aber ich bin auch absoluter Nicht-Handwerker.

    (Dass ich den Drucker nicht geschrottet habe, wo man da doch Inbus-Schlüssel statt Schraubenzieher benötigt, grenzt an ein Wunder ;))


    Wozu ich das eigentliche Heizelement entfernen sollte, ist mir unklar: es berührt die Düse ja nicht, ist einfach in einer Bohrung, die seitlich an der f.d. Düse (und Heatbreak) vorbei geht. Wenn ich da Filament fände, müsste es "durch den Block gelaufen" sein ;). Ach ... das Heizelement liegt *waagerecht* im Hotend. Das schien Dir unklar. Mit dem Kühlkörper hat das keinen Kontakt. Das gleiche gilt für den Termpeatur-Fühler.

    Welcher Einzugsabstand (Filament-Rückzug) ist eingestellt? Ein Ender 3 hat vieleicht 4-5 mm. Da ein Ender 3 S1 einen Direktextruder hat, darf hier nur 0,8-1 mm für Standard-Filamente eingestellt sein, sonst wird heißes Filament bei jedem Rückzug zuweit nach oben gezogen und bleibt dann hängen. Zeige mal bitte ein Bild der eingestellten Rückzugswerte.

    *Das* hatte ich bemerkt. Habe da schon mehrfach herumprobiert (letztlich aber planlos, weil ich nicht weiß, woran ich den (Miß?)erfolg erkennen kann).

    Ich weiß nicht mehr, ob ich nur "Rectraction Distance" oder evtl. auch Speed geändert hatte.

    OK, am Ende war's die Düse.


    Ein Testdruck wird perfekt, wenn ich meine Brille absetze ;)

    Damit bin ich erst mal glücklich, stoße jetzt etwas "Produktiveres" an.


    Irgendwann kann ich Euch dann noch mit dem nerven, was die Brille sichtbar macht.


    Aber bis dahin ... beachtet bitte meine Signatur ;)


    Vielen Dank jedenfalls für Euren Support.

    Sorry, ich weiß leider garnicht, was genau der/die/das Heatbreak ist: nur der "Abstandshalter" zwischen dem Klotz mit dem Heizelement (und der Düse) und dem "Kühlkörper" darüber oder dieser Kühlkörper selbst, oder alles zwischen Düse und Extruder? Oder zählt der "Abstandshalter" (Metallhülse mit scheinbarem Nylon-Inlay) noch zum Hotend?

    (ach, oder: zählt womöglich das Heatbreak insgesamt zum Hotend? Was das[?] Hotend ist, weiß ich ja genau so wenig)


    Eben das hatte mich verwirrt: Der ursprünglich verlinkte Artikel drehte sich überwiegend darum, wie man erst die gegenüberliegende Schraube, die bei mir keine ist, eindrehen sollte...

    Dein Foto zeigt leider nicht die ganze Wahrheit: von (in Deinem Foto) rechts aus betrachtet (beim aufgebauten Drucker quasi von "hinten"), ohne Silikon-Überzieher, sieht's etwa so aus:

    Die Düse endet wirklich in dem Block mit dem Heizelement; geschätzt bei 2/3.

    Also: die Düse wird gegen etwas geschraubt, das selbst (soweit ich erkennen kann) nicht geschraubt ist; das war halt mein Punkt.


    Ich habe jetzt die Düse getauscht, grob gelevelt (in Deiner Anleitung fiel mir gleich auf: "Ich hab mich jetzt geschlagene 3h hingesetzt und Betten gelevelt, ..." - kein Wunder, dass ich in einer Stunde nicht weit kam; Test-Druck ist angestoßen... und ich bin genervt, weil ich eigentlich halt "nur drucken" wollte, nicht den Drucker reparieren. Von daher: Vielen Dank mal zwischendurch für die freundliche Hilfe - wer weiß, wie lange ich ohne herumgehameplt hätte...



    Durch eine 0.4er Düse kann man durchgucken, wenn se sauber ist.. Gegens Licht halten.

    Ähm ... zu dem Zeitpunkt hatte ich sie nicht mit der "Akkupunktur"-Nadel gereinigt; da war (wegen der zwischenzeitlichen Tests) wieder Filament drin. Schien mir für die Demontage auch unwichtig.

    funktioniert dein Hotendlüfter ?

    hatte ich gestern auch mitten im Druck, hab schon auf das Filament geflucht bis ich gesehen habe der Lüfter steht, also angeschoben und er läuft wieder wenn auch mit reichlich Geräusch, muss gewechselt werden

    Er rotiert. (Nicht grundsätzlich, solange der Drucker an ist; ich habe mich noch nicht damit befasst, wann eigentlich) Um sicher zu sein: Du meinst den neben Extruder und Heatbreak(?), nicht den schräg montierten Bauteil-Lüfer, oder? Letzterer funktioniert sicher, incl. "unterschiedliche Stärken".


    (ob nun mit 50% oder was ... keine Ahnung). Ich höre ihn machnmal anlaufen (nicht *beim* Drucken, sondern grundsätzlich, wenn ich an dem Drucker "herumspiele"), und mit meiner fehlenden Erfahrung finde ich das "Klangbild" auch nicht verdächtig ;)

    Habe hier gleich ein paar Anfänger-Fragen:


    1) "...dass es überall etwa gleich stark bissl kratzt." - ja, und wie? Vermutlich ist es an der Stelle auch relativ genau, wie genau man es einstellt, aber ich habe da das Problem, dass ich rein subjektiv irgendwas auf allen vier Ecken machen muss, aber möglichst exakt "gleich". Etwas genauer gefragt: Gibt's da einen Trick, wie man <irgendeine> Einstellung mehrfach identisch hinbekommt? Sowas wie "schleift minimal" ist ja denkbar unpräzise.


    2) Ich hatte etliche Male versucht, irgendein "Schleif-Level" einzustellen und mir ist fast immer passiert: Irgendwann komme ich halt durch schrauben "zu weit dran" - und wenn ich dann zurückdrehe, muss ich erstmal "verflixt weit" drehen, bevor sich etwas tut. Vielleicht haben irgendwelche Teile der Mechanik da auch einfach Spiel; mich irritiert das gewaltig. Obendrein: Wenn ich, um irgendwas zu erreichen, das "Rad" (schätzungsweise) 30° zurückdrehen muss, nachdem ich mal (vermutlich) 5° zu weit war ... was für eine Genauigkeit soll ich da am Ende überhaupt erwarten?

    Oder nehme ich es da schlicht viel zu genau??

    (Hintergrund: Ich bin IT'ler, also berufsbedingt eigentlich "digital" - sowas wie "ein bischen Spiel" ist für mich immer ein Anzeichen für: "Blödsinn - da läuft 'was schief!")


    3) @18: "Einen Bett Level Testdruck starten und nun nach Sicht mit der Babystepping Funktion den Abstand weiter fein tunen." Da wäre für einen absoluten Anfänger vermutlich ein Link auf ein Testmuster hilfreich, womöglich mitsamt "Legende" (wie soll das Druckbild aussehen, wie sieht es mit Abweichung in die einer/andere Richtung aus). Ich habe z.B. ein Cura-Plugin mit diversen Calibration-Modellen gefunden, auch eins zum Thema Leveling - aber ohne so eine Beschreibung.


    Davon abgesehen: Hab's noch nicht durchgespielt. Mein Eindruck: Sehr gut, wenn man von der Materie noch keine Ahnung hat - auch, wer noch nie einen Drucker gesehen hat, kann das abarbeiten.

    Mich "stört" jetzt zwar, das mir nicht klar ist, was ich bisher anders mache, aber das ist wohl auch nicht beabsichtigt.

    "Fortschritt" ... oder eher Rückschritt:


    Demontage Druckkopf. Ergebnis: im Extruder erkenne ich nichts, was nicht dahin gehört; die Durchführung zwischen Extruder und Hotend sieht sehr sauber aus, das Röhrchen zur Düse ebenfalls. Die Düse selbst ... ist natürlich "undurchsichtig". Fazit: Außer zerlegen und Zusammenbauen: Viel Zeit investiert, aber kein Ergebnis.


    Ich mache trotzdem einen Test-Druck. Fazit: Obwohl ich neu gelevelt habe und das zuletzt kein Problem war: so gut wie keine Haftung - die Umrisse werden schon "mitgeschleppt".

    Hmm ... vorher hatte ich mit dem Leveling - subjektiv - kein Problem und eine vielleicht sogar zu starke Haftung. Sollte die Nicht-Haftung ein Nebeneffekt der womöglich immer noch bestehenden Extrusions-Probleme sein? Aber auch das macht keinen Sinn: Das Haftungs-Problem besteht seit dem Zerlegen des Druckkopfes, nicht seit der unregelmäßigen Extrusion. Und subjektiv habe ich gleich gelevelt wie davor. (die vier Ecken abwechselnd anfahren und mit den Befestigungs-"Schrauben" und einem Blatt Papier auf "leichtes Kratzen" einstellen; Wiederholung, bis mir alle Ecken "gleich" vorkommen; Kontrolle, dass in der Mitte das Bett nicht zu hoch liegt - nein, da ist eher eine kleine Kuhle)


    Für heute gebe ich auf. [mir reichen die Misserfolge]

    Next Steps:

    - Leveling-Anleitung suchen/finden, Leveling wiederholen

    - Austausch der Düse (es spricht ja nichts dagegen, dass da noch irgendwas "drinsteckt"... obendrein habe ich sie mittlerweile bei dem ganzen Leveling wahrscheinlich gestaucht)


    Leider habe ich hier noch keine eigentliche Leveling-Anleitung gefunden/erkannt - dabei sind mir da ein paar Sachen unklar...


    (da komme ich nicht mit klar - meine Düse wird nicht gegen eine Schraube o.ä., ein Stück Nylon-"Röhre" o.ä. geschraubt; evtl. auch gegen eine Metallhülse darum; jedenfalls sehe ich da nichts zu schrauben)

    Sieht auf den ersten Blick nach einem verstopften Hotend aus.

    Kannst Du den "Stromausfall" mal näher beschreiben?

    Welche Werte hatte die Einstellung E-Steps vor und nach Deiner Kalibrierung?

    Also, irgendeine unregelmäßige(!) Verstopfung vermute ich mittlerweile auch; ich muss wohl später den Druckkopf mal zerlegen. (Vermutlich hat das Reinigen mit der "Akkupunktur-Nadel" das Problem unvollständig behoben und hin und wieder rutscht noch irgendwas von der ursprünglichen Problemursache nach ... muss ich also lesen, wie man's richtig macht)

    Ich habe nach Filamentwechsel den Test-Würfel schon zweimal mehr oder minder erfolglos begonnen - beim ersten Mal war die Grund-Schicht nach rund der Hälfte leer, beim zweiten Mal etwas weiter, aber nicht in Ordnung. Was mich wundert: Ich hatte vor einer Weile mal eine Verstopfung, bei der der Extruder selbst quasi "zurückgesprungen" ist, was man deutlich hören konnte - diesmal lief er "geräuschlos" einfach weiter, obwohl in dieser Grund-Schicht doch sicher einige mm Filament landen hätte müssen. Scheinbar geht das einfach; damit hatte ich nicht gerechnet.


    "Stromausfall": Ein PC hinter derselben Sicherung haut mir alle 100-200mal die Sicherung 'raus. Hat also mit dem Druck an sich wenig zu tun (mir ging's nur darum, dass jener Test-Druck auch unvollständig war...)


    E-Steps: Ich meine, ich war von Anfangs 428 oder 429 auf bis 418 heruntergegangen, hatte dann aber abgebrochen, weil mir das dauernde Wandern in eine Richtung zu unheimlich war. Die Abweichungen waren übrigens im Bereich ~3-4mm, aber halt mehrfach nacheinander in dieselbe Richtung.

    Im Moment stehe ich bei 422,3.

    Hallo,


    Ein Bild....

    Also ab einer Stelle mitten im Druck zerfallen die Layer katastrophal. Dieser Druck ist leider durch Stromausfall "abgebrochen", also kann ich das End-Layer nicht beurteilen. Das Stringing war schon vorher; ich bin mir unsicher, ob's zugenommen hat.

    Ich habe den Druck nicht beobachtet, aber mir ist nichts bewußt, was sich da mitten im Druck *geändert* hätte.


    Was das Problem ist, interessiert mich schon; vor allem aber: Wie zur Hölle kann das mitten im Druck passieren? Die untere "Hälfte" sieht ja sehr sauber aus.

    (Ein neuer Anlauf ist von Anfang bis Ende so zerfleddert)


    Was mir als Anfänger noch einfällt:

    * Nachher hat das Filament scheinbar 1,76mm Durchmesser (ich habe nur einen billigen Messschieber - mehr kann ich da nicht bieten); vorher kann ich leider nicht damit vergleichen. Ich habe die E-Steps zwar kalibriert, aber nicht mit diesem Filament und es ist auch ein paar Tage her. (Kann auch sein, dass ich da Mist gebaut habe: Ich habe dreimal nachjustiert; jedes Mal wurden am Ende ~3mm *zu viel* ausgegeben)

    * Ich hatte vor diesem Durck einen "Abbruch" mit verstopfter Düse (gleiches Filament). Davor hat das Filament von leichtem Stringing abgesehen nach meinem Empfinden gut gedruckt (etwa wie in der unteren Hälfte hiervon)

    * Aus einem Testwürfel (hohl, oben offen; später gedruckt) werde ich auch nicht klug:

    die (hier) linke Seite sieht innerhalb jedes Layers gleichmäßig aus, die rechte eher "periodisch schwankend" o.ä. Blöd gefragt: Wer hat meinem Drucker diesen Unterschied beigebracht!? (das GCode-File habe ich zwar neu gerade erstellt, aber ich hatte dieselbe STL-Datei schonmal "fehlerfrei" gedruckt; am Entwurf - und vermutlich auch am GCode - liegt es also nicht)


    Mein Drucker ist ein Ender 3 S1 (direct Extruder), das Filament hier PLA, weitgehend mit Cura-Standards (Profil basierend auf einem für "Ender 3") gedruckt: 220°/60°, aber weder Raft noch Brim.


    (Ich wechsele jetzt erst mal das Filament... und weiß echt nicht, was ich erwarten soll)

    Ab 60 Grad wird es für die Hand echt unangenehm. Lass dein Bett mal auf 60 Grad heizen und leg die Hand drauf. Der Unterschied zwischen "Drucker zeigt 60 Grad an" und "ich zieh mal lieber die Hand weg" ist bei meinem nicht zu unterschätzen.... 😁

    Interessant... ich habe ohnehin den Verdacht, dass mein Drucker da "lügt" - 60° finde ich nicht mal unangenehm (auch nicht am Ende eines mehrstündigen Drucks); das kann ja eigentlich nicht stimmen. Aber solange die Haftung passt, soll's mir recht sein. (Abgesehen davon: Mir ist bewußt, dass man als Mensch nicht eigentlich "Temperatur" wahrnimmt - und ich habe keine Ahnung, was für's komisches Zeug da auf meinem Druckbett pappt). Unangenehm wird's eher ab 70°. (Ich habe leider kein Thermometer für sowas...)

    Wobei: Die Unterseite des Druckbetts sieht zumindest nach blankem Metall aus, fühlt sich auch erheblich wärmer an - und trotzdem habe ich kein Problem damit, direkt nach einem Druck durch Biegen das Ergebnis abzulösen. Da berühre ich diese "heiße Seite" zwar nicht absichtlich, es kommt aber schon vor, und mehr als "unangenehm" war das auch nie...

    Hat dein Drucker ein 230V Heizbett? Wenn nicht, dann brauchst es vermutlich spätestens wenn du mal PETG druckst (ca. 80 Grad) länger das Bett als die Düse zu heizen.

    Da bin ich dann überfragt. Ein Ender 3 S1. Ich wüßte jetzt nicht, wo ich das nachlesen kann (aber irgendwer "hier" wird's schon wissen).

    Spekulation: Nein, hat's nicht. Weil: Das Kabel zum Druckbett ist (etwas) dicker als das Kaltgeräte-Kabel - da würde ich raten: Mehr Ampere, also wohl weniger Volt.
    Ich habe zwar schonmal ABS erfolgreich gedruckt - mit (angeblich) 100°, nur wie lange das gebraucht hat, weiß ich nicht mehr.

    Wenn die Düse zu lange vor dem Druck heiß ist fließt Filament aus der Düse und das fehlt dann zu Druckbeginn bzw. hängt an der Düse und macht Probleme weil es irgendwo abfällt.

    Klingt zwar plausibel, aber: Zuerst wird doch immer links am Rand ein Streifen gedruckt - reicht der nicht, um diesen Fehler "aufzuholen" ?

    Na ja; vermutlich gibt's auch kompliziertere Druck-Szenarien, wo dieser Streifen entfällt...

    Bei meinem Drucker gilt das Argument auch gar nicht (die Düse braucht länger als das Bett, wenn ich also beides gleichzeitig los-heize, ändert sich für die Düse quasi nix), aber das jetzt pro Druckermodell und Temperatur-Kombination (und dann noch abhängig von den Start-Temperaturen ... "um 30° aufheizen" dauert ja auch nicht einfach x Sekunden) einzustellen, wäre wohl hoffnungslos übertrieben.

    Fazit: Am Ende bleibt es wohl eine Glaubensfrage, ob man deshalb so oder so heizen will... es sei denn, man hat viel Langeweile und will das für viele Parameter (Drucker, Start- und Ziel-Temperaturen, Art des Druckbetts ...) festlegen.

    Ausserdem ist der Sensor im Bett auf der Unterseite, wenn nach dem Bett die Düse heizt ist die Temperatur auch wirklich oben im Druckbett angekommen.

    OK; wie sich das zeitlich verhält, da habe ich keine Ahnung. Aber wahrscheinlich ist das sowieso nichts Exaktes, sondern eher nach dem Motto: Nutzt sicher mehr als dass es schaden würde. Und alles genauere ... da müßte man dann wohl pro Druckermodell messen, wie lange es dauert...


    Vielen Dank auf jeden Fall - ich habe wieder einiges gelernt ;)

    Hallo zusammen,


    vorweg: Ich bin absoluter Anfänger (habe meinen Drucker seit zwei Wochen), habe aber schon vieles dazu geschaut (YouTube) und kenne von daher ein paar Begriffe... aber geht mal lieber davon aus, dass ich von vielem, was für Euch selbstverständlich ist, noch nie gehört habe. (Vielleicht stelle ich demnächst noch mehr "dumme Fragen")


    Mir fiel auf, dass Cura beim Start von Druck-Jobs scheinbar immer erst das Druckbett aufheizt, danach (!) den Kopf. Warum nicht gleichzeitig? Und: Ist das womöglich Einstellungs-Sache??


    Hintergrund-Infos (fragt' mich, wenn ich etwas wichtiges auslasse...): Ich verwende Cura 5.1.0, mein Druck-Profil ist vom "Creality Ender-3" abgeleitet (ich habe einen Ender-3 S1).

    Cura erzeugt so etwa folgende Befehlsfolge:

    Code
    M140 S60    ; 1: Bett auf 60° aufheizen
    M105        ; Statusbericht
    M190 S60    ; 2: Abwarten, bis Bett 60° erreicht hat
    M104 S200   ; 3: Düse auf 200° aufheizen
    M105        ; Statusbericht
    M109 S200   ; 4: Abwarten, bis Düse 200° erreicht hat

    Und ich hätte gedacht, "umgedreht" (1,3,2,4 o.ä.) spart mir ein paar Sekunden und weiter nix. Aber irgendeinen Grund wird's ja wohl haben, oder?


    Ich habe auch mal spaßeshalber den G-Code umsortiert und mir ist beim Ergebnis nichts aufgefallen.

    (Dass ich im G-Code herumfuhrwerke, liegt daran, dass ich Hobby-mäßig programmiere ... und zufällig über eine Referenz zum G-Code gestolpert bin - das hat also auch nix mit 3D-Druck-Wissen zu tun)


    Grüße


    Arnold