Posts by PePa

    Das ist .. seltsam..

    Um dahinter zu kommen, was wirklich schief läuft:

    Slice einen kleinen Würfel (20*20*10 oder so) mal mit einer Schichthöhe von 0,25 mm.

    Den dann drucken und dabei bitte auf die aktuelle Schichthöhe in der Anzeige achten. Wechselt diese beim zweiten Layer auf 0,5mm oder bleibt sie stehen?

    ber nichts in dem Artikel erklärt warum bei dem Muster das Hotend über das infill rattert

    Doch. Bei einem "Gitternetz-" bzw. "Grid-" Infill wird innerhalb eines Layers "kreuz und quer" gedruckt. Die Düse "durchpflügt" also immer wieder die gerade zuvor abgelegten Linien.

    "Gradlinig" dagegen legt pro Schicht das Infill in eine Richtung (z,B, 45°) ab, in der nächsten dann um 90° versetzt.

    Sieht am Ende ähnlich aus, aber es kommt nicht zu ständigen Kollisionen..

    Es gibt Drucker, die nach einem normalen Homing-Befehl (G28) das Mesh nicht berücksichtigen. In diesen Fällen kann man entweder mit einem G29 im Startcode jedes Mal das Mesh-Bett-Leveling erneut ausführen lassen oder mit dem Befehl M420 S1 das gespeicherte Mesh aktivieren.

    Also am besten die Zeile

    M420 S1

    in den Startcode des Slicers schreiben, und zwar nach einem G28. Ich würde Octoprint da raus lassen.

    Die meisten? dürften wohl, statt das letzte Filament "wegzudrucken", einen langen Retract machen, damit man den Rest "nach hinten" rausziehen und danach das frische Filament direkt bis zum Feeder vorschieben kann.


    Dem Drucker die Entfernung zwischen Sensor und Feeder mit auf den Weg zu geben statt den Druck unmittelbar anzuhalten wäre schön, müsste meines Erachtens aber in der Firmware gelöst werden. Keine Ahnung, wie das bei Quidi damit aussieht.


    Einen Sensor direkt über dem Feeder hat Prusa z.B. beim MKS3+ umgesetzt. Eine kleine Stahlkugel wird vom Filament "zur Seite" gedrückt und unterbricht dadurch eine IR-Lichtschranke. Fehlt Filament, wird die Kugel von einem Magneten ein Stückchen in den Filamentweg gezogen und gibt die Lichtschranke damit frei, Sensor löst aus. Lässt sich relativ kompakt bauen..

    Warum will zB. Orcaslicer wissen, ob man einen Drucker mit Klipper hat, oder nicht, wenn die gcodes dieselben sind? Eben wirklich nur wegen der paar Features die man nicht aktivieren darf?

    Klipper "versteht", wie andere Firmwares auch, nur einen Teil der möglichen GCodes. Dieser Anteil ist wesentlich kleiner als z.B. bei diversen Marlinversionen. Kein "Problem" sind Verfahrwege, Extrusion usw. . Andere Dinge wie Input-Shaping, PID-Auto-Tune oder die Resonanzkompensation werden unter Klipper aber anders gehandhabt.

    Deutliche Unterschiede gibt es auch bei den Routinen zum Start, beim Filamentwechsel und am Ende. Während z.B. für Marlin im Startcode des Slicers nötigen Befehle zum Homen der Achsen, die Zieltemperaturen für Bett und Düse gesetzt werden und das Mesh-Bed-Levelling mit G29 aufgerufen wird und vieles mehr, benutzt man für Klipper ein meist ein simples START_PRINT. Dieses Klipper-Makro wird dann auf dem Drucker ausgeführt und arbeitet die dort hinterlegten "Unter-"Macros für die Druckvorbereitungen ab.

    Ist halt ein anderer Ansatz.

    Der Slicer sollte im besten Fall den Firmwaredialekt kennen, damit keine G-Code Befehle an den Drucker gesendet werden, die dieser nicht kennt und mit Fehlermeldungen quittiert..

    Ich habe bisher nur mit PLA gedruckt, das scheint aber nicht dafür geeignet, löst sich im Wasser auf, nicht Lebensmittel sicher?

    Thiniverse ist gerade niccht erreichbar, aber ich nehme an, dass du ein Gefäß mit Lebensmittelkontakt drucken möchtest. Dazu empfehle ich dir folgenden Artikel bei Prusa:

    Lebensmittelechtes FDM Drucken | Prusa Knowledge Base
    Lebensmittelsicherer 3D-Druck ist nicht so einfach, wie es…
    help.prusa3d.com

    und weiterführend dann auch

    Herstellung von lebensmitteltauglichen 3D-Druckmodellen - Original Prusa 3D Printers
    Sie haben wahrscheinlich bemerkt, dass wir die lebensmittelechten Eigenschaften einiger Filamente erwähnen. Und es stimmt, es gibt verschiedene Materialien,…
    blog.prusa3d.com

    Das ist sind Antworten auf etwa die Hälfte der ersten Fragen.

    Die Ursache eines solchen Fehlers zu finden kann nun mal aufwändiger und auch zeitintensiv werden. Ich kann deinen Frust nachvollziehen, doch sitzen wir nicht vor deinem Gerät und sind, wenn wir helfen sollen, auf eine möglichst genaue Beschreibung angewiesen. Wenn dir das zu mühsam ist, dann verkauf das Ding halt als defekt, aber dann verschwende bitte hier nicht vorher unsere Zeit..

    Ich kann's versuchen..

    Erst mal zu den Lüftern.

    Dreht der Hotendlüfter während des Druckes? Pustet er wirklich durch den Kühlkörper durch (oder "saugt" er die Luft?

    Läuft der Lüfter für das Board einwandfrei? Luftstrom kommt auch wirklich bei den Treibern an?

    Wie heiß wird der Steppermotor vom Extruder (Feeder) nach einiger Zeit? Lässt der sich gut anfassen oder verbrennt man sich fast die Finger?

    Konntest du sehen, dass bei deinen "Leerdrucken" die Hotendtemperatur gehalten wurde oder ist sie gefallen?

    Gut, dieser Thread ist ja mal wieder auf Abwege gekommen ;)

    Was kannst du denn ausschließen? Was hast du überprüft mit welchem Ergebnis (Hotend-Lüfter usw..)?

    Was ich mir auch noch vorstellen kann: Der Steppertreiber wird zu heiß und schaltet ab. hast du die Kühlung vom Board mal kontrolliert?

    Isopropanol ist ein gutes Lösemittel für Fette, aber PLA kann im Laufe der Zeit eine hauchdünne Schicht hinterlassen, die eher die Eigenschaften von eingebrannten Zucker besitzt. Da hilft warmes Wasser und Spülmittel weitaus effizienter..

    Oberes Bild: Zu viel Material (Flow). Da hat sich die Düse teilweise durchgepflügt, auch die "Wellen" sind ein typisches Zeichen , dass Materialmenge und Schichthöhe nicht zueinander passen.

    Untere Bilder: Düse zu weit weg von der Druckbettauflage.

    Wenn du selber eine Datei durch den Slicer jagst, kannst du den "Spalt" zwischen dem "Brim" und dem eigentlichen Druckobjekt beeinflussen (falls Brim überhaupt notwendig ist). Das nennt sich, je nach Slicer etwas unterschiedlich, bei PrusaSlicer heisst das z.B. "Rand Tennungsspalt".

    0 mm ist "fest" am Objekt dran, bei 0,1 mm hat man meist noch etwas Verbindung zum Objekt für ausreichenden Halt, aber kann den nach dem Druck meist recht einfach entfernen. Ist aber auch ein ein wenig von Layerhöhe, der Temperatur und natürlich dem Material abhängig, ggf. muss man da ein wenig experimentieren. Ähnliches gilt für Stützstrukturen..