Posts by Ekatus

    Hallo ihr Beiden!
    Bis auf meine Bambu P1S / P1x (P1P Upgrade) sind auch alle meine Drucker verklippert bis auf den Q5. Der SR hat das Speeder Pad von FLSUN bekommen, welches gar nicht mal so schlecht ist. Ein Tablet halt. Für meinen ENDER4 Umbau, den KP3S und meinen Selbstbau-MKC 4.1 habe ich einen Pi4, der an einem gedruckten Gehäuse für den orig. Pi 7" Touch Screen (Ribbon) hängt. In den Druckern selbst ist dann noch ein MCU Board (2 x SKR 1.4 Turbo und 2 x Robin Nano) verbaut.


    Tja, bis ich den ENDER4 auf SKIPR umgebaut habe. Das Uwe ist der wesentliche Unterschied: diese Tablets sind ja "nur" die eine Hälfte der Klipper Lösung. Das SKIPR hat den Anspruch, eine integrierte Lösung auf einem Board zu sein. Mit 2 CPU, eine für Linux und eine für die MCU Klipper Firmware. Ich habe mich davon blenden lassen und von dem CAN Bus, der völlig nutzlos auf der MCU Seite ist. Warum wurde der wohl von den Chinesen ausgewählt? Nun, weil der STM Prozessor/SOC das halt kann. Das Ding hat alle möglichen Kommunikationsprotokolle drauf.


    Bei Klipper liegt die Steuerung aber auf der Linux Seite. Ich hätte erwartet, dass diese Architektur es ermöglicht, den CAN Bus wenn schon denn schon auf die Linux Seite zu spiegeln und so lesen sich auch die Dokumente von Makerbase auf github. Allerdings Fehlanzeige und ich hat schon Stunden damit verbracht, den Fehler bei mir selbst zu suchen. In Klipper (Firmware) gibt es Gottseidank die USB-CAN-Bridge, die von der Linux Seite auch erkannt wird. Aber das war nicht die Idee. Hätte ich ein CAN Hat für den Pi 4 gekauft, wäre die CAN Schnittstelle gleich auf der "richtigen" Seite, nämlich dem Raspberry und das Drucker Board hätte damit gar nichts zu tun.


    Und das das ganze gebrechliche Geraffel aussteigt, wenn alle USB Geräte dran hängen, hätte ich nicht vermutet und bis gestern auch nicht gewusst. Ein Show Stopper.

    Man versucht mit dem Board wohl gezielt bei den Voron Usern zu fischen, da gibt es außergewöhnlich viele Z Motoren und so ist das SKIPR dann auch von den Step Stick Plätzen her ausgestattet. Ich werd's überleben, habe schon mit dicken Fingern SKR Boards gegrillt und da waren dann auch gleich ein paar EUR weg. Mit "Communication Timeout" habe ich natürlich mein Vertrauen auch in Klipper an sich etwas verloren. Raspberries und Linux sind leider keine Real Time Systeme und der ARM basierte SOC im SKIPR mit 4 Kernen scheint recht schwachbrüstig zu sein.


    felixna HDMI Displays, da sagst Du was. Werde die Tage, wenn der gröbste Ärger verraucht ist, mal ein Bild vom IPS50 machen, wie es auf seinem großen Träger am Rahmen vom Ender hängt. USB-C und HDMI Kabel steif von der Seite nach links raus. Und das SKIPR musste ich so hoch hängen, dass die steifen Kabel nicht nach unten auf den Alu Profil Rahmen drücken.
    Thin Client als Klipper Host...hört sich interessant an.

    Ich schaue jetzt mal, ob ich meinen PI4 mit CAN aufrüste, statt dem separaten Netzteil einen 24V-> 5V Step Down dran hänge und das MKS IPS50 statt dem Pi 7" dran hänge. Als System würde ich wahrscheinlich Ubuntu nehmen.


    Den MKS THR42 werde ich wahrscheinlich behalten. Hat einen PI 2040 drauf und einen ADXL345 und einen TMC2209, wenn man mal einen Direct Drive verbauen will. Dazu BL TOUCH, X+Y Endstops, Thermistor und Heater. Eigentlich ganz schnuckelig....eigentlich. :rolleyes:



    Mal sehen, vielleicht gibt es demnächst hier günstig ein SKIPR zu erstehen. :saint:


    Viele Grüße

    Michael

    Liebes Forum,

    der Titel nimmt das Ergebnis vorweg: es geht um das MKS SKIPR, meine Erfahrungen und warum ich es nicht für ein gutes Klipper Board halte.


    Vorgeschichte:

    mein ENDER4 COREXY Umbau lief schon einige Zeit mit folgendem Setup


    SKR 1.4 Turbo

    Pi 4 / 4GB mit 7" Pi Touch Screen

    Bowden Setup mit BL TOUCH am Druckkopf + Hotend Lüfer + Bauteil Lüfter + X Endstop


    Der Kabelbaum war wie bei mir üblich eher abenteuerlich anzuschauen. Mit JST M Steckern a la FLSUN Q5/SR/V400 um die Kabel jederzeit am Kopf trennen zu können.

    Derzeit kommen Lösungen in Mode, in der es maximal 2 Signalleitungen und 2 Leitungen für die Versorgungsspannung gibt. So was wollte ich auch und bin auf das MKS THR42 gestoßen, welches per USB oder per CAN angesprochen werden kann und auf der Platine alle Anschlüsse bietet. Dieses THR42 wird dann als weitere MCU in Klipper eingebunden.
    Ursprünglich wollte ich meinen Pi 4 lediglich um ein CAN Hat erweitern und bin dann beim Shoppen für das THR42 auf das SKIPR gestoßen - beworben mit integriertem Pi und CAN Bus. Das hörte sich eigentlich ganz gut an, aber einiges hätte mich hellhörig werden lassen sollen.

    Zum SKIPR habe ich dann noch das IPS50 genommen, welches im Unterschied zum 3,5" Display nicht über Flachbandkabel angeschlossen wird, sondern über HDMI und USB (für Touch).


    Das SKIPR vereinigt eine ARM Architektur (RK3328) für die Pi Seite mit einem STM für die MCU ( STM32F407) Seite. Es gibt vielfältige Anschlüsse für Thermistoren und Sockel für Motortreiber sowie BLTOUCH und Neopixel und die Möglichkeit, direkt einen ADXL345 auf dem Board anzuschließen (es läuft standardmäßig eine virtuelle Linux MCU).
    Anschlüsse:

    Für den SOC auf der Pi Seite 1 x USB 3.0, 2 x USB 2.0, 1 x Ethernet 100 , 1x USB-C, 1 x Micro SD und 1 x EMMC (Speichermodul als Ersatz für Micro SD)

    Für die MCU 1 x CAN, 1 x Micro-SD, 1 x USB-C.


    Mein Pi 4 und das SKR 1.4 waren über USB miteinander verbunden, ein üblicher Setup für Klipper. Beim SKIPR ist der SOC mit der MCU über einen UART direkt verbunden und wird auf der Linux Seite als /dev/ttyS0 abgebildet. Der Pi des SKIPR hat lediglich 1GB Speicher, das EMMC Modul ist 8GB groß.


    Das Betriebssystem ist nicht Raspbian oder eine der gängigen Distros, sondern "Armbian", was weitere Nachteile nach sich zieht. Makerbase empfiehlt, das System zur Vermeidung von Inkompatibilitäten nicht zu aktualisieren. Auch Klipper soll nach Möglichkeit nicht aktualisiert werden. Das ist schon etwas bizarr.


    Das Board ist sehr groß und nimmt fast die dreifache Fläche meine SKR 1.4. Turbo ein.

    Anschlüsse sind recht unkompliziert, alle modernen Stepsticks werden unterstütz mit manueller Jumper Konfig oder UART oder SPI.

    CAN Bus: aus irgendwelchen Gründen hat Makerbase für das THR42 den Anschluss für die Signalleitungen CAN-H und CAN-L sowie VIN + GND über Schraubklemmen realisiert. Die sind aber winzig klein und fummelig. Auf dem SKIPR hingegen kommt eine Molex Micro-Fit 3.0 4-fach Buchse zum Einsatz. Weiß der Teufel, warum. Also erst Stecker besorgen und Kabel braten.


    Trotz genauem Befolgen der Anleitung wollte das Ansprechen des CAN Interfaces auf der Pi Seite nicht gelingen. Nach unzähligen Versuchen habe ich mich dann in mein Schicksal gefügt, eine Verbindung vom USB 3.0 Anschluß auf der Pi Seite zum USB-C Anschluss auf der MCU Seite vorzunehmen. Linux erkannte daraufhin zwei CAN identifier, einmal den Linux Host und einmal den Toolhead THR42. Vorher musste natürlich die richtige Firmware geflashed werden. Laut Experten Meinung im Klipper Forum ist das der einzige Weg, um einen Toolhead über CAN vom SKIPR aus anzusprechen und die Hardware nach Meinung der Experten nie in der Lage sein wird, eine Bridge über die interne UART Verbindung zum CAN Bus herzustellen.



    Da das SKIPR kein Wifi hat, habe ich einen Wifi Stick angeschlossen. Zusammen mit dem IPS50 Touch Display sind dann alle USB Ports bis auf den USB-C der Linux Seite belegt.

    Für die USB-MCU Bridge für CAN muss man übrigens zwingend den USB-3.0 Anschluss nehmen…


    Letztendlich habe ich dann alles soweit ans Laufen bekommen, auch den IPS50, der noch fast das Beste an ganzen Setup ist. Leider sind die Kabel störrisch und raumgreifend, besonders das HDMI Kabel.

    Dann fingen die Probleme an: "Communication Timeout while homing Z". Zuerst dachte ich an CAN, dass sich z.B. ein Kabel gelöst haben könnte. Aber weit gefehlt: das problem kommt vom weiteren USB Gerät: die WebCamera. Die hatte ich über einen passiven Hub hinzu gefügt. Das Problem scheint vom USB Bus zu kommen.

    Als ich die Kamera wieder abgesteckt und neu gestartet hatte, war es wieder "normal". Das Misstrauen bleibt allerdings.


    Warum Makerbase den CAN Bus nicht auf der Pi (SOC) Seite implementiert hat, ist nur schwer nachvollziehbar.


    Das Armbian ist veraltet (Debian 10) und eine neue Version von "crowsnest" kompiliert nicht.


    Alles in allem kein guter Gegenwert für's Geld, wenn man so einen Setuo mit Klipper anstrebt. Kleiner Speicher, USB Probleme, veraltetes System, dumme Architektur Entscheidungen

    (CAN Bus). Ein gutes, unterstütztes Board (SKR) und ein Pi 4 mit CAN Hat wäre rückblickend sinnvoller gewesen.


    liebe Grüße

    Michael

    Liebes Forum,
    ich habe mir als Bastelprojekt ein MKS SKIPR und ein TH42 gegönnt und mein Plan ist, damit mein SKR 1.4 TURBO und den separaten Pi4 abzulösen. Hat jemand eine Quelle, an die man sich halten kann? Zusätzlich habe ich noch WLAN Stick + Memory Modul dazu genommen (alles Aliexpress). Besonders die Einbindung des CAN Bus wäre relevant, denn das wäre ja der
    hauptsächliche Unterschied zum derzeitigen Setup. Am X Slider befinden sich Hotend, Lüfter, Bauteillüfter x2, CR TOUCH und Thermistor. Halter für die Platine habe ich schon gedruckt, jetzt noch Adapter von JST-M auf Klemme (Hotend) bzw. XH anfertigen. Am SKIPR ist ja leider dieser Molex Micro 3.0 für CAN + Spannungsversorgung. Warum die da keine Klemmen wie am THR42 gemacht haben, finde ich doof.


    Liebe Grüße

    Michael

    Hallo liebes Forum,
    Heute ist -schneller als erwartet - mein MKS SKIPR V1.0 gekommen, mit dem IPS50 Screen. Für den Extruder habe ich ein THR42, das hat schon einen ADXL Sensor verbaut. Da dieser dann ja bei meinem ENDER4 COREXY Umbau nur für X+Y zuständig ist, würde ich gerne einen zweiten ADXL am Druckbett verbauen. Kann man zwei ADXL Sensoren gleichzeitig mit Klipper bedienen?

    CAN Bus: ich möchte den THR42 natürlich über CAN ansteuern. Am SKIPR ist ein Molex Micro 3.0 wie es ausschaut, liegt natürlich kein Adapter bei und das THR42 kommt mit blankem Kabel. Hat schon jemand das THR42 am SKIPR angeschlossen?


    Viele Grüße

    Michael

    So, Extruder Gear getauscht gegen die Version aus gehärtetem Stahl sowie das komplette Hotend Assembly getauscht, ebenfalls mit Düse aus gehärtetem Stahl. Nach dem Zusammenbau wollte der Bauteillüfter nicht. Mit dem P1P Upgrade daneben getauscht, um defekten Bauteillüfter auszuschließen. Jetzt gehen beide. Der Stecker scheint mir etwas wackelig zu sein.


    Interessant: im Bambu Lab Studio wird eine Düse aus gehärtetem Stahl nicht explizit ausgewählt. Ich nehme mal an, das ist in Ordnung so.


    Viele Grüße

    Michael

    Ah, ok. Habe mir mal das Auswahl Sheet auf der Bambu Lab Seite zu dem Hotend durchgelesen. Für 0.4er Hardened Steel sind die eigenen BambuLab Filamente mit Faser noch ok, nur die von Fremdmarken nicht. Mal sehen, ob ich einen der Drucker auf 0,6 und den anderen auf 0,4 mit gehärtetem Gear + Nozzle jeweils umrüste. Die Fuddelei an den Hotends meiner anderen Drucker habe ich immer als gruselig empfunden. Natürlich geht es noch besser, beim A1 ist das wohl noch einfacher zu tauschen.

    ja, das Hotend/Düse ist "nackig" bis auf den Kühlkörper. Und dann die Sauerei mit der Wärmeleitpaste. Gibt es das auch komplett montiert mit Heizelement und Thermistor? Ich schaue mal gleich in den BambuLab Shop. Reicht eine 0.4er Düse oder muss es doch lieber eine 0.6er sein?

    Viele Grüße

    Michael

    Guten Morgen, liebes Forum!


    Habe hier das Gear + den Nozzle in 0.4er Ausführung aus gehärtetem Stahl liegen. Lohnt die Mühe? Gibt es irgendwelche Nachteile, die man bei der Umrüstung in Kauf nehmen muss? Dachte halt daran, dass ich damit dann einigermaßen sicher faserhaltiges Filament drucken kann, ohne Düse + Gear übermäßig zu verschleißen.


    Viele Grüße

    Michael

    Danke für die Erklärung, aber wie heißt es so schön,,, ein Bild sagt mehr als tausend Worte und ein Bild mit Abmessungen erzählt die gesamte Geschichte

    Hier ein Bild vom "neuen" AMS. Hat mir BambuLab ein "altes" Modell in der Combo angedreht? :/
    Der erste P1S(P1P) ist zwischen Wand und dem neuen P1S "eingekeilt", daher hier kein Foto. Habe gerade keinen Nerv, die AMS abzurödeln.

    Hallo liebes Forum,
    hätte nicht damit gerechnet und so habe ich blind einen der AMS Raiser von makerworld.com zum zweiten mal gedruckt, auf dessen Seitenteile das AMS, welches ich vor gut einem Jahr gekauft habe, einwandfrei drauf passt. Nicht so mit dem AMS, welches ich zusammen mit meinem P1S am 21.12.2023 bekommen habe: die "Taschen" an der Unterseite links und rechts vom AMS Unterteil haben eine andere Einteilung, so dass Raiser mit der Einteilung für das bisherige AMS und dem "snug fit" nicht mehr reinpassen, das AMS also keinen sicheren Stand hätte. Gut. Vielleicht drucke ich mir einen Adapter, mal sehen. Wollte das nur mal erwähnt haben, bevor Tränen (immerhin mehrere Stunden Druckzeit verballert) fließen.


    Viele Grüße

    Michael

    Hallo liebes Forum,

    hat jemand einen Tipp für mich, wie man erfolgreich diese Micro Swiss style Collets als 3D Modell drucken kann? Ich habe es zuletzt auf dem P1S mit ASA und 100% Infill probiert. Die Dinger zerbröseln einfach zwischen den Fingern. Sonst müsste ich mir das "Original" bei z.B. Amazon bestellen.


    Liebe Grüße

    Michael