Posts by Print in 3D

    Ich habe da letztens einen Tip bekommen, weil ich vor dem gleichen Problem stand:

    Quote
    Packs mal bitte in kochendes Wasser. Wenn es wie Spaghetti wird und auch ca 3 Sekunden nach dem Rausziehen wie Spaghetti bleibt ist es PLA. Wenn's direkt danach wieder hart wird ist es PETG.

    Und in der Tat, es hat funktioniert. Man merkt den Unterschied. :D

    Ja, ich wechsel die Düse immer bei montiertem Hotend. Silicon-Socke runter und los geht's. Und ja, nach dem Wechsel heize ich das Hotend noch einmal auf und ziehe die Düse noch einmal nach. Daher auch mit zwei Ringschlüsseln. Mit dem 7er Ringschlüssel kann man das Hotend "festhalten".

    Um die Düsen von Ali zu wechseln, brauchst du auch ein Hotend von Ali für den BambuLab Drucker. Das ist dir schon klar, oder?


    Wenn ich die Düsen auswechsle, mache ich immer einen Cold-Pull. D.h. Düse aufheizen auf ca. 200°C und dann Düsentemperatur auf 100 - 110 °C stellen und warten bis sie abgekühlt ist. Dann ziehe ich das Filament oben raus. Sofern es keine CHT-Nozzle ist, sit die Düsen danach auch halbwegs "sauber". Danach wird die Düse mit einem 5er und 'nem 7er Maulschlüssel abgeschraubt.

    So... in den letzten 2 Tagen habe ich das Creality Sprite Extruder Pro Kit am alten Ender 3 montiert, Klipper umkonfiguriert und viele Kalibrierungen gefahren... und heute hat er seinen ersten Druck mit TPU gemacht. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut. :D

    Mit dem Sprite Extruder Pro sind auch die Wellenmuster in meinem Flow-Test-Objekt verschwunden (oben = DirectExtruder-Umbau, unten = Sprite Extruder Pro). :)


    Ich möchte mich bei allen bedanken, die zu diesem Thema ihren Beitrag geleistet haben. Dadurch habe ich viel über den Ender 3 gelernt und auch eine Menge Neues probiert. Allein schon mit der passenden Konfiguration konnte ich die Geschwindigkeit wesentlich verbessern. Durch den neuen Sprite Extruder Pro konnte ich auch die Qualität unter Beibehaltung der hohen Geschwindigkeit wieder auf das Level des Bowden-Extruders bringen. Und ja, sehr wahrscheinlich wäre der neue Extruder nicht notwendig gewesen - und war ja auch nicht geplant - aber bisher bereue ich es auch nicht. :D

    unmittelbar vor dem Halter eben eine Art Auffahrkeil zB aus TPU, der auch kaum Last bekommt sondern das Auto darauf nur besagte Hindernisse überfahren kann und hinten den Halter aus einem anderen eben sehr festen Material oder auch wieder ein neues Original aus Metall.

    Ich würde diese Variante in Betracht ziehen: Das Original-Teil durch ein aus TPU gedrucktem Teil schützen. Ich glaube, dass das Original-Teil seine Aufgabe besser erfüllen kann als jedes (selbst) Gedruckte. Du musst es nur vor den Kollisionen mit Hindernissen schützen. Und dafür sollte TPU gut funktionieren. Das kannst du auch halbwegs einfach und preiswert drucken, so dass du dir da einfach mehrere "Ersatzteile" auf Halde legen kannst, die du bei Bedarf tauschst. Ich habe hier eine Fahrzeug, da ist der ganze Boden aus einer Alu-Platte. Aber auch die hat schon gelitten. Dabei wird das Auto gar nicht so oft genutzt. :)

    Damit hast wohl dein "ich will eigentlich kein Geld dafür ausgeben" ad absurdum geführt .

    Das Geld hatte ich schon letztes Jahr ausgegeben, bevor ich mich entschlossen hatte, den P1P zu kaufen bzw. einige kleine Teile, immer mal wieder für kleines Geld, um die Bestellungen bei Ali versandtkostenfrei zu bekommen. :) Mir fehlte dann aber lange die Zeit (und die Lust) zu basteln. Seit aber in letzter Zeit von der "Regierung" immer öfter die Frage "Kannst du da etwas drucken?" kam, war der P1P oft beschäftigt und der Gedanke an einen Zweitdrucker brachte den Ender 3 wieder in den Fokus. Also habe ich mal den Bestand aufgenommen, was ich so alles schon da hatte. Und als ich noch kostenfrei in den Besitz eines Pi4 kam, war der Plan, den Ender 3 mit dem was da ist an den Start zu bringen. Und wie das so ist, wenn man im Bastelwahn ist... 8o Aber ja, das "Creality Sprite Extruder Pro Kit" hätte vielleicht doch nicht sein müssen. Mal schauen, vielleicht schicke ich es auch wieder zurück. :/


    Für den Wert der verbauten Teile wäre schon ein Ender 3 V3 KE drin gestanden

    Nicht ganz, der Ender 3 hat bis jetzt ca. 60€ an Zubehörteilen gekostet. Mehr ist da (noch) nicht verbaut. Wenn ich den Ender 3 V3 KE gekauft hätte, hatte ich hier 3 Drucker rum stehen. Ich kann "alte Dinge" nicht gut weggeben. ;( D.h. ich hätte dann 3 Drucker hier... keinen Platz für die... und trotzdem noch einen (Ur-)Ender 3, an dem ich basteln würde! ;)

    Mit einseitig meine ich den schwarzen Plastik Extruder der Standardmäßig drauf ist, da wird nur 1 Seite angetrieben, die zweite Seite ist nur eine Anpressrolle. Beim zweiseitigen gibts 2 Antriebsräder die per Zahnrad gleichzeitig angetrieben werden

    Ah... danke! Jetzt verstehe ich das. :)

    zumal du am Bettschubser 2 sensoren brauchst oder eben jedesmal erst X dann auf Y umbauen musst.

    Yepp, ich habe 2 ADXL345, die an einem RP2040 hängen. Der eine ist am Bett befestigt und der anderen logischerweise am Hotend. :)

    haunter1982 danke für den Link zu deinem sehr interessanten und aufschlußreichen Thema! :thumbup:


    Mit "einseitigem Extruder" meinst du Bowden-Setup und mit "zweiseitigem Extruder" das DirectDrive-Setup, oder?


    Ich verstehe nicht warum man immer teuren nutzlosen Tand kaufen muss für so nen billig drucker :D

    Ganz ehrlich? ...ich auch nicht. :/ Ich denke, für TPU ist der "nutzlose Tand" besser. :)

    wofür dann n P1P... :/ :S

    Der soll einfach nur Drucken... und das tut er! Er ist mein Werkzeug, kein Bastelobjekt, wie der Ender 3. Und das AMS ist einfach geil! 8)

    Solltest du doch über einen neuen Extruder nachdenken

    Nachdem ich die letzten Tage auch sehr viel Testdrucke gemacht habe und die Qualität mittlerweile ganz gut ist, die Geschwindigkeit jedoch gut doppelt so schnell wie zuvor, habe ich in der Tat über einen neuen Extruder nachgedacht und mir am Wochende das von Uwe in den Ring geworfene Creality Sprite Extruder Pro Kit (allerdings in der Version für 1,75mm Filament) bestellt. ;) Er hat ja wieder mal recht behalten:

    Ob ich nun noch die Energie aufbringen würde um den alten MK-8 als Direktextruder zu verbauen? Mit Sicherheit nein. Der packt das Filament nur einseitig und der Stepper ist viel zu schwer. Da gibt es inzwischen einfach bessere Extruder wie den Sprite.


    Die Frequenzmessung und Konfiguration des Input Shapers habe ich da auch schon gemacht. Das Material hatte ich mir damals alles schon besorgt, bevor ich mir den P1P zugelegt hatte. Mit der Klipper-Installation, dem Extruder-Umbau und der Input-Shaper-Geschichte waren das zwei sehr interessante Bastelwochen. ^^


    Schlußendlich, der Ender 3 wird mein Zweit- und Basteldrucker! :D

    In den letzten Tagen habe ich das schlechte Wetter genutzt, um zu testen und ein bisschen zu (weiter) basteln. Nach dem Umbau trat genau das ein, was ich eigentlich erwartet hatte: die Druckqualität verschlechterte sich. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass das höhere Gewicht (jetzt ca. 560gr) des Druckkopfes zum Problem wird. Aber das ist es wohl nicht. Aber ich habe auf den Drucken jetzt eine ganz kleine Wellenstruktur an den Seitenwänden (hier im Vase-Mode bei 20mm/s):

    Ich denke, die ist ein Indiz für regelmäßige Störeinflüße und tippe da auf den Extruder, wenn er Filament befördert. Aus diesem Grund habe ich den DirectDrive noch einmal umgebaut. Ich hatte mir schon kurz nach dem Kauf den Ender 3 damals bei Ali so ein Umbauset bestellt. Das lag bisher hier rum und nun habe ich den DirectDrive damit mal aufgebaut - in der Hoffnung, dass das Drehen des Steppermotors / Extruder um 90° eine Besserung bringt. Das Problem allerdings bleibt.

    Diese Variante entspricht ja auch der, die man von Creality komplett kaufen kann. Dann müssten die doch die gleichen Probleme haben. Oder das liegt noch an etwas ganz anderem. gpo321,da du ja den Umbau auch mal gemacht hast, kennst du vielleicht das Problem?

    Habe jetzt mal 4 mm Wandstärke genommen, die Stege auf 2 mm verdickt und noch zusätzlich welche eingefügt.

    Ich würde ggf. an der Bruchstelle und im Bereich der Bohrungen mit einem Vollkörper arbeiten, d.h. das Teil da gar nicht aushöhlen. Stabilität kannst du dann mit der Füllung (Wert und Muster) erhöhen. Es geht hier ja nicht darum, möglichst wenig Material zu verwenden, sondern höchst mögliche Stabilität und Langlebigkeit zu erreichen.

    Da 3D-gedruckte Teile von Natur aus nicht so stabil wie Spritzgussteile sind, würde ich das Teil mit viel dickeren Wänden als im Original designen, ggf. sogar mit zusätzlichen Verstärkungen. Dann könnte durchaus ein PLA+ oder eben ASA/ABS funktionieren.


    Man sollte sich beim Design des Ersatzteils weniger vom Aussehen des Originalteils sondern mehr von der Funktion leiten lassen, dann funktioniert das meist recht gut. 🙂

    tevoupHydra, da paßt meiner Meinung nach einiges nicht. Wenn ich mir die unverbrannte Oberfläche anschaue, sieht mir das sehr wellig aus und die Schicht ist nicht geschlossen. Dazu finde ich 0,77 für den Fluß recht wenig. Aber das läßt sich so nicht wirklich beurteilen, da ich nicht weiß, was du für einen Drucker hast. Ich hatte solche ein Muster bei PETG mal, als ich Infill zu schnell gedruckt hatte. :/

    Das SUNLU / JAYO PETG ist günstiger, aber transparenter als das von Extrudr. Was Druckqualität und Geschwindigkeit betrifft, nehmen die sich beide nix. Mir gefallen persönlich die Farben von dem Extrudr PETG besser. Daher ist es auch mein Favorit. Aber hin und wieder gibt es das PETG von SUNLU / JAYO bei Ali im 5er Set für unter 10,-€ die Rolle. Dann hole ich mir das für Funktions- und Protoypenteile. :)