Posts by JoeBar

    Wenn Du den Nullpunkt lieber hinten/rechts haben willst, kannst Du es natürlich so machen.

    Du musst dann drauf achten, dass der Nozzle_To_Probe_Offset, dann „von hinten geschaut“ definiert wird… Und wenn hinten/rechts 0/0 ist dann homest du natürlich auch nach Min…


    Sorry für die Verwirrung…


    Wenn Deine obigen Werte korrekt sind, dann musst Du aus -46,4,0 dann 46,-4,0 machen, also aus links/dahinter wird dann rechts,davor

    Dann setzt er den Sensor auch in die Mitte..

    Hallo,


    original ist der Ender5 von Creality übrigens so konfiguriert gewesen, dass sich der 0-Punkt hinten/rechts befindet, was ich aber extrem blöde finde, weil man dann ja von hinten auf das Druckobjekt schaut...


    Es ist es auch sehr "sinnvoll" sich zu den einzelnen Sections in den Konfigurationsdateien auch mal die kurze Beschreibung etwas oberhalb der Einstellungen anzuschauen... ;)


    Mit:

    • INVERT_#_DIR true/false stellst Du die Laufrichtung der jeweiligen Achse ein

    und mit:

    • #_HOME_DIR 1/-1 stellst Du ein in welche Richtung jeweils gehomed wird

    Wobei: # = X/Y/Z


    So habe ich es bei meinem Ender5 (SKR-Board mit TMC-Treibern, das sollte zu Deinem Board passen) eingetragen. Damit ist der Nullpunkt vorne/links und er homed in die richtige Richtung...


    //#define USE_XMIN_PLUG

    //#define USE_YMIN_PLUG

    #define USE_ZMIN_PLUG

    //#define USE_IMIN_PLUG

    //#define USE_JMIN_PLUG

    //#define USE_KMIN_PLUG

    #define USE_XMAX_PLUG

    #define USE_YMAX_PLUG

    //#define USE_ZMAX_PLUG

    //#define USE_IMAX_PLUG

    //#define USE_JMAX_PLUG

    //#define USE_KMAX_PLUG


    #define INVERT_X_DIR true

    #define INVERT_Y_DIR true

    #define INVERT_Z_DIR true


    // Direction of endstops when homing; 1=MAX, -1=MIN

    // :[-1,1]

    #define X_HOME_DIR 1

    #define Y_HOME_DIR 1

    #define Z_HOME_DIR -1

    Achja, ich habe mir Deine Beschreibung nochmals detailliert durchgelesen....


    Erstmal folgendes: der Ender5 unterscheidet sich in der Achsausrichtung vom Ender3 und mir scheint, als wenn du da insgesamt etwas durcheinander gekommen sein könntest. daher gehe mal systematisch wie folgt vor:


    Wenn Du willst, dass der Nullpunkt "vorne/links" ist, dann achte auf folgendes:

    • Drucker Homen, danach dann:
      • fahre mal X auf 0, fährt der Druckkopf nach links? Wenn nicht - Achsausrichtung umdrehen
      • fahre mal Y auf 0, fährt der Druckkopf nach vorne? Wenn nicht - Achsausrichtung umdrehen
    • Nun homed der Ender5 ja nicht wie der Ender3 vorne links, sondern hinten rechts. Daher sind X und Y keine MIN, sondern MAX - Endstop und auch der Wert für HomeDir muss entsprechend angepasst werden, falls der Drucker beim homen in die falsche Richtung fährt...
    • Wenn das nun gegeben ist und auch die Druckbettgröße stimmt, dann sollte der Drucker alle Ecken des Druckbetts normal erreichen können ohne irgendwo anzuecken und zu "rattern"
    • Nachdem Du das erledigt hast, schaust Du nun also von "vorne auf den Drucker"
      • das Bedeutet, dass der X/Y - Nozzle_To_Probe_Offset des Sensors auch von vorne gesehen werden kann:
        • X negativ = links vom Druckkopf, X positiv = rechts vom Druckkopf
        • Y negativ = vor dem Druckkopf, Y positiv = hinter dem Druckkopf
        • In Deiner jetzigen Konfiguration steht der Sensor
          • wenn 0/0 vorne links ist:
            • von vorne geschaut: 46mm links von der Düse und 4mm hinter der Düse
          • wenn 0/0 hinten rechts ist:
            • von vorne geschaut: 46mm rechts von der Düse und 4mm vor der Düse

    Bei Dir scheint es so zu sein, dass Du bei der Ausrichtung des Offsets aus der falschen Richtung schaust oder sonstwie grob falsch ist, sonst würde er den Sensor nicht aus dem Druckbettbereich hinaus fahren...


    Wenn Du den Z_Safe_Homing_Point jeweils auf Center setzt, dann kannst Du direkt beim Homen abschätzen, ob der X/Y - Offset halbwegs stimmt. Fährt er den Sensor nicht in die Mitte, ist da noch irgendwo der Wurm drinnen


    viel Glück,

    Oliver

    Moin,

    die Bahnen sind noch "zu rund" und Du musst erstmal näher ran...

    Evtl. kann es auch sein, dass Du ein Filament erwischt hast, welches etwas geringer im Durchmesser ist und somit nicht die gleiche Menge gefördert wird, wie vorher. Aber das wäre erst die zweite Annahme, die ich angehen würde...

    Wenn ich den Artikel des SermonV1 hier richtig in Erinnerung habe, dann wird Dieser übers Druckermenue gelevelt. Evtl. hast Du beim Leveln noch einen kleinen Rest-Klecks unter der Düse gehabt (war die aufgeheizt?). Oder Dein diesmal verwendetes Blatt Papier war dicker, ..., oder, oder, oder, ...

    Du bist jedenfalls ein wenig zu weit vom Druckbett entfernt. Ich kenne den Sermon - Vorgang nicht selbst, daher wäre es nur theorie, aber ich würde mal 'nen dünneren Kassenzettel statt eines Blatt Papiers nehmen, oder (ausm Bauch raus) nachdem man mit dem gewohnten Blatt justiert hat, einfach nochmal 0.02mm - 0.03mm näher ran stellen...

    Ich verfahre bei meinen Druckern mit Sensor (also den Druckern, bei denen der Offset per Display eingestellt werden kann) genau so. Bei einem solchen Druckbild (Bahnen haften gerade so, sind aber noch deutlich zu rund), wie dem Deinen, würde ich ohne weiteres messen (Bei Dir nur an den Punkten die zu weit entfernt sind, da Du ja 5 Punkte manuell einstellen musst/kannst) einfach 3 hundetstel näher ran gehen...


    Wichtig bei einem solchen Nachleveln ist natürlich, dass Du danach nochmal die einzelnen Level-Punkte testet, ob die Düse manuell auf Z=0 gefahren irgendwo vielleicht doch schon aufsetzt, was ich mir bei dem Druckbild und ein annähern von 0.03 nicht vorstellen könnte...


    Oh man... ein Sermon V1, so ein kleines geschlossenes Ding für den Schreibtisch, das wäre echt noch was für mich...

    Moin,


    Hoffentlich stammt das Stück Gewinde nicht aus Deinem Heizblock. Aber wenn sich die Düse normal reindrehen lässt und fest sitzt, dann sollte es ja trotzdem reichen...

    Es soll übrigens auch schon vorgekommen sein, dass sich ein solcher Standplatten, wenn man die Rollen nicht mehr zu stramm eingestellt hat von selber regeneriert...

    Ich stelle die Rollen immer so ein, dass jede Rolle "leichten Kontakt" hat, so dass sie sich mitdreht wenn ich den Wagen bewege, aber mit den Fingern auch festgehalten werden kann. So, dass der entsprechende Wagen gerade eben spielfrei in der Spur läuft...

    Bei der Z-Achse ist das Problem, dass man hierzu die beiden Z-Wägen voneinander trennen müsste, (X-Balken lösen) damit bei jedem Wagen einzeln die Rollen eingestellt werden können. Erst, wenn beide Wägen jeweils für sich leicht und spielfrei laufen verbinde ich wieder den X-Balken...


    Ein Plattfuss an einer einzelnen ausgebauten Rolle ist tatsächlich schwer zu ermitteln, da dieser sich meist erste beim festen Aufsetzen in den V-Slot bemerkbar macht...


    Evtl. kannst Du ja mal den Punkt, wo es klemmt ermitteln, dann jeweils immer eine Rolle mit den Fingern verstellen und kontrollieren, ob sich der Punkt verschoben hat, wenn ja, dann hast Du den Spielverderber gefunden


    viele Grüße,

    Oliver

    Öhm... Moment...


    geht es darum, dass Du nun zum ersten mal solch hohe Temperaturen am Heizbett ausprobieren/verwenden willst und es nicht hinbekommst oder haben die beiden erwähnten Drucker bisher einwandfrei in diesem Temperaturbereich funktioniert und brechen neuerdings ein?


    Meine bisher höchste verwendete Temperatur am Heizbett ist übrigens 115°. Höher war bisher gar nicht nötig. Und als ich mit dem originalen TronXY-Heizbett mal auf 100° heizen wollte, brach der Drucker den Heizvorgang auch ab, weil er kaum über 80° kam. Ich habe dann die Heizmatte und das Netzteil gewechselt...


    Bzw. wenn Du schreibst, dass er "irgendwann mitten im Job" abbricht, kann man daon ausgehen, dass der Drucker die 150° am Druckbett erstmal stabil hält und mit dem Druck schon 'ne Weile unterwegs ist?

    Hmmm, wenn die Temperatur langsam absinkt, also ohne Knick im Graphen, als wenn sich da was abgeschaltet hat, dann würde ich davon ausgehen, dass da irgendwas an seine Grenzen gestoßen ist und langsam einbricht. Hat das Ding nicht ein 230V - Heizbett? Dann gibt entweder langsam das Heizbett auf oder vielleicht das SSR schaltet nicht mehr sauber durch...

    Und wenn er "irgendwann mitten im Druck" abbricht, dann gehe ich auch davon aus, dass sich die eingestellte Temperatur "im erlaubtem Bereich" befindet, sonst würde er ja gar nicht anfangen...

    Verkabelung wurde ja schon geprüft/erneuert...


    Meine erste Idee wäre, das Heizbett mal von unten zu dämmen. Es muss sich ja irgendwas verändert haben, wenn das Ding mit diesen Temperraturwerten bisher einwandfrei gelaufen hat...

    Dass war sogar der Gedanke!
    Elektrik raus, Düse raus (Nozzle X, ich weiß nicht welche Temperatur die Beschichtung verträgt), Druckkopf ohne Elektrik auf Backpapier und dann im Backofen frei brennen lassen.
    ...

    Viele Grüße
    Markus

    hmmm, ob sich Kunststoffe auf die gleiche Art verbrennen lassen wie organische Rückstände und Fette?

    Wenn man sich oben Dein letztes Bild anschaut, könnte es durchaus sein, dass Du die Klemmung für die Heizpatrone etwas aufweiten solltest, wenn das Ding aufgeheizt ist. Sieht ein wenig so aus, als ob der Block dort durch zu festes anziehen verbogen ist...

    Moin,


    interessant wäre aber tatsächlich schon, was der Temperaturverlauf des Heizbett kurz vor oder beim Abbruch so anzeigt…


    Ich meine schon, dass es für die Diagnose einen entscheidenden Unterschied macht, ob die Temperatur schwankt und irgendwann aus dem akzeptablen Bereich fährt und der Drucker abbricht oder ob das Ding einfach von jetzt auf gleich ausfällt und komplett absackt…

    Und dann noch, ob sich der Temperaturverlauf des Heizbetts sprunghaft oder gemächlich verändert…

    Auch die angezeigten Soll- und Isttemperaturen vom Druckbett könnten helfen…

    Fährst Du das Ding vielleicht mit grenzwertigen Temperaturen (ASA/ABS ist 100Grad und mehr?)

    Ist an dem Bereich wo der Drucker steht etwas verändert worden (Umgebungstemperatur, Zugluft, …)?

    Moin,

    ich würde mir da erstemal keine allzu großen Sorgen machen. Weder Überseekontainer, noch (Planen-)LKWs, … haben zwingend geheizte Laderäume. Solche Lieferungen werden auch sicherlich die eine oder andere Nacht/Woche auf irgendwelchen Lager-, Abstell- oder Parkplätzen verbracht oder auf einem Containerschiff ganz oben im Wind verbracht haben. Und somit wird das Zeuch schon öfter auf dem einem oder anderem Transportweg im Winter deutlichen Minusgraden ausgesetzt gewesen sein…

    Auch werden LKW- und der letztendliche „Paketwagen von der letzten Meile“ schonmal am Abend vorher beladen und stehen sicher nicht in einer beheizten Halle…


    Solange nicht drauf steht: „Vor Frost schützen“ oder ähnliches…

    Also ich musste für ein zu reinigendes Hotend noch niemals einen solchen Aufwand treiben!


    Alles immer mit einem Flambierbrenner kurz erhitzt, damit die Schrauben lösbar wurden und Thermistor und Heizelement aus dem Heatblock genommen werden konnten. Danach unter dem Einsatz des Flambierbrenners und Pfeifenreinigern sämtliche Öffnungen durchgewischt und mit einem Gewindebohrer das M6er Gewinde von Düse und Heatbreak frei geschnitten.


    Dauert zehn Minuten, dann ist alles wie neu - und es hat sich so bewährt.

    Da hast Du vollkommen Recht, das macht aber auch Deine Erfahrung…

    Als ich meinen ersten „Klumpen“ unterm Druckkopf hatte, war auch meine „Panik“-Reaktion, das Ding erstmal auszubauen…

    Und wenn er ausgebaut auf der Werkbank oder dem Schreibtisch liegt, dann muss er halt extern aufgeheizt werden. Ich habe damals auch nen Gasbrenner benutzt, würde da aber wie beschrieben inzwischen nicht mehr mit ner offenen Flamme beigeben, wenn mein Heißluftgebläse das gleiche erledigt…

    So ein kleiner Brenner lässt sich sicher zielgenauer verwenden.

    Wenn der Druckkopf so aussieht wie auf den obigen Bildern reicht es meiner Meinung nach sogar vollkommen, den Druckkopf normal aufzuheizen damit sich die Schrauben sowie Heizkapsel/Thermistor entnehmen lassen…

    Bei der Pyrolyse geht's bis zu 500° hoch.

    Okay…


    Wenn man vorhat den Backofen als Spülmaschine zu verwenden und somit den Druckkopf reinlegen und „das Reinigungsprogramm“ des Backofens verwenden will, dann sollte man es tatsächlich besser lassen…


    obwohl, vielleicht klappt das ja sogar, mein Ofen hat keine Selbstreinigung… zerlegten Druckkopf (ohne Elektrik) rein, Selbstreinigungsprogramm starten und sauberen Druckkopf wieder rausnehmen…

    Immerhin gehts bei beidem um festgebannte Rückstände…

    Moin,


    dann lass besser die offene Flamme weg (habe ich bei meinem ersten Versuch, mein demontiertes Hotend zum reinigen zu erhitzen auch benutzt).

    Inzwischen verwendet ich mein Heißluftgebläse. Das funktioniert sehr gut auch ohne durch die Flamme die Kabelei zu gefährden...

    Das ein Hotend gelegentloch mit Resten zuschmiert ist wohl jedem von uns schonmal passiert. No Panik. Einfach erhitzen und saubermachen...

    Das gemeine ist, dass Du die Gewinde der Madenschrauben und vermutlich auch die Öffnung von der Heizkapsel nicht mehr 100%ig sauber bekommst, daher musst Du voraussichtlich auch nach dem montieren des gesäuberten Hotends das Ding erstmal aufheizen und die Schrauben dann nachziehen, wenn die Reste der Reste weich geworden sind...

    Denke auch daran, das Hotend beim nächsten Düsenwechsel aufzuheizen. Du wärst nicht der erste, der eine Düse im kalten Heatblock abreisst, weil diese noch mit Filament festgeklebt war...


    Und ganz wichtig: Wenn Du den Drucker selbst zum aufheizen verwendest: Druckkopf aufheizen und das Ding komplett abschalten bevor Du dort am Druckkopf mit Werkzeug oder sonstigem (Drahtbürste, ...) beigehst. Die Heizkapsel hat Dauerstom, sobald der Drucker eingeschaltet ist. Die Regelung erfolgt über die negative Seite. da ist die Gefahr von Kurzschlüssen und darruch gegrillten Thermistoreingängen echt groß...


    viel Spass,

    Oliver