Posts by Eff_X

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    Aber ich bin mir nicht sicher, ob die Druckfläche von 256x256x256 ausreicht.

    Ich würde sagen, dass dir die locker reichen. Die meisten Modelle sind für Ender 3 Dimensionen ausgelegt. Und wenn du jetzt nicht gleich vorhast Helme oder große Vasen und ähnliches zu drucken, dann wirst du größere Dimensionen nicht mal vermissen. Ich war als Anfänger auch der Meinung, dass man doch ein großes Druckbett bräuchte. Aber am Ende hatte ich mit dem Drucker mehr Kummer (CR10S Pro) und hab fast immer zum Ender 3 gegriffen und der gute kam dann nur noch zum Einsatz wenn der Ender schon belegt war.


    Aus heutiger Sicht würde ich dir natürlich direkt zu dem P1S, den du schon im Blick hast, oder anderen Bambu Lab Geräten raten. Der gute druckt einfach los, egal was du ihm hinwirfst. Und auch egal ob dein Filament schon oll ist und 3 Jahre offen rum lag. Ich hatte heute das erste Mal ein "Problem", und da lags am Filament was vorm Extruder gebrochen war. Bissel durchputzen und er lief wieder. Die ganzen Probleme von damals (Bed Leveln, erstes Layer haftet nicht, Filament warpt, Z-Wobble, schlechte Überhänge, Drucker kalibrieren und all der Kram) hab ich mit dem guten Stück noch nicht gehabt. Auspacken, hinstellen, loslegen. Das ist einfach so eine Wohltat. Drucken macht seitdem wieder richtig Spass. Und was der an Druckzeiten rasiert, da schauen die anderen nur noch blöd hinterher. (Bei dem was ich gerade für nen Kumpel drucke, haben die "alten" es nicht mal mit ner 0,8er Düse geschafft, die Zeiten zu schlagen. 11h für ein Teil. Der Bambu machte es in 4h und das mit ner 0,4er Düse. Und in einer Qualität, die ebenfalls nicht vergleichbar ist.)

    Und zu der Frage: AMS oder nicht? Wenn du mehrfarbig drucken willst, dann führt da in meinen Augen kein Weg dran vorbei. Oder wenn du extra Support Filament (liegt ne Rolle bei, wenn du das Combo-Packet bestellst) für die Übergänge nutzen willst. Ansonsten ist das eher für die Faulheit. Ich hab mir heute nen Hub und noch 2 weitere AMSe bestellt. Rollen einlegen, im Slicer auswählen welche du benutzen wills, den Rest macht der Drucker. Kein nerviges Rollen hin und her stecken. Alles was du dann noch beachten musst, ist dass deine Rollen AMS-kompatibel sind. Ich hab z.B. noch Reste an 500g Spulen und große 2,6kg Spulen für Großaufträge, wo ich gerade für nen Kumpel drucke, die passen da natürlich nicht rein. Aber selbst dann ist das noch recht easy umgesteckt und von der Rolle gefüttert, wenn es sein muss.

    Dank meiner diversen Druckerkäufe, haben sich bei mir ein paar Geräte angesammelt ... (Ich zähle gerade 3 Resin Drucker, 3 Creality Filament-Schubser und einen Bambu Lab P1S der gerade alle anderen arbeitslos macht.) Deswegen würde ich mal ein wenig ausmisten und den Anfang machen besagter Photon Zero und eine Wash & Cure der ersten Generation. (2te Generation steht auch noch unausgepackt rum ... kann sein, dass die mit einem ebenfalls wenig benutzten Mars (1) P demnächst hier auch noch auftauchen wird.)

    Der Drucker hat eigentlich nur 2 (gescheiterte) Druckversuche auf dem Buckel, und ist quasi noch fast neu. Die FEP hat ein paar Schlieren vom Reinigen und 3 Jahre rumstehen, die müsste man vielleicht nochmal putzen. Dazu gibt's aber ein Satz noch original verpackter Ersatz-FEPs, so dass man die auch einfach austauschen kann. Ebenfalls geschenkt dazu gibt ein gedrucktes Cover für den Resintank zum abdecken (in schwarz).

    Die Wash & Cure hat vielleicht 2 Runden mit Reinigungsflüßigkeit gedreht und 5 mal was gehärtet, und ist ebenfalls ziemlich unbenutzt geblieben.

    Bei beidem gibt's den ganzen Klimbim dazu, der mit den Geräten kam. Inklusive Karton und Verpackungsmaterial in den ich die beiden wieder einpacken würde. Sind also bestens geeignet für den Versand, der aber vermutlich nicht günstig werden würde. Deswegen würde ich aus Kostengründen eher die Direktabholung (Nürnberg) vorziehen.


    Preislich würde ich mir so 50€ pro Stück (+Versand) vorstellen.


    Ich kann gerne auf Wunsch noch ein paar Bilder nachliefern, wenn ich die Muse hatte die guten Stücke nochmal auszupacken und zu fotografieren.

    Servus,

    ich beiße mir gerade etwas die Zähne an einer Skizze in Fusion 360 aus. Eigentlich was recht simples, aber nachdem ich eher Laie in Bezug auf Konstruktion bin und mich die ganzen Begriffe eher vor den Kopf stoßen als Weiterhelfen, komme ich einfach nicht auf die Lösung. Hab schon das wilde Rumprobieren versucht und Google bemüht. Aber nachdem ich anscheinend nicht die richtigen Begriffe treffe, war das alles nicht von Erfolg gekrönt. Drum versuche ich mal hier im Forum mein Glück.

    Ich habe die angehängte Skizze und will eigentlich nur das blau markierte Stück schmaler machen. Sollen 127 statt 136 mm werden, und vielleicht noch 1-2mm weiter noch oben versetzt werden. Die Rundung der Ecke soll dabei einfach weiter nach innen gezogen werden, so dass sie oval wird. Darf sogar einen kleinen Bogen machen, so dass ich nicht nur 90 Grad vom Kreis abdecke, sondern vielleicht 100 Grad. Aber nachdem sich die Maße dieser Kante aus den Bedingungen der anderen Seiten und des Radius der Rundung ergeben, komme ich da irgendwie nicht ran. Hab schon versucht die Abhängigkeiten zu löschen (diese 2 Balken oder der Kringel, der an den Knotenpunkten auftaucht) aber dann verschwindet irgendwann einfach die Kante oder die Rundung. Und beim Verschieben bewegt es halt immer die ganze Skizze.

    Alternativ bin ich auch offen für einen anderen Ansatz um die grundsätzliche Form zu erreichen. Ich dachte halt als Grundform ein Rechteck und dann die Ecken abrunden, die rund sein sollen, wäre der richtige Weg. Nur will mir so halt der letzte Schritt, die Rundung etwas länger zu ziehen, nicht gelingen. :(

    Hab mal noch eine zweite Skizze mit schlechtem Paint ergänzt, wo ich so grob hin möchte. ;)

    Schau dir mal an wie Steppermotoren funktionieren. :)

    Normalerweise wird da mit Strom ein Magnetfeld erzeugt, und so die Drehung verursacht. Das funktioniert aber auch umgedreht in dem du die Drehung vollführst und dadurch Induktion zurück in die Leitung verursachst. Und wenn du das schnell genug machst, dann reicht der dabei entstandene Strom für ein kurzes Aufleuchten des Displays. Gesund für die Elektronik ist das auf Dauer aber nicht. Daher nach Möglichkeit vermeiden.

    Alles eine Frage des Preises. Die Modelle wo man einfach nur noch auf den Knopf drückt gibt es schon heute. Nur eher mit 4 Stellen auf dem Preisschild. Der Ender 3 hat damals als er auf den Markt kam, wohl auch sowas wie einen Erdrutsch ausgelöst, weil man aus ihm plötzlich die selbe Qualität rausholen konnte, wie aus den Geräten die zuvor ein vielfaches an Geld gekostet haben. Und wenn ich in alten Videos die damalige Qualität vor zum Beispiel 4 Jahren anschaue, dann druckt heute selbst ein falsch konfigurierter Drucker schon sauberer. Und wenn die FDM-Qualität nicht reicht, gibts ja heutzutage sogar zum ähnlichen niedrigen Preis schon Resin-Modelle (bei denen wegen Nachbearbeitung aber noch bissel was an Nebenkosten dazu kommt). Das heißt in den letzten 2 Jahren hat sich da schon extrem viel getan. Und ich glaub die nächste Frage ist eigentlich bloss, wie lange es dauert bis SLS ähnlich massenmarkttauglich wird.

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    Zitat von Nasenhaar am 27.05.2020, 18:08 Uhr


    Eff_X was hast du da bestellt?


    Meine Lösung ist die "Billigversion", die ich mir im Endeffekt vom CR10S Pro abgeschaut habe:

    Isolierung (https://www.amazon.de/dp/B07KSPNZGM) die mit Kaptonband (https://www.amazon.de/dp/B01MAY3GDI) festgeklebt wurde. Man muss beim festmachen halt nur die Ecken etwas schräg abschneiden, damit es der Betthalterung nicht im Weg ist. Damit sollte die Hitze besser im Bett gehalten werden, weil nicht überall, wo das Heizelement nicht ist, noch kalte Luft drunter kann, und das Bett kühlt. Der Sensor sitzt ja neben dem Heizer mit in der Mitte, und misst damit halt auch nur den optimalen Wert.

    Alernativ gänge wohl auch ein Korkbett, was schon vorgebohrt ist: https://www.amazon.de/dp/B07JPKW5P3

    Solange das Heizelement tut, muss mir das erstmal reichen. Ansonsten, wenn es kaputt geht, kommt dann irgendwann das richtige Heizelement, was auch über die gesamte Fläche geht, und hier schon paar mal verlinkt wurde.

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    Zitat von alfrank am 26.05.2020, 12:10 Uhr


    Und wer weiß wie ungleichmäßig die aufgeheizt wird?


    Ich hatte da schon von Haus aus Probleme nur mit Magnetschicht + "FakeTEKlappen" (Schöner Name :-)) dass mir große Rechtecke mit PLA gedruckt das Warpen angefangen haben, wenn sei weiter weg von der Mitte waren. Der Ender 3 hat ja von Haus aus nur so ein kleines Heizplapperl in der Mitte und keine Isolierung. Deswegen hab ich mir da extra was passendes nachgekauft, was ich die Tage mal noch aufkleben muss. Dann sollte das Bett auch gleichmäßiger beheizt werden.

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    Zitat von Nasenhaar am 26.05.2020, 09:33 Uhr


    ? ich habe die ganze zeit das gefühl das ich zu doof bin fur das gerät. ABER wo ein weg da ein wille.


    Nichts dabei denken. Das ist bei mir leider zu einer Berufskrankheit geworden. Ich muss den meisten Kollegen auch immer erstmal die dummen Fragen stellen, wenn sie ein Problem haben. Und wenn der "Katalog" abgearbeitet ist, dann kommen die wirklichen Probleme. (Wirkliche Probleme sind allerdings selten ... ;) )


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    Zitat von Nasenhaar am 26.05.2020, 09:33 Uhr


    irgendwie klebt sich das glas oder bildet unterdruck mit der magnet auflage.


    Ich glaub die Magnetauflage hättest du wegmachen müssen ... Normalerweise liegt das Glas auf dem blanken Metall vom Heizbett. In deinem Fall ist sicher das Problem, dass die Magnetschicht beim Abkühlen schrumpft und dann auf der Platte Haftreibung entsteht, die das Ding wie Saugnäpfe festhält.

    Wenn du allerdings wieder auf eine magnetisch gehaltene Metallplatte wechseln willst, wäre es blöd die jetzt weg zu machen solange, die noch tut. (Soll ja bei 80Grad+ ihre magnetische Eigenschaft verlieren.)

    Wenn du aber zwischen Glasplatte und anderem wechseln willst, wäre vermutlich sinnvoller wenn du eine Aluplatte besorgst auf der die Magnetschicht aufgeklebt wird. Und dann tauschst du nur die Platten aus.

    Ganz dumme Frage: Richtige Glas Glasplatte, oder die Creality Ultrabase? In Falle von letzterem die schwarze Schicht mit den Noppen nach oben gelegt?
    Falls du eine reine Glasplatte hast und es mit gutem Leveln alleine nicht hält brauchst du was zur Haftungsverstärkung. Das kann jetzt Haarlack, Klebestift (fancy version: Magigoo) oder einfach blaues Malertape sein.

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    Zitat von el-constructor am 24.05.2020, 08:49 Uhr


    Bei den Abweichungen auf der linken Seite, gehe davon aus, das es das Magnetfeld ist, wenn man beim Messen nicht das Heizbett ausschaltet.


    Leider nein. Hatte ich auf Anraten glaube von Stephan oder dir auch ausprobiert. Hat leider nix gebracht. Wie Karan nochmal bestätigt. Das Magnetfeld ist es nicht. Aber trotzdem irgend eine Eigenheit auf der linken Seite. Ich hatte auch schon mal versucht das Bett so weit links zu legen, dass es fast am Rahmen geschliffen hat, weil der Sensor normalerweise beim Messen links leicht über die Bettkante ragt. Leider auch erfolglos.

    Karan

    Das erste ist mit Glätten? Das zweite ohne?

    Das erste schaut nach Overextrusion aus. Beim Ironing versucht er ja noch bissel Material in die Lücken zu pressen. Und bei dir scheint das überall hin zu quellen. Zusätzlich für Overextrusion sprechen übrigens auch die "Pickel" in der Wand auf der rechten Seite.

    Beim zweiten schaut es nach ungleichmäßiger Extrusion aus. Zum Beispiel in dem langen "Arm" unten links hast du gleichzeitig Hügel und Tal. Hast du starke Schwankungen in der Filamentdicke?
    Oder alternativ: Hattest du genug Infill? Oder musste der Drucker stark bridgen und die Bahnen hängen deshalb durch?

    Wenn du eh (wie ich) unter anderem auf Miniaturen aus bist, würde ich dir mal den Tomb of 3D Printed Horror Kanal ans Herz legen: https://www.youtube.com/channel/UC5Lbnd97HV3rU98gcwHklzQ
    Der Typ arbeitet nämlich bei Fat Dragon Games, die unter anderem ihr Geld mit dem Verkauf von Modellen und Gelände für gedruckte Pen & Paper Sachen verdienen. Dragonlock war damals ihr Ding. Inzwischen hat sich wohl eher Openlock durchgesetzt. Aber ich schweife ab ...
    Eines der früheren Videos beschäftigt sich damit die richtigen Cura-Einstellungen für Miniaturen zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=AqEWl51s9Rw

    So klein wie dein Kanu da ist, würde ich fast sagen du solltest auf 0,12mm Layerhöhe runter gehen, weil dann auch die Treppchen feiner aufgelöst sind. Wird zwar im Druck länger dauern und die Kalibrierung deines Druckers muss passen, aber dürfte in besserem Detailgrad auf die Größe resultieren. Dann sollte auch die Seite des Bootes weniger sichtbare Layerlinien aufweisen.

    Dass du an dem Bogen diesen Propfen hast, heißt wohl dass sich da die Layer gelöst haben. Vermutung a) Haftung hat nicht gepasst und es hat gewarpt -> Tendenz zur besseren Bauteillüftung-Modifizierung, die ist beim Ender nämlich nicht so auf den Punkt. Vermutung b) Da ist der Kopf gegen gerumpelt und hat die Schicht mitgenommen. Dann passt an der Justierung noch was nicht. Oder an den Pfaden, die der Slicer wählt.

    Deine Meshergebnisse hätte ich gerne ... :)

    Aber sag mal, sitzt dein Sensor nicht etwas tief? Rumpelt der dir nicht gegen deine Druckergebnisse?

    In der Seitenansicht schaut dein Bett eigentlich noch ganz gut aus. Also nicht zu glatt.*

    Reinigen ist vermutlich ein guter Ansatz. Als "billiger" Ersatz für das nicht vorhandene IPA nehme ich Brennspiritus. Bisschen was auf die Küchenrolle und dann über das Bett ehe es sich verflüchtigt. Solltest ein offenes Fenster in der Nähe habe und das nicht zu tief einatmen.

    *Wobei ich das Gefühl habe, glattes Bett haftet nur noch mehr. Hab jetzt 2 Wochen immer wieder rechteckige Sachen auf die selbe Stelle gedruckt, und das Bett schaut an der Stelle schon glatter aus. Ich musste aber auch mit dem Malermesser gefühlt immer mehr Kraft aufwenden um das überhaupt drunter durchgezogen zu bekommen.

    Ich behaupte mal dass Creality in der FW (1.70.1) irgendwie das G28 verpfuchst hat ...

    Wenn im Drucker das ABL aktiviert ist, dann macht meiner beim G28 auch das 25-Punkte Messen, selbst wenn ich explizit kein G29 im Startcode habe. Ebenso zieht er die Primeline dann vom Home-Punkt aus, also in der Mitte des Betts.

    Selber G-Code ohne G29 und einfach am Drucker das ABL ausgemacht: Er macht keine ABL Messung, und zieht die Primeline vorne links auf dem Bett.

    Das Dreieck hatte ich schon recht bald wegoptimiert. Da hatte ich noch ABL an. Ich würde behaupten, hätte ich das ohne ABL noch drin, würde er die zwei Linien links am Rand machen, wie z.B. bei meinem Ender 3 auch.

    Ebenfalls bin ich mir ziemlich sicher dass er in zweitem Fall (kein G29, ABL am Drucker aus) auch das Mesh nutzt, wenn ich vor dem Druck das Autoleveling gemacht habe, und nicht "kalt" drucke. Sprich nicht anschalten, ohne Mesh (weil merkt er sich nicht), einfach drauf losdrucken, sondern vorher noch Auto Leveln. Dann verhält er sich als wäre da ein M420 S1 im Startcode, was da nicht ist. Beobachtet habe ich das, weil ich über das Bett verteilt immer irgendwo schlechte Haftung hatte, und das mit manuellem Leveln einfach nicht hinbekommen habe. Also hab ich mal garnicht manuell gelevelt, sondern die Messung am Drucker durchgeführt, aber ABL danach wieder deaktiviert. Und siehe da er hat plötzlich überall aufs Bett saubere Rechtecke gedruckt. Trotz ABL aus und kein G29 ...

    Ich glaube mit Thingiverse Zeug meinte er so Sachen wie Kabelführung, Display Abdeckung und so. Die kann man schon machen, tut nicht weh.

    Nachdem du nur PLA drucken willst:

    Dual Drive Extruder - brauchst du nicht, PLA geht auch so. TPU und andere Späße brauchen einen festeren Griff. Ansonsten lass es drauf ankommen bis dir der Plastikarm bricht, und dann kannst du dir einen neuen Aufsatz holen. Ob dann mit ein oder zwei Greifrädchen kannst du dir dann überlegen, vielleicht ändern sich ja die Bedürfnisse

    Silent Board - persönlich find ich die leisen Stepper super, am Druck selbst ändert das nix. Es ist nur das Fiepen weg. Aber dann sind es halt die Lüfter die stören.

    Bowden - hier gilt eigentlich das selbe wie beim DDE, lass es drauf ankommen. PLA wird dir eher mal die Nozzle verstopfen, als dass der Bowden ein Problem ist. Auch hier ist TPU wieder mehr ein Problem, weil der Gummi haftet und sich spannt. Und wenn du den Bowden mal tauschen musst, kannst dann immernoch so Steinbockzeug nehmen

    gehärtete Düse - auch hier wiederhole ich mich. Mit reinem PLA tut es auch die aus Messing. Wenn du sie misshandelst (durchs Druckbett ziehen, mit der Zange schräg klipsen, was weiß ich) dann liegt Ersatz beim Drucker gleich bei. Ansonsten hält die eine Weile. Wenn du PLA mit Zusätzen wie Holz, Metall, Stein, ... drucken willst, dann wird sich die schon eher abnutzen. Aber auch dann: Kauf wenn du brauchst. Gegenproblem ist nämlich: Das Messing verteilt die Hitze besser, bei den anderen musst du eher "draufheizen".



    Unter dem Strich heißt das:

    Nötige Umbauten = Bau ihn gescheidt zusammen, dann braucht es keine.

    Sinnvolle Umbauten =


    • Das Plastikstückchen für den Z-Stepper, falls deine Spindel sonst schief sitzt.

    • Eine zweite Druckunterlage, weil du die erste vermutlich recht bald hin machst, bis du den Dreh mit dem richtigen Leveln raus hast.

    • Besserer Bauteillüfteraufsatz, gibts zum Drucken, sollte dann aber PETG sein, wegen Temperaturen.


    unnötige Luxusumbauten =


    • die erwähnten Sachen oben

    • ABL wie BLTouch

    • Duale Z-Spindeln

    • Linear Schienen ... Stichwort BLV Ender 3. Aber das ist, wenn man nicht mehr weiß, was man seinem Drucker sonst noch an Umbauen antun kann ...

    Nasenhaar

    Der Riemen sollte gespannt sein wie eine Gitarrenseite. Sprich wenn du dran zupfst sollte es ein schönes Hummmmmm geben. Daher hab ich das Justierdingens rechts mit einiger Kraft rausgedrückt und dann mit der anderen die Schrauben festgezogen. Der Riemen sollte auch nicht an den Aluprofilen hängen bleiben oder schaben.
    Für die Rollen gilt das nicht zu fest und nicht zu locker. Wenn du die mit dem Finger bewegst, sollte der Schlitten sich mitbewegen. Wenn du sehr viel Kraft brauchst ist es vermutlich zu fest. Wenn du sie bewegen kannst, ohne dass der Schlitten sich bewegt, zu lose. Ich hab bei mir den Schlitten leicht festgehalten und dann versucht per Rollendrehung ihn mir aus der Hand zu schieben. Das hab ich gemacht, weil mir eine der Rollen gelegentlich dabei weggeschlupft ist, also noch zu lose war. Daher hab ich die noch etwas fester eingestellt und dann war ich zufrieden. Der Schlitten sollten dann auch nicht nach vorne oder hinten kippeln können.

    Auf den Bildern sieht man das leider nicht so gut. Schaut schon gut aus, aber ob es richtig perfekt ist kannst nur du sagen. Ich würde behaupten bei mit ist das Justierdingens noch weiter außen, aber kann auch sein, dass mein Riemen nicht exakt gleich lang ist wie deiner. Made in China und so ... ;)

    Ich kann zur Einrichtung das Video empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=me8Qrwh907Q
    Der hat noch paar Kniffe mit drin, die in der Anleitung nicht standen.

    Und wegen den Löchern: Das schaut halt aus als hättest du einen Krater an der Stelle im Heizbett. Weil das halt nicht nur eine Bahn ist, sondern gleich mehrere. Daher die Frage. Das ist mir beim Leveln auch schon passiert, weil ich in die falsche Richtung gedreht habe. Aber dann kannst du die Stelle abschreiben und solltest im Slicer den Druck drumrum positionieren. Oder alternativ: Hast du dein Heizbett schon mal gereinigt, oder hast du alle Reste von Fehlschlägen und Fettfinger noch drauf? Mal mit Küchentuch und Isopropylalkohol oder Brennspiritus drüber gehen, dann gehen die weg.

    Haukeee

    Ah ok, so genau hab ich mir die dann garnicht angeschaut. Beim CR10S Pro haben alle 3 wunderbar geklappt, und sahen immernoch besser aus wie vieles was ich selbst geslict habe. Daher bin ich beim Ender 3 auch so verzweifelt, dass das nicht klappen wollte, und dachte schon bei mir ist was defekt. Am Ende lags einfach nur am G-Code ...

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    gut das sind die feinjustierungen an die ich mich noch wage, wobei ich noch nicht ganzen verstanden habe, woran ich beispeilsweise erkennen kann, was jetzt richtig und falsch ist.


    Also pauschel erstmal Erfahrung sammeln und fragen/lesen/Video schauen wie es aussehen soll, dann baut sich so langsam das Wissen auf und damit auch die Erfahrung wo es klemmt. Um das Rauszufinden gibt es ziemlich viele Modelle, die einfach nur zum Testen gedacht sind.
    So auch der Würfel. Der soll in alle Richtungen exakt 20mm sein (Messschieber hilft besser als ein Lineal), wenn nicht passt meist was an den Achsen nicht und der Drucker trifft die Dimensionen nicht. Gleichzeitig sieht man aber auch wenn etwas wenn Steifigkeit fehlt (dann werden die Lininen übertrieben unruhig) oder Ghosting auftritt (Du hast Schatten der Buchstaben). Und du siehst an Boden und Oberseite wie gut du gelevelt hast (Boden ist schön gleichmäßig) und ob er Probleme mit Underextrusion hat (Decke fällt ein). Oder umgedreht wenn du Overextrusion hast (wülstige Linien) oder Probleme mit gleichmäßiger Extrusion (Löcher, Kleckser in der Wand.) Es steckt also schon recht viel in dem einen kleinen Würfel drin ... ;)
    Danach wäre dann sowas wie Linienbreite und Stringing zum Testen. Gibts auch schon Anleitungen hier in der Einsteigerecke: https://drucktipps3d.de/catego…ps-hilfe/einsteigerhilfe/
    Wie gesagt: Richtig ist meist wie es aussehen soll, und falsch alles andere. Und dann geht's darum rauszufinden warum es falsch ist. :)

    Wüsste ich spontan nicht ob man das am Gerät selbst einstellen kann. Aber aus Beobachtungen: Das stimmt eh nicht. Schau im Slicer unten rechts nach dem Slicen was er zu Materialmenge und Zeit sagt. Wenn mir das wichtig ist, merke ich es mir oder schreib es auf. Meine Beobachtung sagt, dass der Drucker nur sagen kann wieviel Zeit vergangen ist und wieviel Prozent des G-Codes er schon abgearbeitet hat. Ich hab zuletzt Dinge gedruckt, die am Boden sehr viel mehr Komplexität und damit viel mehr G-Code-Anweisungen hatten. Der Drucker meinte dann er wäre nach 4h schon 80% fertig. Nur dass der Druck eigentlich 11h dauert ... Ein Quadrat mit 2mm langen Kanten dauert effektiv genauso lang wie eine 8mm Linie (Ich hab mal Beschleunigungen wegidealisiert) sind aber auch 4 Anweisungen statt einer. Der Drucker muss das also irgendwie über den Gcode wissen, wie lange es dauert.
    So und mit der ganzen Vorrede: Es gibt in Cura sogenannte Post Processes, darüber kannst du Pausen in den Druck setzen. Temperaturen während des Drucks verändern (Wirst du lernen wenn du versuchst den Temp Tower zu slicen). Oder es gibt auch das Anzeigen der Restzeit am Drucker. (Gerade eben selbst gelernnt. :) ) Das heißt du musst das explizit beim Slicen mit einbauen, dann geht das.



    Nachtrag zu den Herzen:
    Warum sind da Löcher im Boden? Hast du die alle 3 gleichzeitig gedruckt? Oder ist das 3 mal hintereinander drucken?

    Was für ein Filament benutzt du? Hörst du Geräusche wie bei kleinen platzenden Kaugummiblasen aus Richtung des Hotends?

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    Zitat von HIhnen am 20.05.2020, 07:27 Uhr


    Ich bleib dabei, wenn die Katze nicht anständig raus kommt braucht man nichts beim Slicer suchen. Der gcode der Katze ist völlig in Ordnung, und wurde mit Simplify3D erstellt.

    So sieht die Katze übrigens aus wenn der Ender 3 Pro anständig zusammen gebaut, kalibriert und die Fehler vom Hersteller beseitigt wurden.


    Die Katze ist auch nicht das Problem. Aber wie du schreibst nimmst du Gcode den du selber slict.
    Er versucht den fertig geslicten Gcode, der auf der Karte war. Und was auch immer Creality da getrieben hat, der scheint irgendwie nicht richtig gesliced zu sein und ich hatte auch Probleme damit. Kann es ja bei Bedarf mal von der Karte ziehen und hochladen. Würde mich eigentlich auch interessieren, ob das auf anderen Geräten reproduzierbar ist. :)

    Nasenhaar

    Freut mich, dass wir den Fehler bei dir gefunden haben.

    Eine Ebene weiter oben müsste es etwas weiter unten Store Settings geben. Damit sollte er sich das dann merken. Aber beim Speichern am besten erstmal sonst nix verstellen, sonst merkt er sich das auch und dann suchst du irgendwann den nächsten Fehler. ;)

    Was genau der Fehler bei dem Klumpfuß ist, ist auch nicht so so leicht, da es soweit ich weiß mehrere Ursachen geben kann. Zuviel Flowrate im ersten Layer (zuviel Material). Zu nah gelevelt (wird breit gequetscht). Oder auch Probleme mit der Z-Achse (Kopf fährt nicht sauber hoch).
    Bei mir kam der Würfel das erste Mal auch nicht richtig raus und hatte leichten Klumpfuß + war nur 19,5mm hoch. Ich wollte aber eh den Drucker nochmal besser ausrichten, weil mein Gantry schief war. Und seitdem ist das Problem weg. Ich hab aber recht viel gemacht. Gantry ausgerichtet, Excentric Nuts überall neu justiert, Z-Stepper etwas weiter wegpositioniert, weil die Spindel im orginal schief stand, den Z-Rahmen nachgerichtet, weil die Profile leicht verdreht waren, die Madenschrauben für die Z-Spindel neu angezogen, und natürlich neu gelevelt. Kann also nicht mal genau sagen, was es war das geholfen hat, aber der Würfel ist jetzt in alle Dimensionen 19,9mm (die 0,1mm Differenz schiebe auf meinen billigen Messschieber).

    Und bitte vergiss mal die Katze oder andere Sachen von der beliegenden SD Karte. Ich hab bei einem vor 2 Monaten gekauften Ender 3 Pro (mit Silent Board vormontiert) auch bestimmt 10 mal die dumme Katze gedruckt, und zwischendrin hat der Extruder immer irgendwann aufgehört zu Arbeiten. Seitdem hat der gute nur noch selbst geslicte Sachen aus Cura gesehen und nie wieder das Symptom mit dem Extruder gezeigt. Ich kann mir das nur so erklären dass der Gcode auf der beliegenden SD-Karte irgendwie Müll war.

    Also bitte nimm mal die Hürde:
    - Cura installieren
    - den Würfel hier runterladen: https://www.thingiverse.com/thing:1278865
    - in Cura das Ender 3 Profil auswählen
    - das STL von dem Würfel reinziehen
    - rechts: layer height auf 0,1mm und infill auf 30% stellen
    (hier schnell die SD-Karte mit USB Adapter an den Rechner stecken)
    - dann slicen
    - auf SD-Karte werfen lassen und ejecten
    - SD-Karte in den Drucker
    - erstes File (müsste CE3_calibration irgendwas heißen) auswählen und drucken
    - und im besten Fall das erste Mal begeistert sein, dass was brauchbares rauskommt*
    (-*vermutlich musst du noch richtig leveln bis das passiert, das oben ist nämlich wirklich noch zu weit weg)