Posts by top_gun_de

    Ja, die Schienen nimmt man zweckmäßigerweise raus. Auf Y und Z ist das eine Sache von 10 Minuten, weil die Laufwagen offen sind. Insgesamt brauche ich so etwa eine Stunde um alle Schienen zu schmieren. X wieder einzubauen ist auch ohne Mikrometerschraube mit gutem Ergebnis möglich, die Enden sind ohnehin in der Halterung beklemmt.


    Hiwin ist ein Hersteller mit viel Auswahl. Wenn Du nichts zur Vorspannung sagen kannst, hast Du vermutlich leichte Vorspannung. Die ist ok, für X nimmt man gerne mehr. Und bei denen wird es spannend die Wagen aufzusetzen ohne die Kugeln fliegen zu sehen. Der Plastikschlitten von Agent47 hilft dabei, hat man aber nicht immer zur Hand.

    Bei der Anschaffung eines 3D Druckers (viel) Geld zu sparen, ist meistens am falschen Ende gespart. Aber bei sehr vielen Familienvätern, gehen später die Verbrauchs- und Ersatzteile am "Finanzministerium" unbemerkt vobei.


    Ich traue mir einen V2.4 auch nicht zu, außer es gäbe ihn als absolut kompletten Bausatz wie einen Prusa. (vermutlich gibt es das inzwischen, habe es nicht verfolgt)

    Darum würde ich gerne einen SV08 kaufen, an dem nicht gespart wurde.

    Nimm einen Formbot Baukasten, dazu noch für 100 Euro den hochwertigen fertigen Kabelbaum von Fermio. Wenn Du die Druckteile fertig haben möchtest, kriegst du die über pif.voron.dev - Imbusschlüssel und einen Präzisionswinkel hast Du, das war‘s :)

    Nero schätze ich sehr, und nach seinen Punkten würde ich von der Erstserie die Finger lassen. Heute kam vom Voron Dev Team die klare Aussage, dass sie vor dem Start Kontakt mit Sovol hatten. Der Nutzung ihres Designs unter GPL Regeln haben sie zugestimmt, aber selbst keinen Anteil an den vorgenommenen Änderungen gehabt. Der Drucker hat keinerlei Empfehlung von Voron.


    Insgesamt überzeugt mich das Teil nicht, man verliert die Offenheit des Originaldesigns, und wesentliche Komponenten wie der Kopf sind für mich deutlich verschlechtert. Man spart sich die viele Bau- und Einstellarbeit eines V2.4, bekommt aber deutlich weniger dafür.


    Gerade wer sich einen V2.4 nicht zutraut, wird nicht in der Lage sein den SV08 zu einem guten Drucker zu verbessern.

    Auf Linearschienen hatte ich mittlerweile verschiedene Lithium-, Kalzium- und Silikonfette. Isopropanol hat sich mit allen vertragen.


    Wovon ich abrate ist die Wagen runterzunehmen, auch die Voroncommunity und die gängigen Schienenhersteller raten mittlerweile davon ab. Die besseren Schienen haben Vorspannung, und da wird es recht schwierig den Wagen ohne springende Kugeln wieder aufzusetzen. Und manche chinesischen Fabriken setzen einseitig Kugeln mit Übermaß ein, um die Fertigungstoleranzen auszugleichen oder schnell Vorspannung zu erzielen. Wenn dann Kugeln vertauscht werden läuft die Schiene nicht mehr gleichmäßig.


    Es ist auch nicht nötig den Wagen abzunehmen, mit Iso wäscht man die Reste problemlos raus. Man hört sogar deutlich wenn das Fett raus ist, pustet dann trocken und fettet nach.

    Ich habe nicht allzu viel Erfahrung mit dem Drucken mit einer Stahldüse. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Erfahrungen nicht angenehm waren. Für mich war der Leistungsunterschied im Vergleich zu z. B. einer Messingdüse sehr groß. Vielleicht hatte ich auch nur eine schlechte Düse. Meine Theorie ist, dass die Temperatur zum dünnen Ende hin leicht abfällt und man je nach Extrusionsvolumen viel mehr an den Temperaturen herumschrauben muss.

    Ja, gehärteter Stahl liegt im Vergleich mit anderen Düsen weiter hinten, da hast Du recht. Mir fing es um den Unterschied zwischen Messing, Kupferdüsen, Tungstendüsen etc - da gibt es Unterschiede, die aber keine praktische Auswirkung haben.


    Auch gehärteter Stahl ist bei den sehr langen Düsen mit großer Socke, zB im Rapido UHF, nicht so problematisch. Im V6 merkt man gehärteten Stahl schon, da sind wir beieinander.

    Zur Wärmeleitfähigkeit mal ein Tipp: Die vorhandenen Düsen sind keine Engstelle. Sie befördern verlässlich genug Wärme bis zum Plastikstrang. Das Nadelöhr ist die anschließende Wärmeleitung im Plastik, von der Oberfläche bis zur Mitte des Filamentes. Das Filament hat nämlich nur einen Bruchteil der Wärmeleitung des Düsenmateriales.


    Lösung sind entweder Düsen mit längerem Schmelzgang wie bei den Volcano Düsen, oder eine Aufspaltung des Filaments in 2-3 dünnere Stränge wie bei den Solex/CHT Düsen.

    Ein 0.2 braucht ein paar Tage. Wichtig ist, sehr darauf zu achten dass in den Extrusionen die richtige Zahl von M3 Muttern eingesetzt wird. Es gibt in der Anleitung auch ein „Stopp, hier nachzählen“ Bild. Das ist die letzte Stelle, wo man fehlende Muttern mit geringem Aufwand nachstecken kann. Also zähle nach. Merkst Du es erst später, musst Du viel zerlegen. Keine Mutter ist über :)

    Gute Wahl. Die Lösungen mit verlängerter Schmelzzone in UHF sind schön wenn man höher-schneller-weiter testen will. Im tatsächlichen Druckeinsatz läuft man da aber immer wieder in Nachteile, insbesondere bei Filamenten die zum Stringing neigen bekommt man mit einem HF-Hotend mit wenig Aufwand schönere Ergebnisse.

    Die TMC2209 werden nur halb so warm wie 2208. Da reicht oft passive Kühlung oder ein "laues Lüftchen". Nur komplett eingeschlossen sollen sie nicht sein, dann staut sich auch das bisschen Wärme und sie schalten mit einem Fehler mitten im Druck ab.


    Ein bisschen kommt es auch auf die Platine an, da der Chip die meiste Wärme nach unten abgibt, so dass die Kühlkörper oben auf dem Chip fast nichts bringen. Bei StepSticks ist der Chip auf der Unterseite der Platine und der Kühlkörper oben. Boards mit fest verlöteten Treibern haben den Chip oben, so dass die Kühlkörper auf dem Chip mehr dem Seelenfrieden dienen als der Kühlung...

    Ergänzend muss man wissen:Trinamic hat die Chips so designt dass viel Wärme über die Beine abfließt. Deshalb sind Kühlkörper auf der Gegenseite bei Stepsticks tatsächlich sinnvoll. Für fest verlötete Chips gibt es bei Trinamic Vorgaben für die Stärke der Kupferbahnen um genug Wärme wegzuschaffen.

    Noch nicht probiert, kann ich aber heute Abend mal versuchen.


    Ich glaube aktuell würde es alleine schon daran scheitern das der Lüfter noch gar nicht als "FAN" hinterlegt ist sondern als "Output Pin" fällt mir gerade ein.

    Dann definiere ihn doch als Generic Fan.

    Beim V6 war es ein altes Ärgernis, dass durch die ineinander verschraubten Komponenten beim Düsenwechsel immer das Heatbreak gekontert werden musste und hinterher der Z Offset nicht mehr stimmte. Mosquito, Dragon und Rapido brachten dann Ansätze um Heizblock und Heatbreak zu stabilisieren. Das hat den Düsenwechsel erheblich erleichtert und zudem die Hotends haltbarer gemacht. Gerade die modernen Heatbreaks mit Bimetallthroat verbiegen im V6 leicht, in Folgegenerationen war das kein Thema mehr.


    In der letzten Zeit kamen einige Sparkonstruktionen raus, die hohe Schmelzleistungen mit der Konstruktion des alten V6 vereinten. Kann man machen, aber es ist von der Stabilität und Handhabung ein Rückschritt.

    Das ist ein Trianglelab CHC Pro Hotend mit der typischen Einrohr-Heatbreak.

    Das Konzept ist, statt der Düse den Heatblock zu tauschen. Ist nur eine Schraube und zwei Stecker. Das ginge mit zusätzlichen Verstrebungen nicht.


    Jedes V6 Hotend hat dort auch nur ein Röhrchen. MK10, Flashforge, Creality Sprite, Hemera, Matrix, die original Bambu Labs, nur als Beispiele.

    Das war vor ein paar Monaten Stand der Technik. Warum ist das nach vielen Jahren plötzlich eine „Schwachstelle“?

    Das war vor 2 Jahren schon nicht mehr Stand der Technik, und zugleich der Grund warum Dragon, Mosquito etc am Markt erfolgreich sind,

    Hole das hior mal hoch mit der Frage wie ihr euren Nevermore Filter bzw. dessen Lüfter steuert unter Klipper?

    Im Moment mache ich das noch manuell über Fluidd (vor dem Druck den Lüfter anschalten) aber ich hätte das gerne automatisiert.

    Am liebsten über Orca Slicer und nur in bestimmten Profilen für ABS und ASA usw. Bei PLA und PETG usw. die mit offenem Gehäuse gedruckt werden brauche ich den Filter ja nicht.


    Habe schon gesehen das in den Filamenteinstellungen von Orca unter "Kühlung" Optionen für einen "Hilfslüfter" und einen "Abluftventilator" gibt. Bin ich da grundsätzlich richtig? Kann mir das jemand genauer erklären?

    Wenn es 24V Lüfter sind die du in Fluidd steurn kannst, dann kannst Du in Orca set_fan_speed Befehle eintragen.



    SET_FAN_SPEED

    SET_FAN_SPEED FAN=config_name SPEED=<speed> This command sets the speed of a fan. "speed" must be between 0.0 and 1.0.



    Ich würe das im Filament Start und Ende Code machen.